Verurteilt

Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was wir sagen und dem, was wir uns trauen zu sagen!

Für viele ist es einfacher einen Menschen für sein Tun zu verurteilen, als sich die Ursache anzusehen. Dazu gehört mitunter auch sich selbst zu reflektieren, warum es überhaupt so weit kommen konnte.

Wenn wir uns zum Beispiel eingestehen, dass wir mit unserem Verhalten Offenheit und Ehrlichkeit unterdrückt haben – und hier vor allem die Ehrlichkeit gegenüber uns selbst! – sehen wir vielleicht, dass wir selbst der Verursacher für eine etwaige Misere sind.

Wir können keinen anderen Menschen dafür verurteilen, weil wir nicht zu unserem Verhalten stehen – mit all seinen Konsequenzen – und uns selbst verleugnen. Wir können keinen Menschen dafür verurteilen, weil er seine Meinung zu einem Verhalten kund getan hat. Seine Meinung zu einem Thema, das aus seiner Sicht klar war. Weil es von den beteiligten Gegenübern so gelebt wurde.

In einer schwierigen Situation wird vielleicht alles verdreht und verleugnet. So ist es ein Einfaches einen anderen zu verurteilen und sich von ihm angegriffen zu fühlen.

©UMW

Veröffentlicht in Leben

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