Soziale Netze

Jeder von uns hat einen Bekanntenkreis. Viele haben einen sehr großen Bekanntenkreis und trauen sich sogar alle als Freunde zu bezeichnen. Mir fällt so etwas immer sehr schwer. Freunde sind für mich Menschen, auf die ich mich in schwierigen Situationen verlassen kann. Die für mich da sind, wenn ich sie brauche. Bei mir ist das ein kleiner Kreis, ein sehr kleiner Kreis. Ich möchte fast behaupten, es sind keine Handvoll Menschen. Dazu kommt aber auch, dass ich niemanden zur Last fallen möchte und deshalb nur wenigen die Nähe gewähre um deren Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Freude und Leid gehören in gewissermaßen zusammen. Wer das eine mit einem teilt, darf auch am anderen mit teilhaben.

In meinem bisherigen Leben habe ich viele Schwierigkeiten alleine durchgestanden. Wahrscheinlich hat mich mein eigenständiges Handeln ziemlich hart gemacht und nur wenige Menschen können damit umgehen. Ja, Hilfe annehmen fällt mir schwer. Hilfe zu geben und für andere da zu sein und sie zu unterstützen ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Auf mich können sich Freunde und Familie uneingeschränkt verlassen.

©UMW

An dieser Stelle möchte ich noch auf folgenden Blog verweisen, was in gewisser Weise zu den sozialen Netzen gehört: https://seelenfeuerblog.wordpress.com/2017/12/19/positives-laesst-uns-allein-sein/

 


9 Gedanken zu “Soziale Netze

  1. Das kommt mir sehr bekannt vor.
    Momentan (bedingt durch politische Spaltungen) sind es bei mir (uns) gar keine Freunde.
    Das merkt man – wie wir jetzt – wenn man Hilfe braucht.
    Es ist traurig. Doch habe ich noch Hofnung, es würde anders werden.

    Ich wünsche Dir eine gute Zeit. 💜

    Herzliche Grüße
    Sylvia

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      1. Ich gebe dir dreiviertel von dem ab, was ich damit verdiene. Über 75 Prozent würde ich auch noch mit mir reden lassen *grins*
        Obwohl das Thema an sich ein ernstes ist, versuche ich’s mit Ringelnatz zu nehmen: „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass mir der Kragen platzt.“

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  2. …mir haben in Notsituationen Menschen zur Seite gestanden, die ich gar nicht oder nur wenig kannte, wogegen die, die ich für Freunde hielt, mich im Stich ließen…also daher sehe ich erst einmal in jedem Menschen einen potentiellen Freund…und somit schließe ich auch schnell Freundschaften…

    ……das Glück eines anderen kann Angst machen, ganz einfach, Menschen können sich davon unbewusst (!), das würde ich gerne betonen, es ist ihnen nicht bewusst, bedroht fühlen, wenn sie sich selber in einer weniger glücklichen Situation sehen, dann können Gefühle des Versagens hochkommen…

    …ist jemand jedoch in einer misslichen Situation, so können andere sich mit ihrer Hilfe gleichzeitig stark und überlegen fühlen…daher helfen viele Menschen gerne…einige helfen auch in der Erwartung, dass sie etwas dafür zurück erhalten, nicht unbedingt Geld, aber vielleicht Aufmerksamkeit, Dankbarkeit, Kontakt usw. …und dann gibt es natürlich viele, welche einfach helfen, weil es nötig ist, ohne wenn und aber, egal ob Freund oder nicht…

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    1. Liebe Teggy, ich gebe dir auf jeden Fall Recht. So gesehen… Ja, es stimmt. Ich helfe gerne, wenn Not am Mann ist. Da überlege ich gar nicht lange und Gegenleistung erwarte ich auch nicht. Meist kommt der Ausgleich doch von einer ganz anderen Seite.

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