Es lichtet sich

Nach dem dritten Versuch wurde nun der 2,5 Meter lange Schlafzimmerschrank abgeholt. Inseriert war er als „zu verschenken“ bei zwei Kleinanzeigenanbietern. Zweimal sind die Interessenten nicht erschienen. Keine Absage. Ist das der Zeitgeist?

Heute kam ein älterer Herr, baute das Unikum ab, verstaute es in seinem Hänger und karrte es in seine Heimat in Bergnähe. Das Abbauen war das Geringste am Ganzen. Viel aufwendiger war es die Einzeleile nach unten zu bekommen. Fünf Etagen mit gesamt 84 Stufen spürt man dann schon in den Knochen. Dieser Mann hatte es geschafft.

Bis auf die Küche sind nun alle großen Möbel bei neuen Besitzern. Das beruhigt mich. Trotz allem ist noch immer genug da. Einiges wartet noch auf neue Besitzer. Es sind noch etwas mehr als 12 Wochen, in der ich Zeit habe alles los zu werden. Es macht mich nervös. Wirklich durchatmen kann ich erst, wenn ich die Türe hinter mir ins Schloss ziehe und den Schlüssel bei der Hausverwaltung abgebe.

Bis dahin gibt es noch einiges zu erledigen. Manchmal meine ich, die Zeit läuft schneller als ich meine Aufgaben bewältigen kann. Doch dann erledigt sich manchen fast von selbst.

Es ist aufregend. Noch immer.

©by UMW


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