Wo gibt es Antworten?

Die weltweite „Pandemie“ wollte ich nicht mehr aufgreifen. Doch leider gefällt mir nicht, was hier in unserem Land, in Europa und der restlichen Welt abläuft. Entweder bin ich blind oder aber…

Es sind inzwischen so viele Fragen offen, dass viele kluge Köpfe nach Antworten schreien. Diejenigen, die antworten müssten, halten sich bedeckt oder besser gesagt, halten an ihrem Plan fest. Verschleiern.

Es sind Ärzte und Wissenschaftler, die sich mit der Materie sehr gut auskennen – schließlich haben sie das studiert und praktizieren auch. Diese Menschen klären auf, zerpflücken das, was wir hören und erklären die Statistiken. Vor allem machen sie darauf aufmerksam, was falsch gelesen wird. In meinen Augen steckt hinter der Unklarheit der Regierung Absicht. Das WARUM erschließt sich mir noch nicht. Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine.

Den Virus verleugnet niemand. Diesen gibt es. Unleugbar – aber halt schon seit Jahrzehnten.

In einigen Videos – seht hierzu bitte auch meinen letzten Beitrag – wird immer wieder auf das Strategiepapier der Regierung vom April 2020 hingewiesen. Inzwischen habe ich mir die Mühe gemacht, dieses Papier zu lesen und herauszufinden, was es damit auf sich hat. Der Anfang ist soweit ok. Interessant wird es auf Seite 13. Da geht es um die zu kommunizierenden Maßnahmen. Ganz klar steht hier drin, dass „Angst“ gemacht werden muss, da wohl die Fallsterblichkeitsrate zu gering ist. Das komplette Papier kann auf der Regierungsseite nachgelesen werden unter dem Strategiepapier. Dort könnt ihr es euch vorlesen lassen oder auch downloaden.

Ganz unten auf Seite 13 steht der Hinweis, dass mit historischen Ereignissen von 1919 und 1929 argumentiert werden soll. Deshalb habe ich mir diese beiden Jahre einmal angesehen.

1919 wurde die Weimarer Republik (Deutschlands erste Demokratie!) und die KPD gegründet. Dazu kam in diesem Jahr die Versailler Friedensordnung.

Die Versailler Friedensordnung erwies sich als instabil und kurzlebig. Bis Ende der 1930er Jahre hatten sich viele Demokratien in autoritäre Staaten verwandelt. Und noch mehr: Der Versailler Vertrag war ein von allen Seiten ungeliebter Friedensschluss, der auch den Aufstieg Hitlers förderte. „Auf allen Seiten ging auch nach dem Waffenstillstand der Krieg in den Köpfen weiter“, schreibt Conze. „Versailles – das war der Frieden, den keiner wollte.“ (https://www.domradio.de)

1929 war unsere Wirtschaft am Boden.

Zahlen und Fakten 1929

am 24.10. „Black Thursday“ an der New Yorker Börse, erreicht Deutschland als „Schwarzer Freitag“.

40 Prozent – um so viel sinkt die deutsche Industrieproduktion

in der Folge 6 Mio. Arbeitslose gibt es Anfang 1933.

1929 waren es nur 1,3 Millionen

30 Prozent beträgt der Rückgang der Realeinkommen; die Armut nimmt sprunghaft zu (https://www.100.bmwi.de/BMWI100/Navigation/DE/Meilenstein-03/1929-1933.html)

Es ist an jedem selbst, sich Gedanken zu machen und für sich zu entscheiden. Meiner Meinung nach wird unser Geld an Wert einbüßen und im schlimmsten Fall kommt es zu einer Inflation. Das wäre dann gleichbedeutend mit der Wirtschaft von 1929.

Meiner Meinung nach wurde unsere Wirtschaft mit dem Lockdown das erste Mal an die Wand gefahren. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sind das Ergebnis. Geschäfte schließen, da wesentlich mehr online einkaufen. Das Virus besteht weiterhin und wird durch Angstpolitik am Leben gehalten.

©by UMW

Geschafft…

Sommer in der Stadt bekommt für mich erst einmal eine neue Bedeutung. Seit Samstag lebe ich mitten drin. Mitten in München. Mitten in einem begehrten Viertel. In einer Wohngemeinschaft. Einer Kommune. Oder ganz schlicht zur Untermiete.

Mein Reich ist ein möbliertes Zimmer. Die Möbel sind mit asiatischem Touch, Richtung Kolonialzeit. Die Couch ist mein Bett. Ziemlich breit und bequem. In derselben Art hatte ich eine vor gut fünfzehn Jahren.

Die Küche ist groß, eher eine Wohnküche. Jedoch sehr spartanisch, wie meine Tochter sich ausdrückte. Es hat nur einen Zweiplatten-Herd, keinen Backofen. Ich hatte ja schon gelernt mit nur so wenig klar zu kommen. Das funktioniert auch hier. Ansonsten sind alle Gerätschaften, Töpfe und Geschirr vorhanden. In der Umgebung gibt es jede Menge Restaurants, so dass das Kochen gut ausfallen kann.

Bad und WC sind getrennt voneinander. Es gibt ein Wannenbad, eine Waschmaschine und viel Platz in einer Kommode, in der aller Krimskrams für Körperpflege und Aufhübschen untergebracht werden kann.

Meine Vermieterin ist zwar bereits siebzig Jahre alt, geht aber noch immer arbeiten. Wie eine siebzigjährige wirkt sie auch nicht. Als Schauspielerin (Theater und Film) geht sie als sechzigjährige durch und wird so – noch immer, wenn auch selten – eingesetzt. Den Mietvertrag habe ich vorerst auf zwei Monate beschränkt. Da können wir uns kennenlernen und sehen, ob es klappt. Einer Verlängerung steht dann auch nichts entgegen.  

Bis zur Leopoldstrasse habe ich keine zehn Laufminuten und im englischen Garten, der größten grünen Lunge einer Stadt, bin ich in einer Viertel Stunde. Zum Olympiapark sind es etwa zwanzig Minuten. Die Lage ist ein Traum und ja, ich bin glücklich.

wenn ich meine Krone nicht benötige, hängt diese an der Decke 😉

©by UMW

Jahrestag

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Vor vier Jahren habe ich begonnen auf WordPress zu bloggen. Gerade habe ich hier diese Erinnerung gelesen.

An dieser Stelle möchte ich euch, meinen treuen Lesern, von Herzen danken. Manch einer ist seit Geburt dieser Seite dabei und begleitet mich. Andere sind im Laufe der Zeit hinzu gekommen. Manch einer hat sich wieder verabschiedet. So ist es nun einmal im Leben.

Vielen Dank für euere Wegbegleitung und vor allem für eure Kommentare und Likes. Ihr seid alle großartig.

Eure Ulrike

Fake und Betrug

Photo by Anastasia Shuraeva on Pexels.com

Seit geraumer Zeit bin ich wieder auf Wohnungssuche. In einer Stadt, in der günstiger Wohnraum Mangelware ist. Richtig. Ich bin in München. Für meine Suche nutze ich die gängigen Suchportale.

Anfangs war ich vielleicht noch blauäugig. Doch inzwischen kenne ich Fakes und melde diese Exposés ohne lange zu überlegen.

Bisher waren es immer Privatanbieter, ohne Name und Kontaktangaben. Sobald über die Kontaktfunktion des Immobilienportals angeschrieben wurde, gab es Rückmeldung mit der Bitte über Mail Kontakt aufzunehmen. Hier schicken sie einem nochmals Bilder der Wohnung. Meist sind die Wohnungen sehr hochwertig ausgestattet, haben alles was sich ein Mieter wünscht. Die Wohnungen sind mit Balkon und Haustiere sind immer (!) erlaubt. Die Lage etc. soll sich der Suchende vor Ort ansehen. Eine Besichtigung innen ist jedoch nicht möglich, da der Vermieter sich im Ausland aufhält und so schnell nicht zurückkommt. Wer den Schlüssel möchte, soll dann Geld über die Western Union überweisen. Ha! Genau, ganz großes Glockengeläut! Warnglocken!

Vor einigen Jahren hat mir so ein Anbieter zur Unterstreichung seiner Wahrhaftigkeit eine Ausweiskopie geschickt. Ich habe es trotzdem nicht geglaubt und bin seinerzeit zur Polizei. Die können nur nichts tun. Deshalb heißt es immer aufpassen.

Diese Masche wird auch bei WG-Gesuchen durchgezogen!

Inzwischen – und vor allem noch ganz neu – verstecken sich diese Betrüger hinter Immobilienfirmen, geben jedoch die Telefonnummer nicht mit an. Ein Link zur Firmenwebsite führt ins Nirwana. Nachdem ich diese Entdeckung gemacht hatte, googelte ich nach der Immobilienfirma und wollte wissen, ob diese tatsächlich existiert. Sie existierte, jedoch mit Angeboten in anderen Preisklassen.

Auch diese Exposés wurden von mir gemeldet. Dazu habe ich einen Link an die echten Makler geschickt.

Von sieben Wohnungsangeboten hatte ich an einem Tag fünf Fakes! Das ist immens viel. Es heißt wirklich: Augen auf und ganz genau schauen. Niemals Geld vorher überweisen und alles in real zeigen lassen. Ich weiß, dass viele wirklich in Not sind und für eine Wohnung alles Mögliche tun würden.

Diese Fakes erschweren die Wohnungssuche immens und irgendwie muss deshalb eine Lösung her. Wer Wohnungen anbietet sollte sich ausweisen müssen, bevor die Wohnung online geht. Da gibt es sicher umsetzbare Möglichkeiten.

©by UMW

Angenommen

Neo beim Kuscheln 😀

Seit ich von meinem letzten Türkeiaufenthalt zurück bin, habe ich einen dauerhaften Kuschler an meiner Seite. Neo weicht mir nicht mehr von der Seite. Der schwarze Kater fordert seine Streicheleinheiten ein, schläft inzwischen zu meinen Füßen. Selbstverständlich weiß er, dass er auch von mir sein Fressen und frisches Wasser bekommt. Es hat drei Monate gedauert bis er mich angenommen und damit in seiner Familie integriert hat.

Inzwischen kann ich seine verschiedenen Maunz- und Schnurrtöne fast unterscheiden. Vor allem, wenn er mich dazu ansieht. Mir war nie bewusst, wie viele Stimmlagen in so einem Stubentiger schlummern.

Lustig finde ich es, wenn ich mit ihm schimpfe. Manchmal brauche ich dazu nicht einmal etwas zu sagen. Dass er etwas „falsch“ gemacht hat und es ihm vor allem bewusst ist, zeigt sich immer daran, dass er seine Krallen am Kratzbaum wetzt.

Es hat Zeit gebraucht, bis er mich angenommen hat. Daran zeigt sich, dass es doch besser ist, alles langsamer anzugehen, um sich Zeit zu geben und sich erst einmal zu beschnuppern. Das Gegenüber selbst auf einem zukommen zu lassen. (In vielen Fällen lässt sich das auch auf Zwischenmenschliches übertragen 😉 )

Mein Glas Wasser sieht er inzwischen auch als seines an. Als Familienmitglied habe ich hier zu teilen, selbst wenn ich damit nicht unbedingt einverstanden bin. Er weiß natürlich, dass er das nicht darf. Trotzdem tut er es – hin und wieder. Sobald ich mitbekomme, dass er hierzu seine Pfote benutzt… Es sieht wirklich putzig aus! Ich empfinde es dann doch als unhygienisch und entsorge das Wasser in die Pflanzen.

Für Neo ist es derzeit schon besonders, wenn alle seine Lieben um ihn herum sind. Homeoffice macht es möglich. Das wird sich jedoch wieder ändern. Meine Zeit und damit mein Aufenthalt in der Wohnung meiner Tochter neigt sich bald dem Ende zu. Für mich wird es Zeit in der Heimat wieder vollends anzukommen und mein eigenes selbstbestimmtes Leben zu leben.

©by UMW

Der Himmel so blau…

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Ja, es ist Frühling. Der April zeigte sich bisher von seiner schönsten Seite, als müsste er uns entschädigen. Entschädigen für den Virus, der Angst und Schrecken verbreitet. Entschädigen für die Panik, die von Politik und Medien verbreitet wird. Nein, das Thema lasse ich heute.

Ostern naht mit bunt bemalten Eiern, selbst gebackenen Lämmchen und Rüblitorte. Freude auf die warme Zeit und das Ende der Pandemie.

Ostern, besonders der heutige Karfreitag, steht unter anderem fürs „Kreuz tragen“. Unser Kreuz lässt sich vielleicht im Covid-19 finden. Wir müssen es tragen, ob wir wollen oder nicht. Es wurde uns aufgebürdet. Jedem einzelnen von uns. Wir dürfen weder Freunde besuchen noch reisen, sind eingeschränkt.

Jetzt habe ich schon wieder angefangen! Es lässt sich nicht ausschalten, begleitet es mich gerade überall, in allem was ich tue. Egal, wie sehr ich versuche es auszublenden.

Trotzdem oder wohl auch deshalb, freue ich mich derzeit darüber, dass ich ländlich wohne. Mit einem meiner Kinder Zeit verbringen und hier wohnen darf. Im nahen Wald lässt es sich in Ruhe und ohne Menschenansammlung, spazieren gehen. Mir geht es gut. Dieses Glück kann mir niemand nehmen.

Der Himmel ist blau, die Sonne wärmt die Haut und bringt die Sträucher zum Blühen. Die Farbenpracht vermittelt uns Leben und Freude. Sie macht uns bewusst, dass es weiter geht. Immer. Das Leben ist ein Kreislauf.

© by UMW

Wie sich die Sicht verändert

wp-15844615189714641231449860232006.jpgKönnt ihr alle gut sehen? Seht ihr alles, was ihr sehen sollt? Oder gar mehr? Oder weniger? Gibt es vielleicht Dinge, die ihr gar nicht sehen wollt? Ich meine, manchmal sind wir ganz froh, bei unangenehmeren Dingen die Augen zu verschließen. Weil wir manches gar nicht sehen wollen. Oder? Ganz ehrlich, so etwas kommt doch immer wieder einmal vor 😉

Trotz allem nehme ich mir so manches zu Herzen und dann schaue ich, ob hier jemand Recht hat oder eben nicht. So verhält es sich mit meiner Fehlsichtigkeit. Mehrmals wurde ich angesprochen, dass ich wohl schlecht sehen würde. Meine Kurzsichtigkeit ist mit +1,25 bzw. +1,5 Dioptrien vor etwas mehr als einem Jahr bescheinigt worden. Dementsprechend bin ich hierfür mit Brillen (inklusive Sonnenbrillen) ausgestattet. Zum Lesen hatte ich mir im Dezember eine mit -1,5 Dioptrien aus dem Drogeriemarkt geholt. So wirklich passte diese nicht. Das spürte ich aber erst, als ich mehr zu lesen hatte. Bei längerem Tragen wurden meine Augen müde und schmerzten. Da war mir dann schon klar, dass hier etwas nicht stimmen konnte.

Auf meiner Agenda für den Landaufenthalt hatte ich mir deshalb einen Sehtest notiert. Allerdings geht mein Wunsch weg vom Nasenfahrrad und hin zu Bifokallinsen. Alles andere würde in meinem Fall keinen Sinn machen. Deshalb war ich bei einem Optiker. Trotz Corona dürfen Dienstleister, darunter Optiker, die Geschäfte geöffnet haben. Bei einem Optiker war ich abgelehnt worden. Wegen des Virus machen diese derzeit keinen Sehtest. Aufgrund der Nähe zum Kunden, wie die Angestellte meinte. Bei einem anderen rief ich erst an und klärte ab, ob ein Sehtest möglich sei. Bis zu diesem Zeitpunkt waren der Mitarbeiterin keine Einschränkungen bekannt, so dass ich dieses Geschäft aufsuchte.

Schlussendlich bekam ich meine neuen Werte über meine Sehfähigkeit. Für die Kurzsichtigkeit ergab sich eine Verbesserung auf +0,75 bzw. +1,25 Dioptrien und für die Weitsicht auf -0,50 und -0,75 Dioptrien. Ja, das sind alles Pipifax-Werte. Doch auch geringe Abweichungen können einem das Leben erschweren. Obwohl meine Brillen gerade etwas über ein Jahr alt sind, hat sich die Sehstärke verändert. Damit hatte ich auf diese kurze Zeit nicht gerechnet.

Innerhalb einer Woche soll ein Paar passender Kontaktlinsen beim Optiker eintreffen. Danach wird erst einmal getestet, ob ich mit diesen überhaupt zurechtkomme. Bifokallinsen brauchen ein wenig Eingewöhnung durch diese beiden unterschiedlichen Sehstärken. Es ist spannend und ich freue mich auf einen besseren Durchblick 😀

Falls jemand Erfahrung mit Bifokallinsen hat, freue ich mich auf Erfahrungswerte.

©by UMW