Der Himmel so blau…

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Ja, es ist Frühling. Der April zeigte sich bisher von seiner schönsten Seite, als müsste er uns entschädigen. Entschädigen für den Virus, der Angst und Schrecken verbreitet. Entschädigen für die Panik, die von Politik und Medien verbreitet wird. Nein, das Thema lasse ich heute.

Ostern naht mit bunt bemalten Eiern, selbst gebackenen Lämmchen und Rüblitorte. Freude auf die warme Zeit und das Ende der Pandemie.

Ostern, besonders der heutige Karfreitag, steht unter anderem fürs „Kreuz tragen“. Unser Kreuz lässt sich vielleicht im Covid-19 finden. Wir müssen es tragen, ob wir wollen oder nicht. Es wurde uns aufgebürdet. Jedem einzelnen von uns. Wir dürfen weder Freunde besuchen noch reisen, sind eingeschränkt.

Jetzt habe ich schon wieder angefangen! Es lässt sich nicht ausschalten, begleitet es mich gerade überall, in allem was ich tue. Egal, wie sehr ich versuche es auszublenden.

Trotzdem oder wohl auch deshalb, freue ich mich derzeit darüber, dass ich ländlich wohne. Mit einem meiner Kinder Zeit verbringen und hier wohnen darf. Im nahen Wald lässt es sich in Ruhe und ohne Menschenansammlung, spazieren gehen. Mir geht es gut. Dieses Glück kann mir niemand nehmen.

Der Himmel ist blau, die Sonne wärmt die Haut und bringt die Sträucher zum Blühen. Die Farbenpracht vermittelt uns Leben und Freude. Sie macht uns bewusst, dass es weiter geht. Immer. Das Leben ist ein Kreislauf.

© by UMW

Wie sich die Sicht verändert

wp-15844615189714641231449860232006.jpgKönnt ihr alle gut sehen? Seht ihr alles, was ihr sehen sollt? Oder gar mehr? Oder weniger? Gibt es vielleicht Dinge, die ihr gar nicht sehen wollt? Ich meine, manchmal sind wir ganz froh, bei unangenehmeren Dingen die Augen zu verschließen. Weil wir manches gar nicht sehen wollen. Oder? Ganz ehrlich, so etwas kommt doch immer wieder einmal vor 😉

Trotz allem nehme ich mir so manches zu Herzen und dann schaue ich, ob hier jemand Recht hat oder eben nicht. So verhält es sich mit meiner Fehlsichtigkeit. Mehrmals wurde ich angesprochen, dass ich wohl schlecht sehen würde. Meine Kurzsichtigkeit ist mit +1,25 bzw. +1,5 Dioptrien vor etwas mehr als einem Jahr bescheinigt worden. Dementsprechend bin ich hierfür mit Brillen (inklusive Sonnenbrillen) ausgestattet. Zum Lesen hatte ich mir im Dezember eine mit -1,5 Dioptrien aus dem Drogeriemarkt geholt. So wirklich passte diese nicht. Das spürte ich aber erst, als ich mehr zu lesen hatte. Bei längerem Tragen wurden meine Augen müde und schmerzten. Da war mir dann schon klar, dass hier etwas nicht stimmen konnte.

Auf meiner Agenda für den Landaufenthalt hatte ich mir deshalb einen Sehtest notiert. Allerdings geht mein Wunsch weg vom Nasenfahrrad und hin zu Bifokallinsen. Alles andere würde in meinem Fall keinen Sinn machen. Deshalb war ich bei einem Optiker. Trotz Corona dürfen Dienstleister, darunter Optiker, die Geschäfte geöffnet haben. Bei einem Optiker war ich abgelehnt worden. Wegen des Virus machen diese derzeit keinen Sehtest. Aufgrund der Nähe zum Kunden, wie die Angestellte meinte. Bei einem anderen rief ich erst an und klärte ab, ob ein Sehtest möglich sei. Bis zu diesem Zeitpunkt waren der Mitarbeiterin keine Einschränkungen bekannt, so dass ich dieses Geschäft aufsuchte.

Schlussendlich bekam ich meine neuen Werte über meine Sehfähigkeit. Für die Kurzsichtigkeit ergab sich eine Verbesserung auf +0,75 bzw. +1,25 Dioptrien und für die Weitsicht auf -0,50 und -0,75 Dioptrien. Ja, das sind alles Pipifax-Werte. Doch auch geringe Abweichungen können einem das Leben erschweren. Obwohl meine Brillen gerade etwas über ein Jahr alt sind, hat sich die Sehstärke verändert. Damit hatte ich auf diese kurze Zeit nicht gerechnet.

Innerhalb einer Woche soll ein Paar passender Kontaktlinsen beim Optiker eintreffen. Danach wird erst einmal getestet, ob ich mit diesen überhaupt zurechtkomme. Bifokallinsen brauchen ein wenig Eingewöhnung durch diese beiden unterschiedlichen Sehstärken. Es ist spannend und ich freue mich auf einen besseren Durchblick 😀

Falls jemand Erfahrung mit Bifokallinsen hat, freue ich mich auf Erfahrungswerte.

©by UMW

Ideen im Kopf

Kennt ihr das? Ihr habt eine Idee (oder mehrere Ideen) und fangt an zu schreiben. Die Geschichte entwickelt sich. Ihr wisst nicht, wann es passiert ist, aber auf einmal hat es eine Wende gegeben. Eine Wende, die ihr so gar nicht gesehen habt, vor allem so nicht schreiben wolltet. Die Geschichte ist eine ganz andere geworden. Schon merkwürdig, oder? Komischerweise passiert mir das in letzter Zeit häufiger. Momentan weiß ich noch nicht, ob es mich freuen soll oder nicht.

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Was wäre wenn…

Tja, wer hat sich diese Frage bereits gestellt? Vor allem wie oft? Ich meine, diese Frage taucht doch immer dann auf, wenn wir Entscheidungen getroffen haben. Meist zwar erst nach einer Weile… Vielleicht auch erst nach Jahren.

Entscheidungen werden immerzu getroffen. Manche Entscheidungen fallen uns leicht und sind gleich wieder vergessen. Bei anderen Dingen fällt uns das Vergessen schwerer. Und dennoch… Bei allem dürfen wir sehen, dass alles seinen Sinn hat. Für uns selbst ist es am besten, die getroffene Entscheidung positiv zu sehen und auch zu akzeptieren.

Wir meinen vielleicht, dass unser Leben schöner gewesen wäre, wenn… Aber ich meine, dass wir versuchen uns da ganz viel „schön zu reden“. Es ist genau die Situation aus der heraus wir Entscheidungen treffen. Deshalb ist die Entscheidung, die wir treffen bzw. getroffen haben, auch genau richtig.

Vergangenes soll in der Vergangenheit bleiben – als Erinnerung. Denn wenn es für die Zukunft bestimmt gewesen wäre, dann wäre es jetzt die Gegenwart 😉

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MAUER!

Vor gut achtzehn Jahren fiel nach fast dreißig Jahren die Berliner-Mauer die Ost und West trennte. Die Mauer in vielen Köpfen fiel erst später. Und ja, manch einer möchte die Mauer zurück. Wir sind jedoch EIN Volk, dürfen eine Einheit sein und würden als Gemeinschaft wirklich stark sein.

Jetzt kommt der nächste Mauerbauer der Welt zum Vorschein und will sich abgrenzen. Abgrenzen in einer Zeit, in der wir von Globalisierung sprechen.

So, wie es viele Asylanten nach Europa schwemmt, so schwemmt es Mexikaner ins vermeintlich reiche Amerika. In der Hoffnung auf Brot und Arbeit.

Wenn der Ami diese Menschen nicht bei sich haben möchte oder wir die Asylanten gerne wieder zurückschicken wollen, dann darf sich etwas ganz stark ändern.

In Kriegsgebieten muss für Frieden gesorgt werden und es dürfen keine Waffen geliefert werden – ich nehme unser Land da nicht aus!

Durch den Bau von Fabriken in den ärmeren Ländern wird für Arbeit gesorgt und damit für ein besseres Leben. Solche Vorhaben sollten gestärkt werden und nicht durch Beschränkungen sabotiert.

Der Mensch lässt sich immer mehr manipulieren statt eigenständig zu denken. Diese Manipulation erfolgt schleichend. Es wird jedoch immer Rebellen geben, die dagegen aufbegehren.

Vielleicht schaue ich da durch eine rosarote Brille. Das mag sein. Es mag auch sein, dass ich nicht alle Sichtweisen wahrnehme. Es ist Zeit mit offenen Augen und einem wachen Geist in die Welt zu sehen.

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Input

Um mich herum beobachten, sehen, verstehen und ausweiten, das ist die Grundlage für meine Blog-Geschichten / Stories / lyrischen Ergüsse. Es spielt persönliches mit rein, wie auch frei erfundenes. Manchmal blubbert es einfach heraus, will geschrieben werden. Bei fehlenden Worten und Schreibblockaden breche ich ab.

Als Empath empfinde ich mitunter stärker als mir lieb ist, kann auch um Ecken denken und habe stark prägende Bilder vor mir und Empfindungen in mir. Mit meinem geschriebenen Wort arbeite ich Empfundenes selbst auf ohne dabei Anderen zu Nahe treten zu wollen. Deshalb meine Bitte an Leser, die mich persönlich kennen: Lest es als Geschichte 😉

Ich freue mich über deinen Besuch, wollte das aber einmal los geworden sein. Danke.

©UMW