Der rechte Weg

Es ist das Licht, das siegt! Das Dunkle wird sich verflüchtigen. Während du das liest, ist das Helle auf dem Vormarsch. Wer genau hinschaut, wird das zaghafte durchspitzen der Wahrheit erkennen. Pflanzengleich im Frühling.

Weltweit haben sie sich zusammengeschlossen. Gemeinsam arbeiten sie für das Gute und die Freiheit. Das Licht ist mit ihnen und unterstützt.

Das Böse versucht noch immer die Wahrheit zu verdrehen. Doch das Kartenhaus fällt zusammen. Schon bald. Jetzt! Mit dem Bösen werden viele Eliten untergehen und ihre Handlanger mit sich ziehen.

Zurück bleibt ein Scherbenhaufen. 

Hoffnung leuchtet auf. Kreativität ist gefragt. Wie Phönix aus der Asche werden wir uns neu formieren und erheben.

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Die Zeit läuft…

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Die Party war noch lange nicht aus. Suzie brauchte Pause von der lauten Musik und dem Geschnatter ihrer Freundinnen. Bevor es Mitternacht schlug wollte sie ein wenig für sich sein, das Jahr nochmal Revue passieren lassen. Eine gute Stunde blieb ihr, bevor sie sich wieder zurück in die Welt aus Glanz, Glitter und diesem widerlichen Silvesterflitter begeben wollte. Deshalb hatte sie sich durch die enge Treppe nach oben geschraubt.

Graziös trat sie auf die kleine Dachterrasse. Ihr schlanker Körper steckte in einem eisblauen Pailettenkleid. Dadurch wurde das dunkle Blau ihrer großen Augen noch mehr unterstrichen. Die schweren Locken hielt ein dunkelblaues Seidentuch aus dem Gesicht zurück. Mit den Zehn-Zentimeter-Absätzen ihrer silbernen Pumps lief sie so sicher wie mit Turnschuhen. Nach nur wenigen Schritten trat sie an das Geländer und schaute hinunter in den Hinterhof. Da lag der ganze Plastikmüll, der sich in den letzten Wochen angesammelt hatte. Hierüber musste sie unbedingt nächstes Jahr, also ab morgen, mit Jochen sprechen.

Doch jetzt zog es sie erst einmal zu ihrem verwunschenen Platz. Es war ihr geheimes Versteck auf dem Dach. Im Schutz einer Mauer hatte sie Polster und Vorhänge drapiert. Nicht einmal Regen, Schnee oder Wind konnten dieser Stelle etwas anhaben. Sie ließ sich in die dicken orientalischen Kissen sinken. Von hier aus konnte sie den Sternenhimmel ungehindert beobachten. Was würden ihr die Sterne für das neue Jahr raten?

Ihre Gedanken gingen zu Horst, der sie immerzu vergötterte und ihr fast jeden Wunsch von den Augen ablas. Er war wirklich ein bemerkenswerter Mann. Optisch entsprach er dem Ideal vieler Frauen: Groß, stark und gut aussehend. Auf seine kantige Art war er tatsächlich attraktiv. Auf der Weide der Platzhirsche in ihrer näheren Umgebung konnte er locker alle anderen hinter sich lassen. Immerzu gab er ihr zu verstehen, dass sie sein größtes Suchtpotential sei. Er nie genug von ihr bekommen könne. Ihr war das alles zu wenig. Wenn sie es genau bedachte, widerte es sie an.

Diese ganzen Übertreibungen. Dieser Gedanken nach schneller-höher-weiter… Der eine musste immer den anderen übertreffen – mit einem neuen Auto, der modernsten Uhr oder der schönsten Frau an der Seite. Das hat doch nichts mit „leben“ zu tun. Da fehlte etwas Gravierendes. Suzie konnte das Fehlende nicht benennen.

Selbst war sie eigensinnig, wild und schwer bezähmbar. Da wünschte sie sich jemanden, der mit ihrer Stärke und dem Drang nach Freiheit umgehen konnte. Vielleicht sogar ähnlich „gestrickt“ war. Horst war das nicht! Schlagartig wurde ihr das bewusst. Sie musste mit ihm sprechen. Jetzt noch. Das neue Jahr sollte ohne Ballast beginnen…

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Die Vergessenen?

Zumindest wird es derzeit wenig bis gar nicht thematisiert. Mir geht es um die Gewalt gegen Kinder und Frauen. Gerade in dieser Zeit von Homeoffice, Homeschooling und dem noch geringeren Verdienst der Wenigverdiener durch Kurzarbeit. Da bauen sich gerade in engen Wohnverhältnissen Aggressionen auf, bei denen die Schwachen die Leidtragenden sind.

Auf das Thema komme ich, da ich vor kurzem eine Frauenfigur am Wegrand gesehen habe. Am nahen Laternenpfahl wies ein Plakat auf Femizid hin. Das war der Auslöser mich hierzu ein wenig zu informieren. In diesem Fall wurde eine 34jährige, Mutter von zwei Kindern im Alter von drei und sieben Jahren, von ihrem 41jährigen Ehemann durch Messerstiche in die Brust getötet. Die Polizei fand die Getötete unter einem Kinderbett.

Leider ist das kein Einzelfall. Jede Woche sterben drei Frauen durch den Partner oder Ex-Partner. Durch meine Recherche habe ich herausgefunden, dass ein Femizid bei Trennung, Schwangerschaft oder beruflichen Erfolg der Frau stattfindet. Das sollen die Themen sein, bei denen der Mann überfordert zu sein scheint oder auch seinen Lebensentwurf als gescheitert sieht.

Unsere Gerichte behandeln das noch immer als Kavaliersdelikt und deshalb kaum als Totschlag oder Mord – wenn sich die Frau getrennt hat.

Die Perspektive des Bundesgerichtshofs sei zutiefst patriarchal, sagt Clemm. Wenn ein Mann verzweifelt sei, sei das nachvollziehbar. Jemanden deshalb aber zu töten, mache einen „absoluten Besitzanspruch“ deutlich. Nicht einmal Fälle, in denen eine Frau jahrelang misshandelt und schließlich getötet wird, würden unbedingt als Tötung, geschweige denn als Mord geahndet, sagt Clemm. Häufig würden sie nur als Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Der Täter, heiße es dann, habe seine Frau „nur“ misshandeln wollen und keineswegs vorsätzlich umgebracht. Und aufgrund der vorher erlebten Gewalt hätte die Frau doch damit rechnen müssen, dass ein Angriff auf sie zukomme. (Patrizia Hecht – TAZ)

Ich habe es selbst erlebt. Der angeklagte Mann wurde zu 2,5 Jahren auf BEWÄHRUNG! –  wegen versuchten Totschlags – verurteilt. Dazu Schmerzensgeld und Sozialstunden. Als Betroffene fühlte ich mich völlig verarscht. Das Leben einer Frau scheint nichts Wert zu sein und wenn ich das so verfolge hat sich daran die letzten 15 Jahre nichts geändert.

Für alle Frauen der Welt wünsche ich mir, dass sich dieser Umstand ändert und künftig die Strafen gerecht ausfallen. Es kann jede von uns treffen. Unabhängig aus welcher Gesellschaftsschicht oder wie tough eine Frau ist.

gegen Femizid

 

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Unzulänglich?

Wieder beschimpft die Mutter ihr Kind. In der Wohnung unter mir. Beschimpft ihn den lieben langen Tag als zu dumm, unzulänglich, unfähig. Nie könne er etwas richtig machen. Es ist ein Junge. Sein Alter dürfte zwischen zehn und zwölf Jahren sein.

Warum so ungeduldig? Vielleicht hat sie es ihm falsch gezeigt oder gar nicht. Welch unsicherer Erwachsener wird aus diesem Kind? Zweifelnd und mit geringem Selbstwert! Wie sich das auf sein späteres Leben auswirken wird, möchte ich mir lieber nicht vorstellen.

Tatsächlich gibt es sogar erwachsene Menschen, die sich anderen Erwachsenen gegenüber genauso verhalten. Einen ebenbürtigen Partner herunter machen. Ihm das Gefühl geben, alles falsch zu machen. Nichts zu können, nichts wert zu sein. Das Schlimme ist, dass das Gegenüber so verunsichert wird, dass schon allein aus Nervosität vieles falsch gemacht wird. Ich habe es selbst erlebt und mehrfach beobachtet. Diese Menschen brauchen das, um selbst besser da zu stehen. Zu leuchten. Wer diese Menschen genauer besieht, wird feststellen, dass sie starke narzisstische Züge aufweisen. Sie wollen im Mittelpunkt stehen. Immer. Wem das sprichwörtlich „dicke Fell“ fehlt, sollte sich schnellstmöglich aus dem Staub machen.

Hierzu fällt mir ein Zitat ein. Woher ich es habe, weiß ich nicht mehr:

„Stelle nicht das Licht eines anderen unter den Scheffel, nur damit dein eigenes besser leuchten kann.“

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Familienbande

Familienbande

Nicht nur am Rande

Sondern mittendrin

Ich bin

 

Durch Blut

Sind wir gebunden

So manche Glut

Hat ein Feuer entfacht

 

Wir haben mit Bedacht

Gelöscht so manchen Brand

Dadurch ward gefestigt

Zwischen uns das Band.

 

Familienbande zeigen mir an

Einen Zusammenhalt es geben kann

Es braucht Offenheit,

Gemeinsamkeit

Ganz ohne Scherz

Ein liebendes Herz

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Unerwünscht

Sobald sich dieses Gefühl „unerwünscht zu sein“ einschleicht, ist es Zeit Adieu zu sagen. Am besten gar nicht lange überlegen oder irgendwelche Entschuldigungen suchen, sondern ganz schnell verschwinden.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es dauern kann, bis wir uns zu einer Entscheidung durchgerungen haben. Das kann verschiedene Gründe haben. Entweder wissen wir gerade nicht, wohin wir sollen oder unser fortlaufendes Leben ist in dem Moment sowieso absolut unklar. In vielen Fällen hoffen wir zudem im Unterbewussten, dass sich die Situation wieder zum Guten ändert. Wer mag schon gerne unkalkulierte Veränderungen?

Was vermittelt nun das Gefühl, dass jemand unerwünscht ist? Da gibt es weit mehr Facetten, als folgende Beispiele:

  • Nichts kann Recht gemacht werden
  • Ignoranz
  • Unterschwellige Angriffe auf die Person (Intellekt, Figur, Verhalten)
  • Haltlose Anschuldigungen
  • Mobbing würde ich auch dazu zählen
  • den anderen „klein“ halten, damit das eigene Licht besser leuchten kann

Mir stellt sich hier die Frage, warum es überhaupt nötig ist, zu solchen unschönen Aktionen zu greifen? Viel ehrlicher ist es in meinen Augen, die unerwünschte Person direkt anzusprechen. Doch dies erfordert Mut. Mut, den nicht nur narzisstische Menschen kaum aufbringen können. In den meisten Fällen löst sich das Problem dadurch, wenn die unerwünschte Person kapituliert und geht.

Vielleicht ist dieses „unerwünscht sein“ eine Reaktion auf eine unbewusste Aktion. Gegebenenfalls wurde etwas getriggert. Dann frage ich mich ebenso: Warum findet keine Kommunikation statt?

Die menschliche Psyche finde ich schon immer sehr faszinierend. Je länger wir uns Problematiken (mit Abstand) und aus verschiedenen Blickwinkeln ansehen können, desto mehr Lösungen zeigen sich.

©by UMW