Warum alles bunt?

Vorweg erst einmal: Ich liebe es bunt, die Farbenvielfalt und den Farbenrausch.

Mir widerstrebt die Einheitlichkeit. Wenn versucht wird, dass alle mit ihrem Denken in eine Richtung gelenkt werden, wie es zurzeit mit den bunten Flaggen versucht wird. WordPress hat es in seinem Logo (zumindest bei der App), RTL, BMW und noch viele andere ebenfalls. Dann die Auseinandersetzung bei den Fußballstadien.

Sport hat etwas mit Nationalität zu tun. Auch noch, wenn inzwischen viele Spieler aus den verschiedensten Nationalitäten kommen. Sie fühlen sich jedoch zumeist der gewählten Mannschaft zugehörig und sind stolz genau da mitspielen zu dürfen. Für mich gehören die Länderflaggen der beiden spielenden Mannschaften dazu. Das nennen wir auch Patriotismus und Nationalstolz. Genau das ist wichtig! Wer von den Zuschauern möchte, kann jederzeit sein buntes Fähnchen schwenken. Freiwillig!

Der Gedanke für Menschenrechte hinter den bunten Flaggen mag ein Positiver sein. Nur in meinen Augen will wieder etwas verschleiert werden. Im Hintergrund passieren Dinge, die wir Bürger nicht mitbekommen sollen. Es kann eine Entscheidung sein, die uns wieder mehr einschränkt. Bisher kam bei Verschleierungen nie etwas Gutes heraus.

Ansonsten kenne ich Menschen verschiedenster Couleur, verschiedenste Nationalitäten, verschiedenster Gesinnung und aus entsprechenden Veranstaltungen auch LGBTQ. Für mich sind das alles Menschen! WARUM wird hier ein Fass aufgemacht anstatt die Andersartigkeit zu akzeptieren?

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Melancholie

Rückschau auf eine Zeit, als die Kinder noch jünger waren und Nerven gekostet haben. Als sie Jugendliche, junge Erwachsene waren.

Mein Jüngster mit weiß gefärbten Haaren. Locken. Wehmut beschleicht mich. Dabei war das erst vor ein paar Jahren – fünf oder sechs Jahre. Heute hat er seinen vierundzwanzigsten Geburtstag, ist verheiratet und hat zwei kleine Töchter.

Diese Melancholie überkommt mich nur bei ihm, an seinem Geburtstag. Wahrscheinlich, weil er der Letztgeborene ist und damit immer „der Kleine“ bleibt. Dabei überragt er mich um fünfzehn Zentimeter mit seiner Länge von 1,83 m. Ja, ich muss zu ihm hochschauen.

Für sein Leben, ebenso für alle anderen Menschen, wünsche ich mir

  • ein glückliches Leben, ohne Einschränkungen
  • eine Freiheit der Gedanken, ohne Zensur
  • Selbstbestimmung in Vielfalt
  • mehr Gerechtigkeit
  • eine anarchische Lebensform, ohne Korruptionen und Lobbyismus
  • und noch viel mehr

Möge der Weg gepflastert sein mit Liebe, Einigkeit und Freiheit.

©by UMW

Lebe und lache!

Wir haben alle unser Leben und es liegt an uns, was wir daraus machen.

Warum nicht einfach das Leben feiern? Genau dann, wann es sich ergibt. Ohne daran zu denken, was „erlaubt“ oder „verboten“ ist. Wir sind Mensch und erwachsen genug um eigenständig und vor allem eigenverantwortlich zu denken bzw. zu leben.

Kennengelernt hatten wir Frauen uns vor einiger Zeit bei einem Danser Encore. Lebensfreude erlebt und gelebt. Mit Singen, musizieren und im Park tanzen. Wunderbar!

Spontan haben wir uns privat getroffen, miteinander Spargel geschält und gekocht. Gesprochen über dies und das. Vier Frauen, vier unterschiedliche Leben und im Alter von Mitte vierzig bis Ende fünfzig. Was uns vereint? Jede ist in irgendeiner Weise künstlerisch tätig.

Wir hatten gute Gespräche über Gott und die Welt. Was wir tun können, um im Einklang mit der Natur besser zu leben. Eventuell einen Schritt rückwärts zu gehen, um es besser zu machen.

Die Nacht war lang… Erst nach Mitternacht bin ich auf meinem Stahlross nach Hause gefahren. Beseelt. Glücklich. Gemeinschaft tut gut. Es ist das, was uns als Mensch ausmacht und so wichtig für unser seelisches Gleichgewicht.

Fühlt euch gedrückt, umarmt.

by UMW

Lebensfreude ist wichtig

Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, dem Leben zum Trotz zu frönen. Musik, Gesang und Tanz sind hierzu der beste Ausdruck 🥰🎼🕺💃🎶

Danser Encore München im Nymphenburger Park. Zwar ist lt. der Parkordnung das Musizieren verboten, doch die Parkaufsicht drückte freundlich lächelnd die Augen zu.

Vielen Dank dem Menschen, der Filmmaterial und Bilder zu diesem Werk verarbeitet hat.

 ©by UMW

Ausflug ins Altmühltal

Es braucht einfach die Abwechslung um den Geist anzuregen. Gerade in diesen komischen Zeiten, in denen wir leben. Leben heißt für mich noch immer zu genießen, etwas verrücktes zu machen und vor allem etwas zu wagen. Ok, hier gab es keine gefährlichen Passagen zu laufen. Dafür war ich im Zentrum unseres bayrischen Landes. Das ist doch auch etwas besonderes. Wie häufig kommen wir da hin bzw. wann machen wir das?

(M)ein Freund hat mich in diese Ecke gebracht. Es ist seine Strecke fürs Mountainbike-Training. Uns sind tatsächlich ein paar waghalsige Biker begegnet, beiderlei Geschlechts. Ich radle gerne, doch dieses raufkeuchen und dann wieder nach unten rasen ist nicht meines. Muss auch nicht. 

Hier ein paar schöne Aufnahmen mit Blick zur Burg Kipfenberg, die 430 Meter über NN, im Kreis Eichstätt liegt:

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Mutterliebe

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Nie endend lebt sie in meinem Herzen

Gebar ich doch einst unter Schmerzen

Wesen, so wunderschön, von eignem Blut

Verteidigt hab‘ ich sie wie eine Löwin

Ließ ihnen Flügel wachsen und

Lernen des Lebens Sinn.

Heute sind sie erwachsen und

Machen ihr eignes Ding.

So sind sie frei im Tun und Denken

Dürfen ihre eignen Geschicke lenken.

Als Mutter darf ich‘s akzeptieren

Ohne lang herum zu diskutieren

Hoffend auf ihr Glück für allezeit.

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Tabula Rasa?

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Manchmal überkommt es mich und ich räume auf. Meist in den sozialen Medien, meinem Telefonbuch, Kontakte etc. Ich gehöre nicht zu der Spezies Mensch, der sich mit möglichst vielen Followern und sogenannten Freunden „schmücken“ muss. Ich kann mich trennen. Natürlich ist das zum Teil mit Emotionen verbunden oder einfach von meinem Gefühl.

Dazu braucht es hin und wieder Zeit. Zeit für mich. Zeit für meinen Rückzug. Dann treffe ich Entscheidungen. Mein wirklicher Freundeskreis ist klein. Sehr klein. Dafür habe ich schon genug erlebt und erfahren. Sobald ich das Gefühl habe, die Freundschaft ist eine Einbahnstraße, dann bin ich raus. Für meine Leute bin ich da, wenn ich gebraucht werde. Das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Keine Frage. Ich unterstütze, wann und wo ich kann, mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen. Das kann meine langjährigste Freundin bestätigen. Auch wenn wir in vielen Dingen unterschiedlich sind, haben wir Bindungsschleifen. Damit stärken wir uns bereits seit einem halben Jahrhundert. Also seit dem Windelalter – unsere Väter waren bereits befreundet.

Für mich sind Achtsamkeit und Zuverlässigkeit Basisbausteine. Natürlich gehören auch Wertschätzung und ein gewisser Grad Toleranz mit dazu. Selbstverständlich spielt noch viel mehr mit hinein, doch das sollte getragen sein von Gegenseitigkeit.

In meinen Augen fängt das mit Kleinigkeiten an. Dazu gehören Geburtstag, Jahrestage, Feiern und Einladungen ebenso wie rechtzeitiges Absagen, wenn tatsächlich etwas dazwischenkommt. Wenn immer etwas dazwischenkommt oder das Gefühl vorherrscht nur Lückenbüßer zu sein – darauf kann ich verzichten.

Glücklicherweise „brauche“ ich niemanden für meine Aktivitäten in der Natur. Die lassen sich alle hervorragend alleine ausüben. Irgendwie genieße ich mein Eigenbrötlertum. Es hat etwas. Ich kann tun und lassen, was ich will zu einer Zeit, die für mich am besten passt.

©by UMW