Familienbande

Familienbande

Nicht nur am Rande

Sondern mittendrin

Ich bin

 

Durch Blut

Sind wir gebunden

So manche Glut

Hat ein Feuer entfacht

 

Wir haben mit Bedacht

Gelöscht so manchen Brand

Dadurch ward gefestigt

Zwischen uns das Band.

 

Familienbande zeigen mir an

Einen Zusammenhalt es geben kann

Es braucht Offenheit,

Gemeinsamkeit

Ganz ohne Scherz

Ein liebendes Herz

©by UMW

Unerwünscht

Sobald sich dieses Gefühl „unerwünscht zu sein“ einschleicht, ist es Zeit Adieu zu sagen. Am besten gar nicht lange überlegen oder irgendwelche Entschuldigungen suchen, sondern ganz schnell verschwinden.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es dauern kann, bis wir uns zu einer Entscheidung durchgerungen haben. Das kann verschiedene Gründe haben. Entweder wissen wir gerade nicht, wohin wir sollen oder unser fortlaufendes Leben ist in dem Moment sowieso absolut unklar. In vielen Fällen hoffen wir zudem im Unterbewussten, dass sich die Situation wieder zum Guten ändert. Wer mag schon gerne unkalkulierte Veränderungen?

Was vermittelt nun das Gefühl, dass jemand unerwünscht ist? Da gibt es weit mehr Facetten, als folgende Beispiele:

  • Nichts kann Recht gemacht werden
  • Ignoranz
  • Unterschwellige Angriffe auf die Person (Intellekt, Figur, Verhalten)
  • Haltlose Anschuldigungen
  • Mobbing würde ich auch dazu zählen
  • den anderen „klein“ halten, damit das eigene Licht besser leuchten kann

Mir stellt sich hier die Frage, warum es überhaupt nötig ist, zu solchen unschönen Aktionen zu greifen? Viel ehrlicher ist es in meinen Augen, die unerwünschte Person direkt anzusprechen. Doch dies erfordert Mut. Mut, den nicht nur narzisstische Menschen kaum aufbringen können. In den meisten Fällen löst sich das Problem dadurch, wenn die unerwünschte Person kapituliert und geht.

Vielleicht ist dieses „unerwünscht sein“ eine Reaktion auf eine unbewusste Aktion. Gegebenenfalls wurde etwas getriggert. Dann frage ich mich ebenso: Warum findet keine Kommunikation statt?

Die menschliche Psyche finde ich schon immer sehr faszinierend. Je länger wir uns Problematiken (mit Abstand) und aus verschiedenen Blickwinkeln ansehen können, desto mehr Lösungen zeigen sich.

©by UMW

Stirb…

Photo by Renato Danyi on Pexels.com

In Zeiten, die wir nun seit mindestens drei Monaten durchleben, bekommt der Tod wieder eine neue Bedeutung. Vor allem ist es das Bewusstsein, dass nichts endlich ist. Der Tod gehört zum Leben. In jeder Kultur. Überall auf der Welt. Nur in unseren Breitengraden wird er totgeschwiegen. Keiner will sich wirklich damit beschäftigen, außer … Ja, genau. Erst dann, wenn der Gevatter Tod an die Türe klopft.

Wer schon einmal eine Nahtoterfahrung mitgemacht hat, weiß sein Leben zu schätzen. Ebenso wie jemand, der schwerkrank war und dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen ist. Wie verletzend es sein kann, wenn zu einem gesagt wird: „Stirb!“ kann nur jemand nachvollziehen, der es schon gehört hat. In dem Moment stirbt tatsächlich etwas. Es ist ein kleiner Tod.

Der Tod kann uns überall ereilen. Er wird uns ereilen. Irgendwann. Bisher hat noch keiner lebend diese Welt verlassen.

Bis es jedoch soweit ist, sollten wir leben. Das Leben in seiner vollen Vielfalt annehmen.

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Facettenreich

Glück hat viele Facetten

Und bietet sich dar

In mehreren Paletten

Von Weiß bis Kunterbunt.

Es ist das Gelb der Sonne

Auch das Himmelblau

Verschafft wunderbare Wonne

Gespiegelt in der Drau.

Ein Gefühl das Herzen weitet,

Wellenrauschen in den Ohren klingt

Strahlendes Lächeln verbreitet

Sich im Fluge geschwind.

Glück im Kleinen

Das sind die Besonderen, Feinen.

Achte auf diese mit Bedacht

Haben sie doch eine ganz besondere Macht.

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Wo nur?

Wo bin ich gewesen in der vergangenen Zeit?

Ich weiß nur, ich war weg in meiner Ferne ganz weit.

Auf der Suche nach dem Sinn in meinem Leben

Kann es ein Ziel für mich nur geben.

Diese Erkenntnis erhielt ich beim Stolpern

Durch unwegsames Gelände.

Die Tiefe, der Sog im breiigen Sumpf waren mich am Foltern.

Da ging ich unter, griff nach allem, was sich bot für meine Hände.

Doch die Kraft war das erste, was mich verließ.

Ach, wie fühlte ich mich mies!

Alles, was mir blieb, war mich selbst zu hassen.

Keinen Menschen wollte ich in meine Nähe lassen.

Wie ein waidwundes Tier hab ich alle weg gebissen.

Ich will Nichts und Niemand jemals wieder vermissen!

Tristess war mein Begleiter für einige Zeit

So zog es mich immer tiefer, mein Leid.

Immer hab ich mich an anderen gemessen

War von diesem Kampf so besessen…

Irgendwann bin ich endlich aufgewacht,

Habe geschrien und laut gelacht!

Endlich begriffen und dafür endlich bereit:

„Mein eigenes Glück und meine Zufriedenheit!“

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Trennungszeiten

Gerade um die Jahreswende, wenn sich Altes in Neues wendet, ist es Zeit zu überdenken. Zu überdenken, was Zeit ist loszulassen. Loslassen ist keine Trennung. Es bedeutet sich mit etwas weniger zu beschäftigen. Dem ganzen Raum für Entwicklung zu geben. Das ist wichtig. Für einen selbst und für involvierte Personen und Dinge.

Die Zeit des Loslassens dient als Zeit zum Nachdenken und abwägen, ob wir uns gegebenenfalls von etwas trennen sollen oder wollen.

Trennungszeiten sind Zeiten der Neuorientierung. Menschen, die mich nur belasten mit ihren negativen Einstellungen, lasse ich gerne gehen. Vor allem dann, wenn sie selbst nicht bemerken, dass sie nur ihr eigenes EGO füttern und meinen alle anderen sind an sämtlichen Umständen schuld. Wieso verlangen so viele Menschen von ihrem Gegenüber eine Selbstreflektion und sind unfähig erst einmal sich selbst zu reflektieren?

Jeder von uns hat Zeiten, in denen er lustlos dahin vegetiert. Auch ich bin davon immer wieder einmal betroffen. Diese Zeiten nutze ich und halte mich von anderen Menschen fern. Wer hierfür kein Verständnis hat, darf gehen und geht wahrscheinlich von selbst. Sobald ich aus dieser Zeit meines Stillstandes wieder nach außen trete bin ich wie ein Phönix aus der Asche. Ich habe Entscheidungen getroffen und mein Leben neu sortiert. Ich erwache und spanne meine Flügel…

©by UMW