Winterwonderland mit Megamarsch

Es war seit ein paar Tagen ausgemacht. Über eine WhatsApp-Gruppe. Die Idee kam von einer mir fremden Frau. Mit dieser Truppe hatte ich sowieso noch nicht wirklich etwas gemacht. O.k. vereinzelt. Genau genommen mit Zweien. Heute waren es wieder neue Menschen. Ausgemacht war um den Starnberger See herum zu laufen. Insgesamt ist das mit 50 Kilometer angegeben. Wenn die erste Hälfte geschafft ist, bei Umrundung im Uhrzeigersinn, dann besteht eine Zugverbindung zurück in die Stadt. Ab Tutzing dann wieder die S-Bahn. 

Heute morgen beim Blick aus dem Fenster: Es schneit und es liegt bereits einiges an Schnee auf der Strasse. Erst einmal checkte ich die Nachrichten. Vielleicht will ja keiner bei so einem Wetter laufen. Na, da kannte ich die beiden Begleiter schlecht. Keine Nachrichten. Also habe ich alles gepackt und mich warm eingepackt. Schurwolle als erstes, dann warme Hosen, Sportpulli und eine ärmellose Walkjacke (weil die so schön über den Hals geht 🙂 ), dann eine Fliesjacke und darüber eine Steppjacke. Schal noch rum, Mütze auf und Handschuhe gepackt. Im Rucksack eine kleine Brotzeit, Schokoriegel, Nussmischung, Apfel, Tee und Wasser. Los ging es zur S-Bahn. Dort traf ich Andreas. Danny trafen wir in der Mitte der Bahn. Wir haben ihn tatsächlich gefunden und sind zu ihm dazu gestiegen. Ursprünglich sollten wir sechs Personen werden und jeweils in Zweiergruppen laufen. Jetzt waren wir nur Drei.

Am Starnberger See stiegen wir bei nebeligem Wetter aus der Bahn und liefen los. Das Wetter war schon irgendwie gruselig. Dafür waren aber um diese Zeit nur mal die Hundebesitzer unterwegs. Wir stampften zum Teil hintereinander durch den Schnee oder eben in Zweiergruppe und einer hinterher oder voraus. Somit waren wir brav und Bestimmungskonform. Um die Mittagszeit gönnten wir uns im Schutz einer Hütte unsere Brotzeit. Verweilten allerdings nur maximal zehn Minuten. Wir erreichten Seeshaupt. Mir ging es ganz gut. Hin und wieder spürte ich zwar ein Zipperlein da und dann dort, aber es war in Ordnung. Nach weiteren 10 Kilometer wurde mir langsam klar, dass es doch reicht. Durch den Schritt rutschten wir doch immer wieder nach hinten, einmal saß ich tatsächlich auf meinem Hosenboden. Glücklicherweise war nichts passiert. Es kostete schon ziemlich viel Energie, also entschied ich, dass ich ab Tutzing die S-Bahn bemühe. Da bei Andreas die Socken nass waren und die Goretex-Schuhe nicht das Versprochene hielten, fuhren wir drei gemeinsam zurück in die Stadt.

Wie immer dürfen die Bilder nicht fehlen. Dieses Mal viel Nebel und der See. Viel Spaß beim „bewundern“

©by UMW

Die Rebellen werden aktiv?

Inzwischen gibt es immens viele Menschen, die sich nicht mehr untätig ansehen wollen, wie unsere Wirtschaft den Bach runter fährt. Derzeit sind es die Einzelhändler. Ihnen geht langsam die Luft aus. Oder besser gesagt: das Geld. (²) Verständlicherweise. Sie wollen nicht länger mit ansehen, wie AMAZON und Konsorten immer reicher werden während ihre Ware im Lager „verschimmelt“. Nachdem Herr Spahn im September garantierte, dass es einen solchen Lockdown mit Schließung des Einzelhandels nicht mehr geben würde, haben sich diese Läden für den Winter eingedeckt. Jetzt sitzen sie auf der Ware und dürfen nicht verkaufen. Dass dies für Verärgerung sorgt, sollte verständlich sein.

Einzelhändler werden am 11. Januar 2021 ihre Geschäfte öffnen. Welche das sein werden, kann unter folgendem Link eingesehen werden. Ich bin gespannt, wie viele es tatsächlich sein werden. Momentan schaut die Liste noch recht mager aus.

Bei 2,707 Millionen Arbeitslosen mit steigender Tendenz, wird es nötig, kreativer in der Arbeitswelt und den Firmen zu werden. Denn, bei weiterer Kurzarbeit und Geschäftsschließungen durch Insolvenz, fehlen immer mehr Menschen, die sich etwas leisten wollen oder können.

Fußnote (²) Finanzielle Hilfen für die Einzelhändler fallen weit geringer aus, als es immer dargestellt wird. Deshalb haben viele Unternehmen Verluste in Millionen- bzw. Milliardenhöhe (je nach Ladengröße) zu verzeichnen.
Nur mal so zum Nachdenken: Fixe Kosten (Miete, Mietnebenkosten, Personalkosten, sonst. lfd. Kosten) müssen ohne Einnahmen weiter bezahlt werden.
In der Innenstadt einer Großstadt sind im Schnitt 300 €/m² Kaltmiete zu zahlen!

©by UMW

Weil’s einfach schee is…

Wieder einmal hat es sich für mich spontan ergeben. Ein Anruf und eine halbe Stunde später wurde ich abgeholt für eine Bergwanderung im Schnee. Diesesmal hatte ich meine Grödel dabei und das war gut so. Wir machten 500 Höhenmeter in einer Stunde. Den Abstieg schafften wir in 25 Minuten. Ein schönes Training fanden wir und genossen die heutige Sonne in luftiger Höhe. Der Ostwind blies mitunter etwas unangenehm um die Ohren. Ein Stirnband verhalf zu einem angenehmen Ausgleich. 

Selbstverständlich gibt’s auch heute wieder Bilder 🙂 Genießt und feiert mit mir einen herrlichen Wintertag.

©by UMW

Ab in den Schnee

Wenn das kalte Weiß es schon nicht schafft zu mir in die Stadt zu kommen, dann muss halt ich mich bemühen. So war es dann heute. Zu zweit fuhren wir nach Schliersee, suchten einen Parkplatz und wanderten von dort aus los. Zur Alm, oberhalb des Sees auf etwas über 1000 Meter. Es ist nur ein einfacher Weg, so dass es einige Familien hier ebenfalls hoch getrieben hatte. Den 75minütigen Weg hatten wir in 45 Minuten geschafft. Das hat uns nicht wirklich ausgelastet, also ging es noch etwas weiter. Wir genossen die Wintersonne, einen warmen Tee und stiegen wieder ins Tal ab. Der Weg war heute rund 15 Kilometer, den wir in etwa 2,5 Stunden gewandert sind. 

Selbstverständlich habe ich euch ein paar Bilder mitgebracht 🙂

©by UMW

Prioritäten

Am Friedensengel

Jeder Mensch führt sein Leben so, wie er es für sich am besten hält. Wer wirklich lebt, wird es den Gegebenheiten anpassen. Zu Leben heißt für mich eigenständig zu entscheiden, flexibel zu sein und seiner eigenen roten Linie zu folgen.

Für mich bedeutet dies gerade, mein Business-Englisch durch eine Fortbildung zu verbessern. Wir sind eine kleine Truppe von sechs Personen. Von den muttersprachlichen Lehrern werden wir verbessert und lernen so, uns besser auszudrücken. Dazu werden wir in Grammatik geschult. Hier darf ich anmerken, dass ich mit Grammatik in jeder Sprache auf dem Kriegsfuß stehe. Für mich muss es sich richtig anfühlen. Leider funktioniert das so nur im privaten Bereich. Im Geschäftlichen sollte das Geschriebene schon korrekt sein. Oder ist das nur wieder einmal typisch deutsch?

Der nächste Schritt ist für mich einen passenden Tätigkeitsbereich zu finden. Da ich noch keine eigene Wohnung hier in der Stadt habe, bin ich offen für Vieles innerhalb von Europa. Momentan ist unklar, wohin es mich treiben wird. Entscheidungen haben unsere Wirtschaft destabilisiert. Es werden sich viele Menschen umorientieren müssen. Trotz dieser Situation bin ich überzeugt: Das passende und ich – wir werden uns finden.

Um psychisch und physisch gesund zu bleiben bin ich viel in der Natur. Der Englische Garten, die Isar und der Olympiapark sind meine Auftankstellen in der Stadt. Da entdecke ich immer wieder neue Ecken und ruhige Stellen, die zum Verweilen einladen. Häufig bin ich auf Schusters Rappen unterwegs und zurzeit nur gelegentlich mit dem Fahrrad. Meine Laufschuhe habe ich entstaubt und versuche für Langstrecke zu trainieren. Doch das wird noch dauern bis ich das gesetzte Ziel erreiche. Ja, ich bin in Bewegung. Wenn es sich ergibt und das Wetter mitspielt, atme ich die frische und klare Luft in den Bergen.

Genießt euer Leben und freut euch an dem was euch Freude bereitet 🙂

©by UMW

BELLA DONNA

Bella Donna – Blüte

Ein wunderschönes Nachtschattengewächs, das mir erst kürzlich im Wald begegnete. Gerade beschäftigt mich die Pflanze sehr. Dabei denke ich vor allem an ihre Wirkung und Auswirkung. Jeder, der sich ein wenig mit der Botanik auseinandersetzt, weiß, dass diese Pflanze hochgiftig ist. Alle Teile an ihr sind giftig. Deshalb sind Kinder davon fern zu halten und dieses Gewächs nicht zu berühren. 

Sie ist auch als Schlafkirsche, Teufelsbeere oder Wutbeere bekannt. Die Inhaltsstoffe sind Atropin, Hyoscyamin, Skopolamin und verschiedene Nebenalkaloide.

 

Die Tollkirsche als Frucht

Bisher hatte ich das homöopathische Bella Donna in der Potenz D12 bei grippalen Infekten oder bei Kindern mit Mittelohrentzündung verwendet.

Im Mittelalter wurde die Pflanze als Schönheitsmittel (zur Vergrößerung der Augen) und für verschiedene Tränke verwendet. So manch einer wurde durch den Trank in einen anderen Zustand versetzt. Es lag wohl daran, wie gut die Person mit der Pflanze vertraut war. Der eine oder andere Mensch fand auch den Tod.

Ich lernte die Bella Donna bei einer meiner schamanischen Reisen kennen und habe sehr großen Respekt vor dieser Pflanze.

©by UMW