Ab in den Schnee

Wenn das kalte Weiß es schon nicht schafft zu mir in die Stadt zu kommen, dann muss halt ich mich bemühen. So war es dann heute. Zu zweit fuhren wir nach Schliersee, suchten einen Parkplatz und wanderten von dort aus los. Zur Alm, oberhalb des Sees auf etwas über 1000 Meter. Es ist nur ein einfacher Weg, so dass es einige Familien hier ebenfalls hoch getrieben hatte. Den 75minütigen Weg hatten wir in 45 Minuten geschafft. Das hat uns nicht wirklich ausgelastet, also ging es noch etwas weiter. Wir genossen die Wintersonne, einen warmen Tee und stiegen wieder ins Tal ab. Der Weg war heute rund 15 Kilometer, den wir in etwa 2,5 Stunden gewandert sind. 

Selbstverständlich habe ich euch ein paar Bilder mitgebracht 🙂

©by UMW

Winter Wonderland

Bei herrlichem Wetter ist eine Winterwanderung eine wundervolle Möglichkeit den Körper an der eiskalten Luft zu bewegen. Heute ging es von Tutzing zum Deixlfurter See und über die Ilkahöhe zum Starnberger See (Tutzing) zurück. Die Runde betrug etwas über 15 km bei ca. 1 Grad. Wie immer sprechen die Bilder für sich selbst.

©by UMW

Frohe Weihnachten!

Liebe Leser,

von Herzen wünsche ich euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Tragt das Licht der Weihnacht in euch und seid versöhnlich gegenüber den Menschen, die gerade in dieser schwierigen Zeit eine andere Sichtweise haben. Verschiedene Blickwinkel geben eine differenzierte Meinung.

Bleibt gesund und lebt den Gedanken der Weihnacht.

Lichtvolle Grüße

Eure Ulrike

Klatsch und Tratsch…

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Neuigkeiten finden generell ihren Weg. Egal, ob diese gehört werden wollen oder nicht. Na ja, wenn es zur Erheiterung beiträgt, ist es gern gehört 🙂

Es ist bestimmt ein halbes Jahr her, dass Klarissa von Jakob eine Nachricht erhalten hatte. Und Aug in Aug war bereits neun Monate her. Für sie war dieses Kapitel abgeschlossen, zumal es eher unschön ausging.

Nun wurde sie von einer Freundin angerufen und diese ließ sie das Neueste hören. Klarissa wusste, dass nach ihrem Fortgang eine andere Frau zu ihm gezogen war. Auch wusste sie, dass ihn diese Miriam bereits im September wieder verlassen hatte. Laut der Neuigkeiten war Miriam jetzt wieder zurück. Es sei ihm auch gegönnt. Doch dieses Mal plagen ihn wohl Verlustängste, die mit Eifersucht einhergehen. Autsch! Da lässt wohl der fehlende Selbstwert grüßen.

Gerade verbringen Sie ein paar Tage in einer kleinen Ortschaft, in wärmeren Gefilden. In einem Strandhaus innerhalb einer kleinen Insel-Ansiedlung, die mit einem Steg zum Festland verbunden war. Bei einer abendlichen Runde mit Freunden kam es zum Flirt zwischen Miriam und Robin. Harmlos, meinte Rita. Lachen, reden und Spaß haben eben. Wie es so ist, wenn mehrere Menschen bei Wein und Bier zusammensitzen.

Am nächsten Tag wollte Jakob diesem Robin den Zugang zur Ansiedlung verwehren. Dieser wollte sich nicht abhalten lassen. Es war ein freies Gelände und seine Freunde waren dort. Jakob drohte ihm, ihn ins Wasser zu werfen, wenn er nicht sofort verschwinden würde. Robin lachte ihn aus. Jakob schubste Robin. Doch bevor er sich versah, lag er selbst im Wasser. Das Gelächter war groß. Jakob fühlte sich durch diese Niederlage tief verletzt. Stinksauer, wie er sich fühlte, zog er sich in sein Domizil zurück. Dort zog er sich erst einmal um. Später ging er zur Polizei um den Angriff zur Anzeige zu bringen.

Die Gemeinschaft fand das unfair. Zumal er der ursprüngliche Angreifer war. Wenn auch verbal! Doch angefangen hatte Jakob selbst. Wie sich die Wahrnehmung verschieben konnte…

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Flucht aus dem Dunst der Stadt

Wieder einmal war es ein frühes Aufstehen. Draußen war es noch dunkel. Doch heute sollte es endlich einmal wieder zum Wandern gehen. Das Wetter in den Alpen war mit Sonne prognostiziert. Also nichts wie raus. Ohne die Öffis und ohne Gesichtswindel. Welch eine Freiheit.

Bei kühlen Temperaturen trafen sich Maria und Xandra an einer U-Bahn-Station. Von dort liefen beide zu dem Stadtauto, mit dem sie in die ländliche Gegend kutschierten. Die Fahrt war zügig, da wenig Verkehr auf den Strassen.

Das Fahrzeug stellten sie innerhalb der Ortschaft Hausham ab. Von da ab liefen die beiden Frauen in Richtung der favorisierten Alm. Der Aufstieg wurde in knapp zwei Stunden bewältigt. Auf ca. 1260 m über NN wurden die beiden von Schnee empfangen. Nicht besonders viel Schnee, aber dennoch. Herrlich! So kommt dann doch ein wenig Weihnachtsstimmung auf. Mit dem eingepackten Proviant wurden die Reserven aufgefüllt. An die Hüttenmauer gelehnt spürten sie die Wärme der Sonnenstrahlen und genossen das Panorama. Es war unbeschreiblich schön.

Mit fortschreitender Mittagszeit kamen mehr Besucher hier an. Es wurde unruhig. Die Stille der Natur und die Ruhe waren vorbei. Beide Frauen konnten auch nicht mehr sitzen. Die Körper verlangten nach Bewegung. Es war Zeit für den Rückweg. 

Bei der Rückfahrt ging es nach rund zehn Kilometern mitten durch Nebelbänke, die immer wieder von lichten Strecken unterbrochen waren. Die Stadt empfing sie nasskalt mit Hochnebel. Durch Wolkenfetzen war die Sonne zu erahnen. 

Wieder einmal bedauerte Maria, dass sie ihre Wohnung nicht im ländlichen Raum und näher an den Bergen hatte. Doch wer weiß, wohin die Zukunft sie führen wird.

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Die Vergessenen?

Zumindest wird es derzeit wenig bis gar nicht thematisiert. Mir geht es um die Gewalt gegen Kinder und Frauen. Gerade in dieser Zeit von Homeoffice, Homeschooling und dem noch geringeren Verdienst der Wenigverdiener durch Kurzarbeit. Da bauen sich gerade in engen Wohnverhältnissen Aggressionen auf, bei denen die Schwachen die Leidtragenden sind.

Auf das Thema komme ich, da ich vor kurzem eine Frauenfigur am Wegrand gesehen habe. Am nahen Laternenpfahl wies ein Plakat auf Femizid hin. Das war der Auslöser mich hierzu ein wenig zu informieren. In diesem Fall wurde eine 34jährige, Mutter von zwei Kindern im Alter von drei und sieben Jahren, von ihrem 41jährigen Ehemann durch Messerstiche in die Brust getötet. Die Polizei fand die Getötete unter einem Kinderbett.

Leider ist das kein Einzelfall. Jede Woche sterben drei Frauen durch den Partner oder Ex-Partner. Durch meine Recherche habe ich herausgefunden, dass ein Femizid bei Trennung, Schwangerschaft oder beruflichen Erfolg der Frau stattfindet. Das sollen die Themen sein, bei denen der Mann überfordert zu sein scheint oder auch seinen Lebensentwurf als gescheitert sieht.

Unsere Gerichte behandeln das noch immer als Kavaliersdelikt und deshalb kaum als Totschlag oder Mord – wenn sich die Frau getrennt hat.

Die Perspektive des Bundesgerichtshofs sei zutiefst patriarchal, sagt Clemm. Wenn ein Mann verzweifelt sei, sei das nachvollziehbar. Jemanden deshalb aber zu töten, mache einen „absoluten Besitzanspruch“ deutlich. Nicht einmal Fälle, in denen eine Frau jahrelang misshandelt und schließlich getötet wird, würden unbedingt als Tötung, geschweige denn als Mord geahndet, sagt Clemm. Häufig würden sie nur als Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Der Täter, heiße es dann, habe seine Frau „nur“ misshandeln wollen und keineswegs vorsätzlich umgebracht. Und aufgrund der vorher erlebten Gewalt hätte die Frau doch damit rechnen müssen, dass ein Angriff auf sie zukomme. (Patrizia Hecht – TAZ)

Ich habe es selbst erlebt. Der angeklagte Mann wurde zu 2,5 Jahren auf BEWÄHRUNG! –  wegen versuchten Totschlags – verurteilt. Dazu Schmerzensgeld und Sozialstunden. Als Betroffene fühlte ich mich völlig verarscht. Das Leben einer Frau scheint nichts Wert zu sein und wenn ich das so verfolge hat sich daran die letzten 15 Jahre nichts geändert.

Für alle Frauen der Welt wünsche ich mir, dass sich dieser Umstand ändert und künftig die Strafen gerecht ausfallen. Es kann jede von uns treffen. Unabhängig aus welcher Gesellschaftsschicht oder wie tough eine Frau ist.

gegen Femizid

 

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Das Chaos tobt

Jeder hat eine eigene Vorstellung von Chaos. Mich macht es nervös. Eine gewisse Struktur und Ordnung benötige ich. Vor allem um zur Ruhe zu kommen.

Jedoch gibt es Zeiten, da lässt sich Chaos nur schwer vermeiden. Mein nächster Umzug steht bevor. Morgen. Soweit habe ich alles gepackt. Nur noch mein Bettzeug muss in die vorgesehene Truhe und meine Beautyutensilien aus dem Badezimmer dürfen verstaut werden. Dann darf es losgehen. In die nächste Wohngemeinschaft. Nachdem ich hier bei einer rauchenden Ü70jährigen gelebt hatte, erwarten mich nun Mädels mit Ü40 und Ü50. Beide aktiv und Nichtraucher. Das passt viel besser zu mir. Beim Kennenlernen haben wir zudem einige Matchpunkte festgestellt. Somit lässt sich eher einmal etwas gemeinsam unternehmen.

Ich fiebere dem Tag morgen schon entgegen. Es ist wieder ein Altbau mit einem wunderschönem Treppenhaus und hohen Decken. Nach einem möblierten Zimmer wartet nun ein Leerraum auf mich sowie eine Küche mit Backofen. Bisher gab es nur einen 2-Platten-Herd. Endlich kann ich dann wieder einmal etwas backen 🙂 Einen kleinen Süd-Balkon gibt es künftig ebenfalls. Zudem spare ich mir 100 € bei der Miete.

Um mein Hab und Gut möglichst zügig umzuziehen, helfen mir meine Söhne und eine Freundin. Wenn alles nach meinen Vorstellungen klappt, kann ich morgen Nachmittag bereits die Kisten auspacken.

©by UMW