Tägliche Gefahr

Jeder Tag birgt in sich eine Gefahr. Das Leben überhaupt ist eine Gefahr. Wenn ich mir so manch einen Menschen ansehe, könnte ich verstehen, wenn er sich in seinen eigenen vier Wänden vergraben würde. Immer und überall kann etwas passieren. Stündlich. Jede Minute. Jede Sekunde. Die größte Gefahr haben wir sicherlich auf der Strasse. Unachtsamkeit kann tödlich sein.

Heute habe ich meinen Weg zur Arbeit in Gedanken. Dabei bin ich zurzeit mit dem MVV unterwegs. Auch da passiert viel. Gerade jetzt vor der Weihnachtszeit häufen sich Selbstmordfälle. Das ist jedoch ein anderes Thema!

Ich prangere die Brummi-Fahrer an. Ja, genau die. Auf meinem Weg von der Trambahn zur Arbeitsstätte muss ich an einer großen Spedition vorbei – Intelligent… prangert auf den Fahrzeugen. Das gilt aber nur in wenigsten Fällen für die Fahrer, meine ich. Mir ist aufgefallen, dass die Fahrer von ihren hohen Sitzen zwar den Überblick auf den Straßenverkehr haben, aber nur unzureichend auf den Gehweg und damit auf die Fußgänger achten.

Soweit ich gesehen habe, gilt auf dem Firmengelände die StVo. Die LKWs jedoch kommen ziemlich schnell aus dem Betriebsgelände, schauen auf die Strasse und achten keineswegs auf die Fußgänger. Ich habe es beobachtet und wäre sicherlich schon das eine oder andere Mal überfahren worden, wenn ich unachtsam durch die Gegend liefe. Unbeschreiblich.

In diesem Sinne: Seid achtsam mit euch!

©by UMW

Kühe und andere Rindviecher…

Dieses Jahr bin ich häufig in den Bergen. Bald schon jede Woche. Heute morgen hatte ich mir auch den Wecker gestellt. Ich wollte früh auf den Berg. Morgenkühle genießen und vor allem die Stille. Diese besondere Stille…

Meine Liebe zu den Bergen habe ich inzwischen schon häufig kund getan. Für mich ist ein Tag in den Bergen so wertvoll wie eine Woche Strandurlaub. O.k., nicht ganz. Doch es kommt ganz gut hin. Die Anstrengung, um da hoch zu laufen, sehe ich sportlich. Bewegung ist alles und hält fit. Fitness ist eine gute Basis um im Alter noch beweglich zu bleiben. Dabei gehöre ich ja auch schon zu den 50+. Ich habe mir geschworen, mich nie wieder von meinem Aktivismus abhalten zu lassen. Entweder begleitet mich ein eventueller Lebenspartner oder eben nicht. Es gibt genug Berg begeisterte, die mich begleiten wollen bzw. begleiten können.

Seebensee1Bei jeder Wanderung ergibt es sich, dass einem Kühe begegnen. Kühe, Jungvieh und natürlich zweibeinige Rindviecher. Ich liebe diese Vierbeiner, die gemächlich am Wegrand grasen. Trotz meiner Liebe zu ihnen habe ich dennoch einen Heidenrespekt. Wer diese gutmütigen Tiere unterschätzt darf mit bösen Überraschungen rechnen. Bisher bin ich davon verschont worden. Vor kurzem sind diese Tiere in einer Horde daher gekommen. Muttertiere und Jungtiere. Es waren bestimmt an die dreißig Tiere. Die Jungen waren ziemlich ängstlich. Schnupperten an abgestellten Rucksäcken und abgelegten Wanderstöcken. Teilweise übersprangen sie diese und nahmen mit einem Sprung in den See Reißaus.

Es ist wichtig Hunde anzuleinen, Stöcke ruhig zu halten und sich selbst ebenfalls. Normal weitergehen und vom Jungvieh fernzuhalten. Wer möchte schon gerne von einer Mutterkuh auf die Hörner genommen werden? Sprichwörtlich! Es gibt sie, diese zweibeinigen Rindviecher, die meinen diese Vierbeiner reizen zu können. Sie fühlen sich stark und überlegen. Doch hier überschätzen sie sich definitiv. Viele schon durften nach einer Kuhattacke zusammengeflickt werden. Ich habe einmal gelesen, dass bald genauso viele Unfälle mit Kühen passieren wie im Haushalt. Das sollte zu denken geben.

In diesem Sinne…

Genießt euer Wochenende 😀

©by UMW

Advent, Advent…

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Die erste Kerze brennt

und läutet die stille Zeit ein.

Besinnlich euren Herzen lauscht,

fühlt was dort noch winzig klein

und wachsen will.

Liebe möchte Achtsamkeit

wertschätzend erfahren,

drum lausche hin und werde still.

©UMW