Über 7 Brücken musst du geh’n…

Dieses Lied verfolgt mich nun doch schon eine Weile, deshalb habe ich es mir wieder einmal ganz bewusst angehört. Von Karat versteht sich, denn ich bevorzuge das Original. Von Karat habe ich tatsächlich noch eine Schallplatte im Schrank.

Manchmal frage ich mich, wie viele Brücken wir tatsächlich gehen. Wenn ich mein Leben betrachte, befürchte ich, dass es mehr als die besungenen sieben sind. Brücken sind meines Erachtens Weg weisend. Über eine Brücke laufen heißt auch aufeinander zu zugehen oder über den Tellerrand hinaus zu schauen, weiter laufen, auch wenn es eine gefährlich erscheinende Hängebrücke ist. Wer stehen bleibt, wird nie wissen, welche Möglichkeiten sich auf der anderen Seite erschließen.

…und wir müssen brennen – für etwas. Die Gefahr dabei zu verbrennen ist immer gegeben. Je größer das Feuer war, desto länger glüht die Asche. Wir dürfen uns bewusst sein, dass ER wieder aus der Asche steigt – der Phönix.

©UMW

 

ANKOMMEN

Viele Wege

Viele Ziele

Umwege überwunden

Durch Verirrungen geschunden

Wie oft hat es geholpert…

Wie oft beim Lauf über steinige Strecken gestolpert?

Wie viele Berge waren zu erklimmen?

Und Meere zu durchwimmen?

Viele Brücken sind gebrochen,

Mit vielen Geistern wurde gesprochen.

Tiefste Täler sind durchwandert.

Bin an den einsamsten Küsten gestrandet.

Endlich habe ich einen Hafen erreicht!

Er bietet Heimat und alles scheint leicht.

Ich sage Dank meinem Gefährten,

Meinen Freunden – den Bewährten.

Angenommen

Angekommen

©UMW