Warum alles bunt?

Vorweg erst einmal: Ich liebe es bunt, die Farbenvielfalt und den Farbenrausch.

Mir widerstrebt die Einheitlichkeit. Wenn versucht wird, dass alle mit ihrem Denken in eine Richtung gelenkt werden, wie es zurzeit mit den bunten Flaggen versucht wird. WordPress hat es in seinem Logo (zumindest bei der App), RTL, BMW und noch viele andere ebenfalls. Dann die Auseinandersetzung bei den Fußballstadien.

Sport hat etwas mit Nationalität zu tun. Auch noch, wenn inzwischen viele Spieler aus den verschiedensten Nationalitäten kommen. Sie fühlen sich jedoch zumeist der gewählten Mannschaft zugehörig und sind stolz genau da mitspielen zu dürfen. Für mich gehören die Länderflaggen der beiden spielenden Mannschaften dazu. Das nennen wir auch Patriotismus und Nationalstolz. Genau das ist wichtig! Wer von den Zuschauern möchte, kann jederzeit sein buntes Fähnchen schwenken. Freiwillig!

Der Gedanke für Menschenrechte hinter den bunten Flaggen mag ein Positiver sein. Nur in meinen Augen will wieder etwas verschleiert werden. Im Hintergrund passieren Dinge, die wir Bürger nicht mitbekommen sollen. Es kann eine Entscheidung sein, die uns wieder mehr einschränkt. Bisher kam bei Verschleierungen nie etwas Gutes heraus.

Ansonsten kenne ich Menschen verschiedenster Couleur, verschiedenste Nationalitäten, verschiedenster Gesinnung und aus entsprechenden Veranstaltungen auch LGBTQ. Für mich sind das alles Menschen! WARUM wird hier ein Fass aufgemacht anstatt die Andersartigkeit zu akzeptieren?

©by UMW

Facettenreich

Glück hat viele Facetten

Und bietet sich dar

In mehreren Paletten

Von Weiß bis Kunterbunt.

Es ist das Gelb der Sonne

Auch das Himmelblau

Verschafft wunderbare Wonne

Gespiegelt in der Drau.

Ein Gefühl das Herzen weitet,

Wellenrauschen in den Ohren klingt

Strahlendes Lächeln verbreitet

Sich im Fluge geschwind.

Glück im Kleinen

Das sind die Besonderen, Feinen.

Achte auf diese mit Bedacht

Haben sie doch eine ganz besondere Macht.

©by UMW

A N G E K O M M E N

Es ist so ein tiefes, geerdetes Gefühl auf einmal zu wissen angekommen zu sein. Angekommen bei mir selbst.

Alles fällt weg, was gehemmt hat. Diese Gedanken „Was ist, wenn…“ Das braucht es gar nicht! Es ist absolut befriedigend einfach nur zu Sein. Im Hier und Jetzt.

Zu lieben. Die Menschen, die mir wichtig sind und vor allem mich selbst.

Ich bin keineswegs perfekt und strebe das auch gar nicht an. Meine Ecken und Kanten, mein buntes Ich. Das ist, was mich ausmacht. Und ich akzeptiere jede Facette. 

Ja, ich fühle mich zentriert. In meiner Mitte. Genau das wünsche ich euch allen auch. Zu sein und anzukommen.

©by UMW

Mit dir

Sind Zweifel mich am plagen,

Ungewissheit steht bei mir,

Mein Sinnen nur ein klagen,

Die Hoffnung kommt von dir.

Grauer Nebel aufgerissen,

seh’ es Leuchten in der Weite.

Mit dir an meiner Seite

wird Graues schnell ganz bunt.

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Machtwechsel

Ein Kräftemessen ist’s, was zurzeit betrieben.

Kein Mensch will ihn momentan mehr lieben.

Herr Winter möcht’ jedoch seine Macht behalten!

Über viel mehr Monate will er schalten und walten.

Seit vielen Wochen hat er bereits ein hartes Regiment geführt,

gnadenlos sein Zepter geschwungen.

Für eine kurze Zeit konnten wir seine Tyrannei ertragen,

dafür sind wir dankbar – schließlich war es wichtig für die Welt.

Jedoch Viele sind inzwischen am Klagen,

eine große Anzahl möchte, dass er fällt.

Ein Machtwechsel wird stattfinden, das ist ganz klar.

Der neue Mann steht bereits vor dem Tor.

Sein Name ist als Herr Frühling bekannt,

er ward bereits als Bester gekürt.

Als sanft wird er bezeichnet und ausdauernd bezichtigt.

Seine Stärke und wärmende Kraft wird den Winter erschlagen.

Dadurch wird sich die Erde verwandeln,

wird wärmer, bunter und froh.

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HERBST

Mit einem sonnigwarmen Wetter hat er

uns in Beschlag genommen.

Golden und rot glühten da die Blätter,

die nun taumelig auf die Erde segeln.

Inzwischen ist es trist und grau.

Der Nebel wabert an den Flussufern

und gibt den Blick kaum frei

auf Wasser oder Berg.

Der erste Schnee auf der Zugspitze

bringt eisige Kälte in die Stadt.

Wo ist der goldene Herbst geblieben?

Es ist Oktober und für den Winter zu früh.

Ich möchte durch dürre Blätter toben

und Gipfel erstürmen im Sonnenschein.

Du schöner bunter Herbst,

Du, lass dich erbarmen und sei.

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ENDGÜLTIG

Aus und vorbei…

Nun ist es passiert und lässt sich nicht mehr leugnen.

Verneigt hat er sich, der Sommer, und Adieu gesagt.

Mit einem weinenden Auge übergibt er betagt,

für dieses Jahr das Zepter an den Herbst.

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Danke an K.G.

 

Der See liegt nun wieder leise spiegelnd, allein,

und gehört nur noch den Tieren.

Ruhe ist eingekehrt, da draußen im Wald.

Nur wenige Menschen kommen zu Besuch

die Stille genießen; allein das ist fein.

Der Sommer hat dem Herbst noch einen Auftrag erteilt:

Er solle glühen und in bunten Farben erstrahlen.

So sei es schön, wenn der Mensch im Freien verweilt

und die Erinnerung mitnimmt an die warmen Tage.

©UMW