Gedankenanstoß

Wie häufig leben wir so dahin und machen uns um wichtige Dinge nur wenig bis gar keine Gedanken, weil wir es einfach so laufen lassen. Gerade dann, wenn es um andere Menschen geht, kann es unangenehm werden. Bei Personen, die einem wichtig sind, ist es in meinen Augen unverzeihlich. Leider kommt es dennoch vor. Wenn wir Glück haben, bekommen wir einen Hinweis. Vielleicht ist der Hinweis schmerzhaft, aber er rüttelt auf. Aufrütteln sollte helfen, sich wieder daran zu erinnern, um was es geht. Die Wertschätzung wieder „mehr“ zu zeigen. Sich selbst bewusst machen, was wir gerade am anderen mögen. Verloren ist so etwas ja in den seltensten Fällen nie!

Häufig stecken wir selbst gerade in einer stressigen Situation oder Veränderungen. Das will ich keineswegs als Entschuldigung gelten lassen. Jeder Mensch hat die Möglichkeit etwas anzusprechen. Wir sollten es tun, auch wenn es uns schwer fällt. Ich weiß auch, dass es mitunter nichts zu sagen gibt, weil wir irgendwie feststecken – wo auch immer. Hier gibt es andere Möglichkeiten, wie Gesten und Handlungen. Lasst es uns nicht so weit kommen.

Es wäre schade, wenn wir etwas aus so einer Dummheit verlören. Unwesentlich ist, ob es sich dabei um den Partner, die Kinder oder Freunde handelt. Seid freundlich zueinander.

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Ungeschicktes Dummerchen…

und die Abhängigkeit 😳

Wie abhängig man von seinem Mobiltelefon ist, merkt man meist erst, wenn es ausfällt. Für das Ausfallen meines Telefons habe ich eigens selbst gesorgt. Dabei versteht es sich ja wohl fast von selbst, dass dies sicher keineswegs in meiner Absicht lag.

Endlich war es soweit und ich konnte in die Pause. Bevor ich das Zimmer verließ packte ich mir mein Mobiltelefon in die hintere Hosentasche meiner Jeans. Schließlich könnte mich während meiner Abstinenz vom Platz eine ganz wichtige Nachricht erreichen. Man weiß ja nieeee… Ich hatte es ziemlich eilig, denn die Blase drückte schon eine Weile. Tja, und sicherlich habt ihr nun bereits eine Ahnung, was passiert ist.

Ich verschloss die Box und keine zwei Minuten später machte es „platsch“. Es waren ein paar Schrecksekunden vergangen bis ich realisierte, WAS in diesem Moment passiert war und ich drehte mich um. Oh!!! In der Schüssel – untergetaucht – lag mein Telefon! Ich fischte es heraus und legte es erst einmal trocken, soweit es in dem Moment ging. Bis ich wieder in meinem Zimmer war, hatte sich das Gerät abgeschaltet. So ein Mist!! Was denn nun?

Max, mein Kollege, riet mir das Telefon auseinander zu nehmen und in Salz zu legen. Wenn ich Glück habe sollte es in 24 Stunden wieder aktiv sein. Somit liegt das Telefon momentan eingesalzen.

Die wichtigsten Personen habe ich direkt mit Mail über meine Unerreichbarkeit informiert. Und nun harre ich der Dinge und hoffe, dass sich mein Spirit-Phone schon bald wieder erholt.

Zwischenzeitlich habe ich mein Vorgängertelefon reaktiviert. Schließlich will ich ja erreichbar sein 😉

©UMW