Im Buch des Lebens

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…um den Kollegen den Abschied zu versüßen 😉

Das nächste Kapitel ist abgeschlossen. Die Weckfunktion mit dem Titel „Arbeit“ ist gelöscht. Diese hatte heute Morgen zum letzten Mal ihren Dienst getan.

An dem kalten Morgen, mit nur einem Grad über dem Gefrierpunkt, ersparte ich mir heute die Fahrradfahrt und gönnte mir die Wärme in einem Sharing-Auto. Viel zu schnell, und vor allem zu früh, war ich an meinem Arbeitsplatz.

Während der PC hochfuhr, brachte ich zum letzten Mal in dieser Stätte, die Kaffeemaschine zum Laufen und erledigte den Küchendienst. Der erste Kaffee weckte meine Lebensgeister und ich widmete mich den Mails. Aufräumen, ausräumen und wegwerfen.

Eine Abschiedsmail an alle Kollegen hatte ich versandt, mit dem Link zum Blog. Viele sind gespannt und wollen diesen immer wieder einmal besuchen und sich über den Stand der Reise erkundigen. Das Interesse freut mich natürlich sehr.

Viele Umarmungen und herzliche Worte mit guten Wünschen begleiteten mich auf meiner Runde durch die Räume. Der Eine oder Andere wäre gerne dabei und beneidete den Mut einen Traum zu realisieren.

Ein Reisebuch für die besuchten Häfen, Ankerplätze, Städte und auch Windstärke sowie die Stimmung der Crew etc., habe ich zum Abschied geschenkt bekommen. Damit haben sie mir sehr viel Freude gemacht. So darf ich bei meinen Einträgen immer an sie denken 😀

Bevor es jedoch soweit ist, gibt es noch einiges zu erledigen.

©by UMW

Ziele und andere Vorhaben

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. O. K. es sind noch ein paar Wochen. Fünf um genau zu sein. Oh Mann, war das Jahr wieder einmal schnell vorbei. Ich kann es nicht glauben. Es ist so einiges passiert dieses Jahr. Habe ich meine Vorhaben realisiert? Teilweise! Zumindest das.

Ich habe aber auch noch ein Ziel, das ich bis Ende des Jahres schaffen möchte – 5 Kilo… Viele werden es belächeln. Aber für mich ist die Vorweihnachtszeit immer die Zeit, in der ich meistens abgenommen habe. Warum, kann ich nicht sagen. Beim Backen probiere ich wenig und mich lacht das Zeug gar nicht soooo an. Ja, in der Vorweihnachtszeit verhalte ich mich absolut konträr zum sonstigen Jahr, in der ich sonst schon gerne süße Sachen esse.

Da fällt mir ein: Haben die Mönche in der Vorweihnachtszeit nicht auch immer gefastet? Wer weiß, vielleicht habe ich ja ein Stückchen „Mönchsein“ in meinen Genen… 😀 😉 😀

©UMW

Bitte um Unterstützung

Wie bereits in einem anderen Blog geahnt, hat sich nun die Trennung meiner Tochter realisiert. Und jetzt benötige ich euere Unterstützung, wie man den Kerl aus der Wohnung bekommt. Den Mietvertrag haben beide unterzeichnet.

Folgender Sachverhalt: Die Mietwohnung hat meine Tochter von ihrem Vater übernommen. Die Genossenschaft hat den Mietvertrag jedoch vor drei Jahren auf beide Studenten ausgestellt. Die Eltern hatten dazu noch eine Bürgschaft für die Miete als Sicherheit zu leisten. Meine Tochter ist in dieser Gegend aufgewachsen und wohnt damit auch nur eine Querstrasse von mir entfernt. Sie ist Studentin und die Miete für Münchner Verhältnisse günstig. Ihrem Ex hat es hier nie wirklich gefallen und er hat hier auch keine emotionalen Bindungen. Inzwischen ist er mit seinem Studium fertig und voll im Berufsleben, kann sich also eine andere Wohnung „leisten“. Die Wohnung will er nicht verlassen. Verletzter männlicher Stolz und Bockigkeit!

Welche Ratschläge habt ihr denn nun, damit wir ihn doch noch aus der Wohnung raus bekommen? Im Moment dürfte er mir nicht vor die Augen kommen, da würde ich ihm wohl ganz schön böse auf den Schlips treten.

Sie hat ihm erst einmal zwei Wochen gegeben sich hierüber Gedanken zu machen, wie das geregelt werden soll. Bis dahin ist sie Couch-Surfer.

Danke für euere Meinung!

©UMW

ENDGÜLTIG

Aus und vorbei…

Nun ist es passiert und lässt sich nicht mehr leugnen.

Verneigt hat er sich, der Sommer, und Adieu gesagt.

Mit einem weinenden Auge übergibt er betagt,

für dieses Jahr das Zepter an den Herbst.

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Danke an K.G.

 

Der See liegt nun wieder leise spiegelnd, allein,

und gehört nur noch den Tieren.

Ruhe ist eingekehrt, da draußen im Wald.

Nur wenige Menschen kommen zu Besuch

die Stille genießen; allein das ist fein.

Der Sommer hat dem Herbst noch einen Auftrag erteilt:

Er solle glühen und in bunten Farben erstrahlen.

So sei es schön, wenn der Mensch im Freien verweilt

und die Erinnerung mitnimmt an die warmen Tage.

©UMW

In jedem Anfang

steckt ein Ende!

Erst braucht es Ruhe für Rückzug, Einkehr und Besinnung

Daraus entstehen Inspirationen, Ideen und das Säen

So langsam darf es Wachsen, sich entfalten

Und am Ende folgt die Freude an der Ernte

©UMW