Go Honey, go…

Irgendwann kommt die Zeit. Da drehen wir uns um. Und gehen. Gehen unseren Weg und schauen nur noch nach Vorne. Was war, lassen wir ziehen. Es hat in unserem Leben, an unseren Erfahrungen und auch an unserer Entwicklung, mitgewirkt.

Wir spüren es, wenn die Zeit reif ist, um uns wieder auf ein neues Ziel auszurichten. Neu durchzustarten.

Erneut spannen wir unsere Flügel und erheben uns voll Freude in einen neuen Lebensabschnitt.

©by UMW

Rückblick

Mit einem Blick auf das vergangene Jahr sehe ich mich lernen. Viel lernen. Beruflich, privat und auf der geistigen Ebene.

Lernen und „vorwärts kommen“ sind mir wichtig. Ohne lernen darf ich Bekanntschaft mit Würmern machen, die an mir nagen. O.K., das kann jeder auch im lebenden Zustand erleben. Wir haben dann mit Energiesaugern und Menschen zu tun, die einen nur ausnutzen 😉

In diesem Jahr habe ich gelernt, mich auf Wellen fortzubewegen. Zum einen auf einem Brett und zum anderen in einem Boot, einem Segelboot. Beides hat mir unsagbare Freude gemacht. Es hat mir gezeigt, dass ich mit Ü50 noch immer sportlich etwas dazulernen kann, dass es keine Altersgrenze gibt.

Meine Wege führten mich auf Gipfel und brachten mich an meine Grenzen. Trotzdem habe ich jeden Moment als Genuss erfahren. Ich habe die Sonne auf der Haut gespürt und unbeschreibliche Empfindungen.

Menschen haben meinen Weg gekreuzt, haben mein Leben bereichert und sind wieder gegangen. Besondere Menschen laufen noch immer mit mir. Sie lehren mich, helfen mir und schubsen mich an. Manch einer wird nicht wissen, dass und wie er mir hilft. Aber er tut es und das ist das Wichtigste.

Gefühlsmäßig bin ich durch viele Täler gewandert. Vielleicht auch nur, weil ich es so spüren musste oder wollte.

Ich bin dankbar, dass ich so viel erleben durfte und Erfahrungen mich immer weiter bringen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Abschluss für dieses noch andauernde Jahr. Verabschiedet es in Frieden und Dankbarkeit.

©by UMW

Der Sonne entgegen

Morgens von West nach Ost

ist es reine Seelenkost.

Egal was gewesen oder was gerade ist,

bleib fröhlich, sonnig, Realist.

Das Schicksal bestimmt dein Leben,

die Nornen sind immer am weben

und bauen so manche Überraschung mit ein.

Zur Freude kommt so manche Pein.

Jede Herausforderung führt dich durch manchen Kerker,

schlägt Wunden – macht dich härter.

Am Abend fährst du zurück von Ost nach West,

hast vieles bestanden – auch so manchen Test.

Die Sonne wärmt dir jetzt wieder dein Gesicht.

Ein Hoch auf dieses himmlische Licht.

©UMW

Frechheit siegt

Niemals mehr werde ich mich von Menschen verunsichern lassen, die unfähig sind ein Dokument zu lesen. Da kann ich ohne weiteres frech sein, denn ich habe nichts zu verlieren. Vielleicht kann ich dadurch sogar gewinnen. Nein, kein „vielleicht“. Sicher kann ich dabei etwas gewinnen. Selbst wenn es nur ein Stückchen mehr an Erfahrung ist.

Ihre offenen Fragen sind in meiner Vita bereits komplett beantwortet. Für Sie, einfach zusammen gefasst, finden Sie meine Antworten direkt bei Ihren Fragen in blauer Schrift. Zur Vollständigkeit habe ich Ihnen nochmals die Dokumente angehängt.

In diesem Fall hatte ich die Unterstützung meines Partners, der mir die rechten Worte für meine Antwortmail einflüsterte. Dafür bin ich ihm sehr dankbar 😉

Und heute habe ich bereits die Rückantwort hierzu erhalten. Einen Termin zum Kennenlernen…

©UMW

 

Selbstwert

Den Wert sich selbst zu schätzen

ist die Grundlage zu sich zu steh’n.

Qualifikationen mit Erfahrungen zu paaren,

angesammelt in vielen Jahren

ist als großen Wert zu sehn.

Wertschätze dich selbst,

unabhängig von andren,

die selbst nur Mumpitz schwätzen.

©UMW

 

Veränderungen

Im Laufe unseres Lebens durchlaufen wir Entwicklungen, Erfahrungen und somit auch Veränderungen. Das ist völlig normal.

So manches Mal könnte man meinen, nahestehende Menschen nicht mehr zu erkennen, da sie sich stark verändert haben. Nun einmal abgesehen davon, ob zum Guten oder Negativen. Wenn man nun selbst derjenige ist, der sich verändert hat, bekommt man mitunter Vorwürfe zu hören. Gerade in Partnerschaften kann man das recht gut verfolgen. Einer entwickelt sich weiter und der andere bleibt. Meist kracht es dann gewaltig und die Trennung ist das Ergebnis.

Meiner Meinung nach ist Veränderung wichtig. Das Leben bringt das mit sich. Auch ein gemeinsames Verändern ist möglich. Dazu bedarf es am Leben des Anderen Teil zu haben; Teil haben wollen und Teil haben dürfen. Interesse an dem haben, was der andere tut.

Keinesfalls darf ich verlangen, dass der andere sich verändert um so zu sein, wie ich es gerne hätte. Jeder Mensch ist ein Individuum und das ist bedingungslos zu akzeptieren. Eines kommt auch hier zum Tragen: Aktion und Reaktion 😉

Das ganze Leben ist ein Wandel, also LEBE!

©UMW

Verschenkte Zeit

In vielen Bereichen wird oft Zeit „verschwendet“. Sei es im beruflichen oder im privaten Bereich. Dass es sich im beruflichen schwieriger gestaltet, weil der Verdienst und die Lebensqualität davon abhängen, ist verständlich.

Im privaten Bereich kenne ich es aus eigener Erfahrung, dass ich mich später frage: Warum eigentlich?

Meine fünf Jahre jüngere Schwester hat zwanzig Ehejahre geschafft bevor sie sich aus der Ehe befreien konnte, eine Freundin gar 25 Jahre. Auffällig bei beiden ist, dass sie sehr jung geheiratet haben – mit knapp zwanzig Jahren und dann auch recht schnell ein Kind da war. Ich war Mitte zwanzig, schwanger und nach elf Jahren war die Ehe vorbei. Zumindest auf dem Papier. Die letzten fünf Jahre waren es nicht Wert als Ehe bezeichnet zu werden. Die Luft war bereits raus und die Gemeinschaft nur noch der Kinder wegen – schließlich waren es inzwischen drei! – zumindest von meiner Seite.

Ich stelle fest, dass viele Menschen in Beziehungen „hängen“ bleiben, obwohl ihnen diese nicht gut tut. Heute habe ich erst mit einer Freundin gesprochen, die knapp zehn Jahre Beziehung hinter sich hatte und dann auch noch drei Jahre brauchte um sich emotional zu lösen. Im Nachhinein versteht sie das selbst nicht mehr. Sie wusste, dass es für sie falsch war und doch blieb sie.

Warum bleibt der Mensch in solchen Konstellationen hängen? Warum tun wir das? Warum begeben wir uns in eine Abhängigkeit? Wir leben in einer aufgeklärten Zeit und haben ein soziales Netz, welches uns auffängt, wenn es – gerade für uns Frauen mit Kindern – einmal etwas eng wird.

Meine Singlezeiten waren für mich geprägt mit Lernen, Leben(s)erfahrung, vielen schönen Freundschaften und dem eigenen Wachstum. Ja, es hat mich in vielen Dingen auch „hart“ gemacht. Ich bin oft gegen eine Mauer gelaufen, hingefallen und immer wieder aufgestanden. Auch das macht das Leben erst lebenswert. Ganz ehrlich: Lieber kämpfe ich, für mich und die meinen, als in irgendeiner Art Beziehung fest zu stecken, von der ich spüre, dass sie mir schadet.

In diesem Sinne: Ein Hoch auf sinnvoll genutzte Zeiten! Mit oder ohne Partner 🙂

©UMW