Erinnerung

Gerade heute schwelge ich in der Ferne. Vor einem Jahr weilte ich in Andalusien. Mein erstes Surfabenteuer – Wellenreiten lernen. Dieses Jahr habe ich es noch nicht geschafft. Vielleicht später im Jahr, im Herbst oder Winter. Schlimmstenfalls erst im nächsten Jahr.

Doch, natürlich möchte ich auch dieses Jahr ans Meer. Ich werde es auch realisieren. Nur das WANN weiß ich noch nicht. Auch das WAS ist für mich noch ungeklärt. Im vergangenen Jahr war ich Wellenreiten und auf einem Segelboot unterwegs. Irgendwie möchte ich Beides wiederholen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten wieder auf ein Segelboot zu kommen, eine davon ist sich als Crewmitglied zu bewerben. Wenn es zeitlich passt und innerhalb Europa, dann werde ich es tun. Auch wenn ich nicht weiß, auf wen ich mich einlasse und wie der Skipper ist. Da bin ich doch etwas „verwöhnt“. Natürlich werde ich versuchen, vorab möglichst viel über die Person, das Boot und die Crew herauszufinden. Spätestens vor Ort habe ich die Möglichkeit abzusagen, umzuswitchen oder was auch immer, wenn die Sympathie fehlt oder mein Gefühl ein Warnsignal sendet.

Der Plan ist im Kopf, die Umsetzung fehlt. Es ist ja noch Zeit. Ein bisschen… Und bis ich soweit bin, habe ich meine Erinnerungen 😉

©by UMW

LustGedanken

Ein Gedankenkarussell im Flug

abschweifend zum Tagtraum

in zarter Erinnerung an dich.

Entblößt verliere ich mich

in deinen braunen Augen

während mich deine starken Arme umfassen.

Auf den Wogen der Lust ist es ein treiben lassen,

ein tiefes verschmelzen ohne Grenzen

in den Tiefen der Unendlichkeit.

©UMW

Grenzenlos

Grenzenlose Liebe empfunden,

Bedingungslos geliebt.

Als Geschenk des Himmels ward es empfunden

Mit dem wunderbaren Gefühl, angekommen zu sein.

Traurig das Herz, eng und beklommen,

Das große Glück scheint nun zerronnen.

 

Glaube, Vertrauen, Empfinden und Erinnerung

Ihm wurd so vieles genommen

Dafür drücken ihn jetzt Stress und Sorgen

Um Gesundheit, Arbeit und was kommen wird in nächster Zeit.

 

Seinen Kummer wollt‘ er ihr ersparen

Und damit einhergehendes Leid.

Ungebunden von ihm soll sie glücklich sein.

So hat er kurzerhand beschlossen, sie von all dem zu befrein.

 

Sie musste die Entscheidung akzeptieren,

Voller Verständnis lässt sie ihn schweren Herzens ziehen.

Das nahm den Druck von seiner Seele;

Es half, sich freundschaftlich zu begegnen

Und wandelt für ihn Düsternis in Sonnenschein.

©UMW

ENDGÜLTIG

Aus und vorbei…

Nun ist es passiert und lässt sich nicht mehr leugnen.

Verneigt hat er sich, der Sommer, und Adieu gesagt.

Mit einem weinenden Auge übergibt er betagt,

für dieses Jahr das Zepter an den Herbst.

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Danke an K.G.

 

Der See liegt nun wieder leise spiegelnd, allein,

und gehört nur noch den Tieren.

Ruhe ist eingekehrt, da draußen im Wald.

Nur wenige Menschen kommen zu Besuch

die Stille genießen; allein das ist fein.

Der Sommer hat dem Herbst noch einen Auftrag erteilt:

Er solle glühen und in bunten Farben erstrahlen.

So sei es schön, wenn der Mensch im Freien verweilt

und die Erinnerung mitnimmt an die warmen Tage.

©UMW