Probare? Si, probare!

Ich bin wieder am Start. Am Start meine Fitness zu pushen. Habe ich mich die letzten Monate doch selbst vernachlässigt. Das ist sträflich! Denn die Pölsterchen an den verschiedensten Stellen empfinde ich als lästig und sie schmälern mein Wohlfühlgefühl. Deshalb habe ich mir das Fitnessstudio hier am Ort und direkt am See angeschaut. Von innen versteht sich. Natürlich ist „nur schauen“ absolut unzureichend. Aus diesem Grund war ich heute zum Probetraining vor Ort.

Erst einmal Aufwärmen am Stepper. Nach nur fünf Minuten fühlte ich mich wie ein… Mir fällt dafür kein Ausdruck ein. Ich war am Ende und dachte die Lunge kollabiert. Der Trainer ging mit mir in den Fitnessraum. Mit Bändern und diesen dicken Bällen quälte er mich (oder ich mich) über eine Stunde zur Stärkung verschiedener Muskel. Es kostete Kraft und der Schweiß floss in Strömen. Das gibt mit Sicherheit einen Muskelkater. Einen von der ganz feinen Sorte. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, mich wieder einmal anzustrengen. Lob bekam ich auch. Dafür, dass ich die Übungen sehr sauber ausführte.

Naja, es lässt sich schwer leugnen, dass ich mir in vielen Jahren Vieles im Fitnessbereich bereits angeeignet hatte und sehr aktiv war. Übrig geblieben ist davon gerade mal ein Samenkorn. Und das heißt es jetzt fleißig liebevoll zum Wachsen zu bringen. Ich will wieder den Spaß an Bewegung schmecken und dadurch meine Lebensfreude erwecken.

Einen Vertrag habe ich jetzt einmal für ein Jahr abgeschlossen. Da werde ich sehen, wie lange es mir Spaß macht und wie intensiv ich es mit meinem Zeitmanagement verquicken kann. Weg von der Couch und faulen Ausreden 😉

©by UMW

Fitness im Studio

Seit Dezember, also vor den guten Neujahrsvorsätzen, bin ich bereits wieder in einem Studio angemeldet. Nach zehn Jahren! Dazu durchgerungen habe ich mich, nachdem es durch die Witterung unmöglich ist, mit dem Fahrrad in die Arbeit zu fahren. Zudem kommt, dass es beim Verlassen des Hauses dunkel ist sowie auch beim nach Hause kommen. Erschwerend ist, dass ich bei Bewegungsmangel unausstehlich werde. Ja! Eine Selbsterkenntnis. Und so ekelig, wie ich mich da empfinde, möchte ich mich niemanden zumuten. Um hier durch meinen Rückzug in die Einsamkeit nicht komplett zu versinken und gegen diese Unausstehlichkeit vorzugehen, bin ich wieder am Trainieren. Im Studio. Ausdauertraining auf dem Laufband, vielleicht noch auf dem Spinning-Fahrrad. Zumba habe ich ebenfalls ausprobiert. Die Kurse sind jedoch so voll, dass es mir keinen Spaß macht. Wenn die Neujahrsvorsatz-Sportler wegfallen, soll es besser werden. Mal sehen…

Mit mir selbst geht es bereits aufwärts. Das Training gibt mir ein gutes Gefühl. Ich muss mir das vor Augen halten und mir bei Lustlosigkeit nur selbst kräftig in den Hintern treten 😀

©by UMW