Der Sugarboy

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Da saßen sie die Damen und Herren. Leicht bekleidet und nackend unter dem Bademantel an einem Tisch im Lokal.

Jeder Einzelne gab eine Bestellung auf und wurde vorzüglich verköstigt. Zum Abschluss gönnten sich die Blonden noch einen Espresso. Dieser wurde geliefert mit einem Sugarboy.

Lächelnd strichen die Frauen über seinen blauen Anzug.

Pit fragte dann, ob sie den Boy mit nach Hause nehmen wollen. Rike antwortet, fast schon entrüstet: „Nee, den hab ich doch jetzt schon aufgerissen. Den nehme ich nicht mehr mit.“

Als sie gingen, ließen sie den Boy mit den letzten Zuckerbröseln zurück. Angelehnt an ein leeres Wasserglas.

©by UMW

Was Frauen wollen

Eine Frage, die sich wohl jeder Mann schon einmal gestellt hat und die gar nicht so einfach für ihn zu beantworten ist. Mir ist bewusst, dass wir Frauen immer wieder als kompliziert hingestellt werden.  Da scheine ich aus der Rolle zu fallen. Ich bin ganz einfach zu handhaben. Und viele Frauen, die ich kenne, ticken doch genauso – ähnlich zumindest.

Wir Frauen wünschen uns

  • Ehrlichkeit und Offenheit

Geheimniskrämereien schaffen ein ungutes Verhältnis und da kann es tatsächlich zu Gezicke kommen. Schließlich möchte Frau wissen, was hier verheimlicht wird. Es könnte sie selbst betreffen. Und JA! Nicht immer steckt etwas Verheimlichtes dahinter. Mann behält mitunter Dinge für sich, mit denen er sich gerade selbst auseinandersetzt und seine Partnerin nicht belasten möchte. Dennoch wäre hier ein kurzer Hinweis hilfreich – für den Seelenfrieden von beiden

  • Mann, der zu seinem Wort steht

Termine, Versprechen, Handlungen und ähnliches sollten eingehalten werden. Männer, die immer nur darüber reden, was sie tun wollen und es nicht tun, sind ein NOGO

  • Männer auf Augenhöhe

Kein Mensch ist besser als der andere und kein Mensch hat es nötig, das Licht eines anderen auszublasen, damit er selbst leuchten kann. Insofern sollte Frau das schon auch selbst mitbringen

  • Durchsetzungsstarke Männer

So ein bisschen Macho… Keinesfalls einen Egoisten! Bitte richtig verstehen. Es sind Männer gemeint, die ihre Vorhaben umsetzen ohne dabei über Leichen zu gehen. Überzeugungskraft ist gewünscht. Männer, die eine natürliche Dominanz mitbringen ohne die Frau dabei zu unterjochen. Das ist eine Gratwanderung 🙂

  • Männer, die trotz ihrer Stärke auch Schwäche zeigen können
  • Sex, Sex, Sex…

Und der fängt mit küssen an. Klappt das nicht, kann davon ausgegangen werden, dass alles andere auch scheitert. Zärtlichkeiten gehören selbstverständlich auch mit dazu. Das ganze Package bitte. Sind wir mal ehrlich, eine Beziehung ohne Sex hat keine lange Lebensdauer. Natürlich kommt hier irgendwann auch eine Veränderung, bei der sich das verschiebt oder es einen Ersatz dafür gibt. Nur bis es soweit ist, vergeht (für mich) schon noch etwas Zeit 😉

In meinen Augen sind das die Basics und es kommen sicherlich noch einige Kleinigkeiten dazu. Jetzt sind die Leserinnen aufgefordert ihre Meinung hierzu zu schreiben. Ich bin wirklich gespannt…

©by UMW

Eine neue Ebene…

Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich Benny von Magdalena getrennt hatte. Ein paar persönliche Sachen von sich hatte er noch bei seiner Ex in der Wohnung. Es war noch vor Weihnachten, dass sie ihn bat seine Sachen abzuholen. Sie wollte befreit von alten Dingen ins neue Jahr starten.

Das Treffen fand dann nach Weihnachten statt. Die beiden hatten einen angenehmen Abend, in dem viel gesprochen wurde. Benny erzählte von der Weihnachtsmisere, bei dem seine Kids die neue Liebe Yara vergrault und ihm damit Weihnachten verleidet hatten. Magdalena machte ihn auf sein Fehlverhalten aufmerksam. Aber wie sture Männer so sind, wollte er es so natürlich nicht sehen.

Seit diesem Treffen hatten Benny und Magdalena wieder regen Kontakt. Auf einer angenehmen freundschaftlichen Ebene. So hatte sich Magdalena das schon länger vorgestellt. Warum es unmöglich war, wissen nicht nur die Götter.

Zu Silvester schickte er ein Bild mit einer neuen Frau, die sehr sympathisch aussah. Magdalena wunderte sich zwar, dass er so schnell doch wieder eine neue Frau an der Seite hatte (da er doch so verliebt war), aber es ist sein Leben und sie gönnte es ihm. Sollte er ein schönes Silvester mit einem angenehmen Kontakt haben – sie selbst hatte das ja auch.

Im neuen Jahr fragte  sie dann einmal nach, ob sich das mit seiner Liebe geklärt hätte. Oh weh! Es war ein schlechter Tag für ihn. Benny hatte an diesem Tag das abschließende Gespräch mit Yara gehabt, die das Verhalten seiner Jungs nicht ertrug und nicht stark genug war, damit umzugehen. Natürlich schmerzte ihn das und er war sauer auf das Verhalten seiner Kinder. Magdalena versuchte ihn erneut darauf hinzuweisen, dass seine Kinder der Spiegel seines Verhaltens sind und er ihnen verzeihen muss. Es bringt nichts die Kinder, auch wenn sie bereits das Erwachsenenalter erreicht haben, für die Schwäche von Erwachsenen verantwortlich zu machen. Sie fühlten sich ausgegrenzt und haben reagiert. So ging die Zeit mit Nachrichten schreiben dahin…

Nach einer Weile erhielt sie die Nachricht, dass seine Silvester-Bekanntschaft Sophie ihn ebenso „gekickt“ hatte. Ihr war es zu schnell und zu eng. Der Mann war in seinem Ego so verletzt, dass er Suizidgedanken hegte. Magdalena hielt ihm so einiges vor und empfahl ihm, dass er doch versuchen solle, mit Sophie erst einmal eine Freundschaft aufzubauen. Ihr das auch so zu schreiben. Dass sie sich erst einmal auf dieser Ebene kennenlernen sollten. Wer weiß, was sich daraus entwickeln könne. Er tat es und Voila: es klappte. Auch Mann darf lernen, nicht immer gleich übers Ziel hinaus zu schießen. Frauen möchten langsam „erobert“ und nicht gleich mit einer Zukunftsplanung überrollt werden.  Benny dankte ihr für ihren Zuspruch und die Unterstützung.

Magdalena grinste und schrieb: „Schon witzig, dass ich mich mit dir über deine Gefühlskrise unterhalten kann. Der Wahnsinn! Ich, dein Beziehungscoach“

©UMW

 

Summerfeeling

Die Temperatur klettert hoch über zwanzig

Röcke verkürzt bis knapp überm Po

da sind gleich alle Männer froh

und die älteren Damen werden schnell ranzig.

©UMW

WELTFRAUENTAG

Der Tag um uns Frauen zu ehren, zu zeigen wie wichtig wir sind.

Da fällt mir als erstes dieser Spruch ein:

Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau!

Wie viele Männer wären nie an der Spitze angekommen, hätten sie nicht eine starke Frau im Rücken gehabt? Wie oft sieht Frau es als Kleinigkeit oder Selbstverständlichkeit an, was sie tut und bewegt damit Großes?

Die Geschichte weist viele Frauen auf, die für ihre Stärke berühmt geworden sind:

  • Die älteste mir bekannte Frau ist Jeanne d’Arc, die 1429 als 17jährige den 100jährigen Krieg beendete.
  • Maria Stuart, 1. Königin von Schottland, war eine Widersacherin von Elisabeth I und musste deshalb 1587 sterben.
  • 1755 promovierte die erste deutsche Doktorin in Halle mit großem Erfolg. Dorothea Erxleben war Tochter eines Arztes und Mutter von vier leiblichen Kindern und vier Stiefkindern! Für die Zulassung bei der Uni setzte sich ihr Vater bei Friedrich dem Großen ein, denn Frauen durften im deutschen Reich erst ab 1899 Medizin studieren.
  • Ohne Berta Benz, die als erste Frau 1888 hinter dem Steuer saß, gäbe es heute diesen großen Automobilhersteller nicht mehr. Sie fuhr damals von Mannheim nach Pforzheim (106 km) und bewies damit die gute Qualität der Benz-Automobile, was dann auch ausführlich in den Zeitungen geschrieben wurde.
  • Erwähnenswert ist auch Marie Curie, sie erhielt 1903 den 1. Nobelpreis für Physik und 1911 für Chemie. In der Zeit hatten Frauen es besonders schwer sich in Wissenschaft, Physik und Chemie zu behaupten.

Es gibt noch viele andere Frauen auch, die für die Welt Großes geleistet haben und es gibt viele Frauen – wie dich und mich – die Großes im Kleinen leisten. Sei stolz auf das, was du geschafft hast! Sei dir bewusst, vieles kommt dir nur minimal vor und erfährt sicherlich nicht die Wertschätzung die es verdient hat, aber es gibt immer jemanden für den es etwas Besonderes ist. Manchmal eben nur im Verborgenen.

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Mutter

Es gibt viele Mütter auf dieser Welt und jede nimmt ihr Mutter sein anders wahr. Ich habe wie andere Frauen auch vieles von meiner Mutter und Großmutter angenommen, anderes aber für weniger gut empfunden und deshalb Verschiedenes geändert. Gleichzeitig habe ich Andere beobachtet und deren Ansätze mit einbezogen und somit die Möglichkeiten erweitert. Trotzdem habe ich mitunter das Gefühl, es wäre besser gewesen anders heranzugehen. Zumindest in einigen Dingen. Dennoch schaue ich mit Stolz auf meine Kinder und auf meine Leistung, die ich trotz Beruf als Alleinerziehende, in den wichtigsten Jahren der Kinder, geschafft habe.

Meine Großmutter war ein herzensguter Mensch und ihre Wärme lebt in mir weiter. Diese Liebe und Akzeptanz habe ich von ihrer Tochter so nicht erlebt. Dennoch hatte ich kein Defizit. Akzeptanz und Ermunterungen habe ich viel von der Mutter meiner Freundin erfahren. Dafür bin ich sehr dankbar. Es hat mir geholfen meinen Kindern Liebe zu geben, den Mut das Leben zu meistern und vor allem so sein zu dürfen wie sie sind.

Bei aller Liebe zu den Kindern heißt es „loslassen“ zu können und die Vögelchen fliegen zu lassen. Wenn sie Nestwärme und Unterstützung benötigen sollen sie diese jederzeit bekommen.

Ich war und bin gerne Mutter, freue mich aber sehr über jede freie Zeit für mich selbst und meine Bedürfnisse.

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NEID

Warum eigentlich?

Auf was?

Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich!

Neid auf die Schönheit des Anderen?

Wahre Schönheit kommt von innen und ist Ausstrahlung, Charme und Freude. Jeder Mensch hat seine eigene Schönheit und nicht alles ist sichtbar – aber spürbar!

Neid auf die Jugend?

Lebe im Hier und Jetzt und sei einfach du selbst. Wer in sich ruht und lebt ist unabhängig von der Bezifferung der Lebensjahre. Der Jugend werden viele Torheiten nachgesehen, im Alter ist man gereift – wie guter Wein. Vielleicht nicht immer intelligenter, aber dafür meistens beständiger.

Neid auf Erfolg?

Nur weil der andere ein größeres Auto fährt, ein größeres Haus sein eigen nennt und sonstigen sichtbaren Reichtum hat, heißt das noch lange nicht, dass er tatsächlich erfolgreicher oder zufriedener ist.

Viele Menschen sehen nur, was dem anderen zur Verfügung steht, was er sich erarbeitet und erschaffen hat. Übersehen in ihrem ganzen Neid, dass sie ihr eigenes Leben aus den Augen verloren haben.

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