Ausflug ins Altmühltal

Es braucht einfach die Abwechslung um den Geist anzuregen. Gerade in diesen komischen Zeiten, in denen wir leben. Leben heißt für mich noch immer zu genießen, etwas verrücktes zu machen und vor allem etwas zu wagen. Ok, hier gab es keine gefährlichen Passagen zu laufen. Dafür war ich im Zentrum unseres bayrischen Landes. Das ist doch auch etwas besonderes. Wie häufig kommen wir da hin bzw. wann machen wir das?

(M)ein Freund hat mich in diese Ecke gebracht. Es ist seine Strecke fürs Mountainbike-Training. Uns sind tatsächlich ein paar waghalsige Biker begegnet, beiderlei Geschlechts. Ich radle gerne, doch dieses raufkeuchen und dann wieder nach unten rasen ist nicht meines. Muss auch nicht. 

Hier ein paar schöne Aufnahmen mit Blick zur Burg Kipfenberg, die 430 Meter über NN, im Kreis Eichstätt liegt:

©by UMW

Ostersonntag

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Die Sonne lacht

Menschheit aufgewacht!

Die Erde bebt

Jesus aufersteht!

Mitten unter uns er schreitet

Neu die Zukunft aufbereitet

Die Augen öffnet

Lasst uns sehn:

Böses wird vorübergeh’n!

©by UMW

Zurück in die Zukunft – oder so…

Inzwischen schreiben wir das Jahr 2035. Ich sitze in der Wiese und sehe über den glitzernden See. Hinter mir ist mein Häuschen, ein kleiner Bauwagen. Mein struppiges Pony steht in der Nähe und grast. Mit seinem Schweif verjagt es die Fliegen. Ich döse vor mich hin und wieder einmal erlebe ich 2021, einen Flashback.  

Ein Virus sorgte über ein Jahr dafür, dass alle verrücktspielten. Die Regierung hielt ihren Kurs ein und überhörte Warnungen und Kritiken. Meinungsfreiheit gab es nur noch bedingt, Zensuren in den Sozialen Medien nahmen immer mehr zu. Die Bürger wurden mit Lockdowns und Verlängerungen der Lockdowns, einer nach dem anderen mundtot und gefügig gemacht. Angst macht gefügig. Den meisten viel es gar nicht auf, denn sie wollten den Virus vernichtet sehen. Milliarden wurden für einen Impfstoff investiert, der trotz Risiken und ohne Zertifizierung eingesetzt wurde. Die Standards wurden nicht eingehalten und die Versuche wurden direkt am Menschen ausgeführt. Viele Menschen starben direkt nach der Impfung. Und dann auf einmal wurde das Impfen eingestellt. Von einem Tag auf den anderen. Das gemeine Volk erfuhr das nur durch Zufall. Die Leitmedien verschwiegen das.

Dafür war der erneute Börsencrash großes Thema. Das andauernde Geld drucken konnte ja kein gutes Ende nehmen. Das predigten Finanzexperten schon lange. So war es denn am Tag Zero nichts mehr Wert – weltweit. Wer nicht mit Edelmetallen vorgesorgt und Immobilien hatte, war nun bankrott. Im wahrsten Sinne des Wortes. Durch die Lockdowns war auch die Wirtschaft ruiniert. Nichts lief mehr. Gar nichts mehr. Jeder Zweite war zu diesem Zeitpunkt arbeitslos. Das ging bis zum damaligen Sommer rasend schnell. Mit dem Crash begann in den Städten Anarchie. Supermärkte wurden geplündert. Das große Ego schlug bei den meisten zu und diese um sich. Es gab glücklicherweise noch Menschen, die für den anderen mit sorgten. Doch das waren die Minderheiten. Es bildeten sich Gruppen aus Familien, Freunden und Gleichgesinnten. Das Chaos hielt fast zwei Jahre an. Viele starben in dieser Zeit.

In diesem Schicksalsjahr wurden sämtliche Regierungsmitglieder aus ihren Häusern gezerrt. Die ehemaligen Spezialeinheiten von Polizei und Bundeswehr halfen dabei. Die ehemalige Führungsriege wurde vor ein Tribunal mitten in Berlin gestellt. Keiner von ihnen hatte das überlebt. Nein! Es gab keine Hinrichtungen. Sie mussten bei Wasser und Brot ausharren. Sie waren im Regierungsgebäude eingesperrt. Es gab kein Entkommen. Das Gebäude war verplombt worden, sämtliche Leitungen zur Außenwelt gekappt. Damit konnten sie ihre Debatten noch weiterhin alleine führen. Doch irgendwann brachte keiner mehr Nahrungsmittel, da diese immer knapper wurden. So verendeten sie. Ich hatte es nur gehört. Es muss grauenvoll gewesen sein, als die Leichen nach fast zwei Jahren abtransportiert wurden.

Nachdem dieser Krieg sein Ende gefunden hatte, begann ein neues Leben. Der „Great Reset“, der davor immer angekündigt worden war, fand statt. Jedoch ohne die Planer.

Seitdem ist es friedlicher. Deutschland hat endlich den Friedensvertrag erhalten. Eine neue Regierung sorgt für Recht und Ordnung. Ohne Bezahlung. Die Zeit der hohen Diäten ist vorbei. Das Volk regiert mit. Sobald jemand in der Führungsriege uneinsichtig ist, wird er ausgewechselt. Für jede Veränderung gibt es einen Volksentscheid. Das läuft inzwischen alles online. Hoch gesichert. Nur noch ein Knopfdruck auf dem Mobiltelefon.

Ich bin aufs Land gezogen. Berge vor der Nase und auch verschiedene Seen. Arbeit gibt es überall und dafür werden meine lebensnotwendigen Produkte aufgefüllt und kaputte Sachen repariert.

Während einer schlaflosen Nacht wurde mir klar, dass ich etwas brauche, worauf ich mich freuen kann. Mehr Licht für die Zukunft sehen. Deshalb ist diese Geschichte entstanden. Natürlich wissen wir nicht, was kommt. Mit unseren Gedanken können wir jedoch schon etwas Gutes erschaffen. Wie immer ist alles rein fiktiv…

©by UMW

Happy New Year

Meine lieben Leser!

Von Herzen wünsche ich EUCH einen ruhigen, gemütlichen und vor allem geschmeidigen Jahreswechsel. Mögen im neuen Jahr sämtliche Unwegsamkeiten beseitigt sein und wieder Leichtigkeit in den Alltag einkehren. Mögen sich EURE Wünsche und Vorhaben realisieren 🙂

Viel Glück, Freude und vor allem Gesundheit für 2021!

Eure Ulrike

Frohe Weihnachten!

Liebe Leser,

von Herzen wünsche ich euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Tragt das Licht der Weihnacht in euch und seid versöhnlich gegenüber den Menschen, die gerade in dieser schwierigen Zeit eine andere Sichtweise haben. Verschiedene Blickwinkel geben eine differenzierte Meinung.

Bleibt gesund und lebt den Gedanken der Weihnacht.

Lichtvolle Grüße

Eure Ulrike

Flucht aus dem Dunst der Stadt

Wieder einmal war es ein frühes Aufstehen. Draußen war es noch dunkel. Doch heute sollte es endlich einmal wieder zum Wandern gehen. Das Wetter in den Alpen war mit Sonne prognostiziert. Also nichts wie raus. Ohne die Öffis und ohne Gesichtswindel. Welch eine Freiheit.

Bei kühlen Temperaturen trafen sich Maria und Xandra an einer U-Bahn-Station. Von dort liefen beide zu dem Stadtauto, mit dem sie in die ländliche Gegend kutschierten. Die Fahrt war zügig, da wenig Verkehr auf den Strassen.

Das Fahrzeug stellten sie innerhalb der Ortschaft Hausham ab. Von da ab liefen die beiden Frauen in Richtung der favorisierten Alm. Der Aufstieg wurde in knapp zwei Stunden bewältigt. Auf ca. 1260 m über NN wurden die beiden von Schnee empfangen. Nicht besonders viel Schnee, aber dennoch. Herrlich! So kommt dann doch ein wenig Weihnachtsstimmung auf. Mit dem eingepackten Proviant wurden die Reserven aufgefüllt. An die Hüttenmauer gelehnt spürten sie die Wärme der Sonnenstrahlen und genossen das Panorama. Es war unbeschreiblich schön.

Mit fortschreitender Mittagszeit kamen mehr Besucher hier an. Es wurde unruhig. Die Stille der Natur und die Ruhe waren vorbei. Beide Frauen konnten auch nicht mehr sitzen. Die Körper verlangten nach Bewegung. Es war Zeit für den Rückweg. 

Bei der Rückfahrt ging es nach rund zehn Kilometern mitten durch Nebelbänke, die immer wieder von lichten Strecken unterbrochen waren. Die Stadt empfing sie nasskalt mit Hochnebel. Durch Wolkenfetzen war die Sonne zu erahnen. 

Wieder einmal bedauerte Maria, dass sie ihre Wohnung nicht im ländlichen Raum und näher an den Bergen hatte. Doch wer weiß, wohin die Zukunft sie führen wird.

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