Manchmal

Manchmal bin ich verunsichert, schüchtern gar.

Das kommt vor, wenn ich

  • in einer Menschenmenge bin und niemanden kenne
  • irgendwo neu bin
  • mir die Menschen unbekannt sind
  • eine Situation mich verunsichert (unklar ist)
  • Jemanden ganz besonders mag
  • unsicher bin, ob ich gerade störe
  • und auch, wenn ich das Gefühl habe „unerwünscht“ zu sein

Darüber kann ich mich dann wirklich ärgern, über mich. Da wünschte ich mir frecher und dreister zu sein und mir (zumindest bei den letzten vier Punkten) Klarheit zu verschaffen. Aber ich weiß auch, dass es hin und wieder besser ist, abzuwarten. Vieles löst sich doch von alleine auf.

Meist passiert mir das, wenn gerade mein Selbstwertgefühl im Keller ist und ich in einer trüben Lebenssuppe schwimme.

Aber wisst ihr, was das schöne ist? Auch die trübeste Suppe wird klar und Licht und Sonne wird wieder sichtbar. Und wenn dann auch noch die Menschen um einen sind, die einem lieb und teuer sind, ist all die Verunsicherung ganz schnell wieder verflogen.

Hoch leben Freunde und zuverlässige Freundschaften!

©UMW

Glücksmomente

Strahlender Sonnenschein am Morgen

Schäfchenwolken auf blauem Himmel

Wertschätzende Gespräche

Deine Stimme im Ohr

Lächelnde Menschen als Gegenüber

Wahlmöglichkeiten, die ich habe

Freunde zum drauf bauen

Anerkennende Worte

Das Rauschen des Meeres

Erfolgversprechende Termine

Vorfreude im Herzen

Du

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Zähmen

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»Ich suche Freunde. Was bedeutet ›zähmen‹?«

»Das wird oft ganz vernachlässigt«, sagte der Fuchs. »Es bedeutet ›sich vertraut miteinander machen‹.«

»Vertraut machen?«

»Natürlich«, sagte der Fuchs. »Du bist für mich nur ein kleiner Junge, ein kleiner Junge wie hunderttausend andere auch. Ich brauche dich nicht. Und du brauchst mich auch nicht. Ich bin für dich ein Fuchs unter Hundertausenden von Füchsen. Aber wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzigartig sein. Und ich werde für dich einzigartig sein in der ganzen Welt …«

Zähmen als Grundlage für Vertrauen. Wunderbar erklärt 🙂
Einen guten Start ins Wochenende wünsche ich euch von Herzen. Habt einen schönen 3. Advent ❤

Die Einladung

Ein Anruf von einem Bekannten während Maria im Park spazieren ging. Sie war überrascht. Raphael lud sie zu einem verlängertem Wellness Wochenende ein. Sie waren zwar bereits miteinander ausgegangen; bisher hatte es sich jedoch lediglich auf einer freundschaftlichen Ebene bewegt. Das verlängerte Wochenende war schon für kommenden Donnerstag bis Montag geplant. Er habe schon gebucht. Maria war erst einmal sehr überrascht und bat um Bedenkzeit. Sie erhielt noch die Info, dass gemeinsame Bekannte auch dabei seien und er ihr eine Mail mit den Daten schicken wolle. Sie dankte dafür und setzte in Gedanken versunken ihren Spaziergang fort.

Bis Maria zu Hause eintraf, waren zwei Stunden vergangen. Die Einladung hatte sie bereits vergessen. Bei einer Tasse Kaffee erinnerte sie sich an Raphael, schaltete den PC an und inzwischen war tatsächlich die angekündigte Mail von ihm eingegangen.

Sie öffnete die Mail, denn neugierig war sie ja schon. Das Wellness Wochenende sollte in einer privaten Villa stattfinden. Die Lage des Anwesens wäre schon sehr verlockend – direkt in den österreichischen Bergen! In der Villa sollten Sauna, Pool und Whirlpool vorhanden sein. Dazu die Wanderwege direkt vor der Haustür. Wirklich sehr verlockend. Angekündigt waren auch erotische Parties und zum Tanzen wurde gute Musik versprochen. Raphael hatte extra noch dazu geschrieben, dass es ganz ohne Verpflichtung für sie sei. Er wolle sie dabei haben, weil sie gut in die Gruppe passen würde, da sie sehr unkompliziert und immer positiv sei. Vor allem wollte er wieder mit ihr tanzen.

Maria starrte auf die Mail, sah sich immer wieder die Bilder an und überlegte. Gut, sie war Single. Was sprach also dagegen? Die Leute waren bis auf die Schnepfe Klara alle schwer in Ordnung.

In dem Moment klingelte es an ihrer Wohnungstür. Ach ja, Zenzi hatte sich zu einem Mädelsabend angekündigt. Die konnte sie gleich mal fragen, was sie zu dieser Einladung sagt. Maria holte den kalten Prosecco aus dem Kühlschrank und zwei Gläser aus der Anrichte. Die zwei Frauen gingen ins Wohnzimmer und kuschelten sich auf die breite Couch. Die Flasche Prosecco wurde geköpft, schäumend in die Gläser gegossen und auf einen schönen Abend und die Liebe angestoßen. Zenzi war wieder einmal verliebt und erzählte ausführlich über ihre neue Errungenschaft. Sie sprudelte förmlich über so glücklich war sie. Maria wünschte ihr ganz viel Glück und vor allem endlich einmal etwas Dauerhaftes. Sie selbst war schon länger Single und wahrscheinlich viel zu wählerisch. Als Zenzi dann fragte, ob es bei ihr Neuigkeiten gäbe, erzählte Maria von der Einladung. Zenzi sah überrascht auf und meinte, das sei ja schon fast ein unmoralisches Angebot. Wieso? Na ja… Erotische Parties? Alles ein bisschen lockerer! Ob sich Maria das vorstellen könne? Der Reiz sei ja schon da und Raphael wäre auch nicht zu verachten mit seinem trainierten Körper und den blonden Locken. In Gedanken nannte sie ihn „Captain Locke“ 🙂 So ein bisschen kam Maria nun doch ins Schwärmen. Vor allem könne er tanzen wie ein junger Gott – behauptete sie.

Nach der Flasche Prosecco waren beide Frauen etwas angeschickert und kicherten lautstark. Zenzi forderte Maria auf, endlich die Antwort an Raphael abzuschicken, denn sie kannte die Freundin zu gut und wusste, dass sie sich wieder drücken würde. Angetrunken und deshalb mutig verfasste Maria das Antwortschreiben an Raphael und teilte ihm mit, dass sie gerne das Wellness Wochenende mit ihm verbringen wolle.

Ob es sich nun tatsächlich um ein unmoralisches Angebot handelt und was sich an dem Wochenende abgespielt hat, wird vielleicht bei anderer Gelegenheit verraten.

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Der olympische Geist

Folgende Botschaft habe ich heute per Mail von Petra Schübert (Starline-Seminare) erhalten und diese hat mich zum Nachdenken gebracht…

das Geheimnis des Lebens ist GEBEN: Als zwei 5000 Meter Läuferinnen stürzen, scheint ihr olympischer Traum im Vorlauf beendet. Nikki Hamblin war während des Laufs zu Fall gekommen. DÀgostino war daraufhin über sie gestolpert und ebenfalls gestürzt. Während Hamblin sich noch orientierte, spürte sie bereits die Hand von DÀgostino auf ihrer Schulter, die zu ihr sagte:“Komm hoch, komm hoch. Wir müssen ins Ziel laufen. Das sind die Olympischen Spiele, wir müssen das zu Ende bringen“. Hamblin stand auf, DÀgostino hatte sich bei dem Sturz selbst am Knie verletzt und kam erst einmal nicht auf die Beine. Hamblin drehte sich um und wartete, um zu sehen, ob sie ihr helfen kann. Beide erreichten mit deutlichen Rückstand als Vorletzte und Letzte das Ziel. „Ich bin DÀgostino so dankbar dafür, dass sie mir geholfen hat“, sagte Hamblin nach dem Rennen: „Sie hat den olympischen Geist bewiesen. Ich bin davon so beeindruckt und inspiriert“. Beide, die sich vorher noch nie begegnet waren haben für einen besonderen Moment bei den olympischen Spielen gesorgt und werden sicherlich eine ganz besondere Verbindung ihr Leben lang haben. 

Für mich ist DAS sportliches Verhalten! In unserer Gesellschaft lässt es immer mehr zu wünschen übrig. Viele Menschen sind nur auf sich bedacht, sehen nichts mehr außer das, was ihnen in ihrem Scheuklappen-Denken vorgegaukelt wird. Es wird Zeit aufzuwachen und sich wieder an diese Disziplin zu erinnern.

Ich bin überzeugt, dass in einem Miteinander mehr erreicht werden kann.

In diesem Sinne einen wunderbaren Dienstag!

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Einfach DANKE!

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Es ist schön, dass man Menschen hat, die einen unterstützen. Und das tatsächlich, real und vor allem tatkräftig. Deshalb möchte ich einfach einmal ein großes DANKE in die Welt schicken, an all die Menschen, die für andere aktiv da sind.

Wir leben in einer Zeit, in der viele Vieles als Selbstverständlich nehmen. Nichts ist selbstverständlich! Das sollten wir uns ALLE bewusst machen.

Wie ich gerade jetzt darauf komme?

Vor gut vier Wochen fiel bei mir irgendwie alles zusammen. Meine sämtlichen Fortbewegungsmittel sind ausgefallen. Mein Auto hat den neuen TÜV nicht bekommen, die Batterie im Motorrad war leer und der Hinterreifen bei meinem Fahrrad platt. Dazu kamen noch ein paar andere Kleinigkeiten, die ich aber einmal außen vor lasse.

Irgendwie konnte ich zu dem Zeitpunkt gerade gar nicht klar denken, geschweige denn irgend etwas organisieren. Mir nahm gerade viel zu viel die Luft, den Mut und die Tatkraft. Da waren dann auf einmal Menschen da, die fast ungefragt für mich tätig geworden sind. Es lebe die Freundschaft und sämtliche funktionierenden Netzwerke! 🙂 Schön, wenn man Freunde hat!

DANKE ebenfalls an die Menschen, die mir ein Lächeln geschenkt haben und DANKE fürs aufmuntern, wenn ich einmal schlechte Tage habe.

©UMW