Das Leben ist voller Überraschungen

Was mir heute widerfahren ist, erscheint mir einerseits… Ja, was eigentlich? Mir fehlen die Worte.

Der Tag war heute heiß. Sehr heiß. Und ich fühlte mich gut. Für Abend hatte ich mit einer Freundin ein Treffen am See ausgemacht. Ich kam wirklich pünktlich raus heute. Wochenende! Freude!

Mit dem Fahrrad fuhr ich aus dem Firmenhof. Irgendwie spürte ich die Kante der Schiene des Tores etwas heftiger als sonst. Ich nahm es wahr, dachte mir jedoch nichts weiter dabei.

An der ersten großen Kreuzung meinte ich, dass der hintere Reifen etwas eiern würde. Ich prüfte den Reifen. Es fehlte etwas Luft, aber das kam schon einmal vor. Nach einer Weile ging es bergab. Oh weh! Da eierte es richtig. Richtig platt war der Reifen nicht, aber nur halbvoll.

Ein attraktiver Radler sprach mich wegen des platten Reifen an. Ich fragte ihn nach einer Luftpumpe. Der Gute hatte das dabei, was ich in Miniatur nicht besitze. Dummerweise bekam auch er das Ventil des Fahrradschlauches nicht auf. Tja… Somit konnte er seinen guten Willen, mir helfen zu wollen, nicht umsetzen. Ich dankte ihm für seine Bemühungen und er fuhr seines Weges.

Auf der anderen Straßenseite angekommen sah ich einen Reifenhändler. Ich überlegte noch, ob ich reingehen soll. Dann sah mich ein Mechaniker an und ich fasste Mut und ging über den Hof auf die Werkstatt zu. Ihn fragte ich nach Hilfe. Mit einer Zange schaffte er es das Ventil zu lösen. Er befüllte den Reifen noch mit gut Luft.

Dankbar und glücklich fuhr ich von dannen. Nun konnte ich es doch noch pünktlich zum Treffen schaffen.

Meinte ich… Die Luft hielt die nächsten vier oder fünf Kilometer. Dann ging es wieder los, das geeiere am Hinterreifen. Die Hälfte meines Weges hatte ich glücklicherweise hinter mir. Bis nach Hause waren es noch gut 6 Kilometer, die ich zu Fuß und Rad schiebend in 1,5 Stunden zurück legte. Der ganze Frauenbonus in dieser Sache hatte nichts genutzt. Das Schicksal hatte etwas anderes mit mir vor. Bewegung sollte ich haben, langsam vorankommen. Warum auch immer. Ich war weder genervt oder so. Es war wie es war. Ich konnte es so annehmen. Meine Freundin rief ich an und teilte ihr die Misere mit. Wir wollten uns einfach später treffen.

Das Fahrrad brachte ich direkt zu meinem Sohn, bat ihn mir die Reparatur abzunehmen. Bis Anfang nächster Woche sollte ich es wieder fahren können.

Zu Hause hüpfte ich kurz unter die Dusche, zog mir ein frisches Kleid an und fuhr mit dem Cabrio zum Starnberger See, wo ich meine Freundin um 19 Uhr am Biergarten antraf. Es wurde ein angenehmer ruhiger Abend mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und einem Spaziergang zum Andenkenkreuz von unserem König Ludwig. In der heutigen Zeit könnte er ein guter Freund von mir sein. An Verrücktheit würde ich ganz gut mit ihm mithalten. O.K., meine Verrücktheit ist etwas anders…

Zu fortgeschrittener Zeit beobachteten wir das Wetterleuchten über dem See und die Lichter auf der gegenüberliegenden Seite des Sees. Es war sehr schön anzusehen. Wir unterhielten uns leise, während in unserer Nähe mehrere junge Männer angelten.

Als wir losgingen sprach uns einer von den jungen Kerlen an. Er bot uns fangfrischen Fisch an. Ich fragte nach dem Preis. Er nannte uns den handelsüblichen Kilopreis. Es stellte sich aber heraus, dass er uns Fisch schenken wollte. Einfach so. Sie hatten erfolgreich geangelt. Irgendwie wollte er uns eine Freude machen. Er nahm mir zwei Renken aus und sechs Barsche. Packte alles in eine Tüte. Ich war (und bin noch immer) völlig überwältigt. Wie oft bekomme ich von Fremden etwas geschenkt? Bisher wohl noch gar nicht.

Wir unterhielten uns ein wenig und hörten somit, dass sie fast täglich da sind. Ich weiß, wir sehen uns wieder.

Es gibt keine Worte dafür, was diese Aktion in mir ausgelöst hat. Ich fühle mich gesegnet. Dankbar. Ohne Worte.

©by UMW

Liebe = Hoffnung = Vertrauen

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Liebe = Hoffnung = Vertrauen

Liebe = Vertrauen = Geborgenheit

Liebe = Geborgenheit = Mut

Liebe = Mut = Wahrheit

Liebe = Wahrheit = Offenheit

Liebe = Offenheit = Sein

Liebe ist ein Grundbedürfnis und geht einher mit dem Urvertrauen. Jeder von uns darf geliebt werden und darf die Liebe, die ein Geschenk ist und die geschenkt wird, auch annehmen. Es gibt Momente da wehren wir uns dagegen, weil wir es nicht glauben wollen. Sobald wir diesen Schatten übersprungen haben, können wir es wieder fühlen.

In dem Moment, in dem wir bedingungslos lieben – also ganz ohne Erwartung sind – haben wir wahrscheinlich unsere zweite Hälfte (den Seelenpartner / Dualseele) gefunden. Spürbar ist es dann, wenn diese Person nicht mehr bei uns ist. Es fühlt sich an, als wären wir nicht mehr komplett. Wir fühlen uns nur noch halb. Es ist ein sehnen, fast bis zum Zerreissen. Das Schicksal schenkt uns diese besondere Liebe einmal.  Sobald sich uns diese Liebe zeigt, sollten wir uns würdig zeigen und dieses Schicksal annehmen. Es ist Glück, Freude und Dankbarkeit.

Wer schon einmal das Glück hatte zu lieben und auch geliebt zu werden, wird verstehen, was ich versuche auszudrücken. Liebe ist viel viel mehr als das, was ich oben aufgelistet habe. Es ist ein ankommen, ein aufgefangen werden und eine unsagbare Wärme.

©UMW

Danke an Seelenfeuer für die Inspiration durch ihren Blog: https://wordpress.com/read/feeds/69802136/posts/1674380797

Grenzenlos

Grenzenlose Liebe empfunden,

Bedingungslos geliebt.

Als Geschenk des Himmels ward es empfunden

Mit dem wunderbaren Gefühl, angekommen zu sein.

Traurig das Herz, eng und beklommen,

Das große Glück scheint nun zerronnen.

 

Glaube, Vertrauen, Empfinden und Erinnerung

Ihm wurd so vieles genommen

Dafür drücken ihn jetzt Stress und Sorgen

Um Gesundheit, Arbeit und was kommen wird in nächster Zeit.

 

Seinen Kummer wollt‘ er ihr ersparen

Und damit einhergehendes Leid.

Ungebunden von ihm soll sie glücklich sein.

So hat er kurzerhand beschlossen, sie von all dem zu befrein.

 

Sie musste die Entscheidung akzeptieren,

Voller Verständnis lässt sie ihn schweren Herzens ziehen.

Das nahm den Druck von seiner Seele;

Es half, sich freundschaftlich zu begegnen

Und wandelt für ihn Düsternis in Sonnenschein.

©UMW

Gefährten

Einen Gefährten an der Seite,

der einen stärkt und (unter)stützt,

ist das schönste Geschenk

das einem das Leben machen kann.

Da sind Menschen,

beleidigend versuchen sie zu drohen,

angreifend mich aus der Reserve zu locken.

Keine Chance meine Herrschaften!

Mein Partner ist ein Gentleman,

mein Bollwerk,

ist mein Gefährte!

©UMW

Erwartung und Spannung

Da bekomme ich doch eben eine Mail von Petra Schübert von Starline-Seminare dessen Botschaft ich euch nicht vorenthalten möchte:

Eines der größten Geschenke, das wir zu unserem Leben bekommen haben, ist die Gabe der Erwartung und Spannung. Wie langweilig das Leben doch wäre, wenn wir bei allem im Voraus wüssten, wie es ausgeht! In den nächsten Augenblicken könnte etwas passieren, das die gesamte Richtung und Qualität Ihres Lebens in einer Sekunde verändert. Wir müssen lernen, Veränderungen zu lieben, denn sie sind das Einzige, das mit Sicherheit eintritt.

Da haben wir wieder die Veränderungen, über die ich in einem vergangenen Blog geschrieben habe. Das Leben ist spannend! Wir dürfen es uns bewusst machen. Es hilft nichts, wenn wir den Kopf in den Sand stecken, weil etwas anders läuft als wir es uns erwünscht hätten. In unserem Leben ist viel zu viel reguliert, deshalb sind wir zu unflexibel, wenn das Schicksal etwas anderes mit uns vorhat. Es ist an der Zeit das Leben wieder aus den Augen eines kleinen Kindes zu betrachten, das noch nicht weiß, was als nächstes passieren wird. Ich weiß, es gibt harte Schläge. Davon habe ich selbst mehr als genug abbekommen. Aber ich habe nie aufgehört daran zu glauben, dass hinter Wolken auch Sonne ist.

©UMW

Die Suche nach Haken und Ösen

(oder: Ein Geschenk des Himmels)

handeherz
aus dem www

Nach mehreren Jahren auf einer Single-Plattform hatte Maria es aufgegeben überhaupt noch daran zu glauben wieder Jemanden für ihr Herz zu finden. Abenteuer gab es mehr als genug. Also konnte sie auch nur spielen. Die meisten Männer waren sowieso bindungsunwillig. Ihnen reichte ein Körper um Gelüste zu stillen. Für Maria war das genau genommen zu wenig. Aber auch sie hatte ihre Lust, die sie hin und wieder befriedigt haben wollte.

Über die Single-Plattform hatte sie inzwischen einen bunten Freundeskreis aufgebaut. Mit diesen Leuten verbrachte sie Abende beim Feiern, Tanzen, Grillen, Motorrad fahren und vielen anderen Aktivitäten.

Bei einem dieser gemeinsamen Abende lief ihr Charlie über den Weg. Es war gerade Sommer, die Nacht lau und sie gemeinsam mit Freunden im Biergarten. Über einen gemeinsamen Freund kamen die beiden ins Gespräch. Das Gespräch verlief sehr interessant und so gab Charlie seine Mobilnummer an Maria, damit sie in Kontakt bleiben konnten. Für Maria war eine so frühe Weitergabe der Kontaktdaten unüblich. Das hatte für sie etwas mit Vertrauen zu tun, die in diesem Fall ja doch noch gar nicht gegeben war. Charlie erklärte ihr, dass er häufig im Ausland unterwegs sei, aber doch mit ihr schreiben wolle. So konnte Maria es für sich akzeptieren und ihm eine Nachricht übers Mobiltelefon zukommen lassen, damit er auch ihre Nummer speichern konnte.

Von da an schrieben sie erst einmal recht locker – so hin und wieder meldete er sich und sie antwortete brav. Wenn Veranstaltungen geplant waren lud sie ihn mit dazu ein und so trafen sie sich in der Gruppe, wenn es passte. An einem Tag im Sommer war ein Grill-Event am See ausgemacht. Dieses Mal wollte er etwas ausführlicher mit ihr reden um sie besser kennen zu lernen. Sie verabredeten sich für den Tag, unterhielten sich über verschiedenste Themen und schwammen lange Strecken im See. Dabei stellten sie fest, dass die Interessen und Ansichten sehr ähnlich sind.

Am Abend wollte eine Gruppe der Bekannten noch zu einer Tanzveranstaltung. Clara bearbeitete Charlie, dass er doch auch mit Maria mitkommen solle und es ein großer Spaß wäre. Nach längerem Betteln ließ sich Maria darauf ein, schließlich tanzte sie sehr gerne.

Der Abend war ein voller Erfolg und für die Beiden erste zarte Bande für etwas Gemeinsames geknüpft. In den Folgewochen verbrachten Charlie und Maria sehr viel Zeit miteinander. Da sie doch sehr ähnlich gelagertes Interesse haben verbrachten sie Zeit in den Bergen und am Wasser. Der Gesprächsstoff schien nie auszugehen und auch der Sex war absolut genial. Beide konnten es nur schwer glauben. Irgendwo musste es doch mindestens einen Haken geben?

So problemlos und mit so viel Freude… Das kann es doch gar nicht geben. In den vergangenen Beziehungen und Liebschaften gab es immer etwas über das man sich geärgert hatte. Hier noch nicht und es war ja nun doch schon Zeit vergangen. Es wurde bereits für die Zukunft geplant.

Ich wünsche von Herzen, dass es eine lange unbeschwerte Zeit wird. Und sollten doch einmal Haken (und Ösen) auftauchen so soll ein buntes Band durch gezogen werden, damit Fröhlichkeit und Freude hier ein Zuhause haben.

Mir scheint, der Himmel hat zwei Menschen ein Geschenk gemacht…

©UMW