Alle Jahre wieder…

Ja, es kommt zu Wiederholungen. Vieles bleibt gleich. Und doch ist alles im Wandel. In der Veränderung.

Was gleich bleibt sind die Festtage, die an ein Datum gebunden sind. Weihnachten, Geburtstag und bestimmte Feiertage. Alles was drumherum passiert verläuft anders oder findet gar nicht statt. Da können wir uns noch so sehr etwas wünschen. An den Weihnachtsmann glauben wir nicht mehr und vielleicht haben wir den Glauben an Friede, Freude, Eierkuchen sowieso schon verloren. Es ist vorbei und funktioniert nicht, uns ein X für ein U vorzumachen schon gleich gar nicht.

Vielleicht hilft es an ein Wunder zu glauben. Richtig! Nur das kann noch überzeugen!

In diesem Sinne ein wundervolles letztes Adventswochenende 🙂

©by UMW

Im Vakuum

Es ist Stille in mir und um mich

Alle Gedanken lassen mich im Stich

Eingepackt in Watte fühle ich mich – wie in einem Kokon.

Ausgebremst ist jede Aktion…

Nichts bewegt sich, alles ist wie eingefroren

Es scheint, alles ist verloren

Was ist des Schicksals Wille?

Was hat es mit mir vor?

Die Stille eröffnet ein dunkles Tor

Das Schwarze ist zäh und zieht mich ans Zentrum heran.

Da spüre und höre ich in der Ferne einen Klang.

Ganz zart und leise ist er noch am verhallen

Das Zähe lässt es nur dumpf erschallen.

Es zwingt mich dem Dunklen, dem Unbekannten zu vertrauen,

Der Führung, der ich ausgeliefert bin.

Da fragt der Geist: Wo ist der Sinn?

Mit Mut wird durch diese Zähheit gelaufen

Der Glaube hilft nicht abzusaufen.

Hoffnung hilft in diesem Vakuum

An das Lichte zu glauben

Um mir alles zu erlauben.

Es hat die Seele aufgespürt

Mich in Freude aus der Starre geführt.

©UMW

Grenzenlos

Grenzenlose Liebe empfunden,

Bedingungslos geliebt.

Als Geschenk des Himmels ward es empfunden

Mit dem wunderbaren Gefühl, angekommen zu sein.

Traurig das Herz, eng und beklommen,

Das große Glück scheint nun zerronnen.

 

Glaube, Vertrauen, Empfinden und Erinnerung

Ihm wurd so vieles genommen

Dafür drücken ihn jetzt Stress und Sorgen

Um Gesundheit, Arbeit und was kommen wird in nächster Zeit.

 

Seinen Kummer wollt‘ er ihr ersparen

Und damit einhergehendes Leid.

Ungebunden von ihm soll sie glücklich sein.

So hat er kurzerhand beschlossen, sie von all dem zu befrein.

 

Sie musste die Entscheidung akzeptieren,

Voller Verständnis lässt sie ihn schweren Herzens ziehen.

Das nahm den Druck von seiner Seele;

Es half, sich freundschaftlich zu begegnen

Und wandelt für ihn Düsternis in Sonnenschein.

©UMW

Der Tag wird kommen…

Zögerlich noch bin ich in meinem Handeln,

gestehe selbst mir nicht ein was ist.

Viel passiert in vergangenen Jahren,

so verlor ich selbst den Glauben an mich.

Verschloss mich in mir mit meinen Gefühlen,

schnitzte mit der Zeit eine Maske, die passt.

Mit den Jahren wurde das Material immer härter.

Durch Vertrauen kann sich das Material wieder lösen und

durch Liebe wird es ganz weich.

Und das darunter,

wird es dann noch leben?

©by UMW