ENDGÜLTIG

Aus und vorbei…

Nun ist es passiert und lässt sich nicht mehr leugnen.

Verneigt hat er sich, der Sommer, und Adieu gesagt.

Mit einem weinenden Auge übergibt er betagt,

für dieses Jahr das Zepter an den Herbst.

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Danke an K.G.

 

Der See liegt nun wieder leise spiegelnd, allein,

und gehört nur noch den Tieren.

Ruhe ist eingekehrt, da draußen im Wald.

Nur wenige Menschen kommen zu Besuch

die Stille genießen; allein das ist fein.

Der Sommer hat dem Herbst noch einen Auftrag erteilt:

Er solle glühen und in bunten Farben erstrahlen.

So sei es schön, wenn der Mensch im Freien verweilt

und die Erinnerung mitnimmt an die warmen Tage.

©UMW

Spätsommer

Eine Wende ist spürbar. Nach dem wechselhaften Sommer möchte man es noch gar nicht so sehen, aber das Wetter verändert sich. Die Sonne scheint zwar noch heiß, die Luft aber ist bereits kühl und klar. Das Milde verliert sich in der Nacht. Der See glitzert schon ganz anders. Das erste Korn ist geerntet und der Geruch nach geschnittenem Stroh schwängert die Luft. In den Geschäften bekommt man dieses Jahr bereits jetzt Federweißen. Die Anzeichen sind klar, der Sommer neigt sich dem Ende zu. Nun heißt es die sonnigen Spät-Sommertage solange es geht zu genießen und so viel der positiven Momente und wärmende Gefühle zu bunkern wie es möglich ist.

Könnte man doch die Sonne und die damit einhergehenden wunderbaren Gefühle konservieren wie Obst! Ich hätte Regale voll damit wie es dunkle Tage gibt. Und dabei noch so viel in Energie übrig, um die restliche Menschheit zu verzaubern.

©UMW