Es ist vollbracht…

IMAG0690Advent, Advent, das Vierte Lichtlein brennt. Es ist vollbracht – zumindest fast. Die Adventszeit, Vorbereitungszeit auf Weihnachten, endet morgen mit dem Höhepunkt. Dem heiligen Abend. Kinderaugen leuchten. Es wird wieder viele Enttäuschte geben, weil sie etwas anderes bekommen haben als gewünscht. Es ist eine hochexplosive Zeit in vielen Familien, dazu Unglücksfälle durch brennende Christbäume und Selbstmorde wegen Einsamkeit.

Dabei sollten wir dankbar sein. Dankbar, dass wir leben, ein Dach über den Kopf haben und etwas zu essen auf dem Teller. Was sind schon Geschenke, wenn sie nicht vom Herzen kommen? Wenn nur geschenkt wird, in der Erwartung selbst etwas zu bekommen!?

Ich persönlich schenke, wenn ich jemanden etwas schenken möchte. Weil es mir mein Herz sagt und weil es mir Freude bereitet. Erwartungen daran knüpfe ich schon lange keine mehr.

Für mich ist das schönste Geschenk, Zeit mit meinen Lieben zu verbringen.

©by UMW

Es dröhnt…

Gedanken will ich übertönen

Über Herzschmerz will ich nie mehr klönen!

Herausgerissen hab ich mir diesen Klumpen

Vorbei, vorbei – es kann mich nicht mehr lumpen.

Nun dröhnt ganz laute Rockmusik

von RAMMSTEIN durch meinen hohlen Körper.

Es summt in mir und ist für mich die allerschönste Oper.

©by UMW

Frühling

Langsam flattert so ein güldnes Band

Zieht sonnig durch das Land.

Nimm das Liebste an die Hand

Es ist dein größtes Pfand

Schau dem Frühling entgegen

Er wird so vieles beleben

Was im Sterben lag.

Blumen werden wieder sprießen

Und Bäche freudig fließen.

Mit Sonne wird die Seele erweckt

Sowie das Herz, kommt’s aus dem Versteck.

©UMW

Morgenstimmung

Sonnenaufgang nach einer Regennacht

Erstrahlt in seiner schönsten Pracht

Dazu die Vögel fröhlich zwitschern

Raureifdiamanten auf den Wiesen glitzern

Fröhlichkeit öffnet mir mein Herz

Verbannt wird jeder Schmerz

Durch dieses Morgenwunder

©by UMW

 

Worte

Textgebilde fein und zart

Umzüngeln leise deine Sinne

Auf dem Weg in raues Herz.

Wie Balsam legt sich’s um den Schmerz

Heilt dort, wo Heilung zugelassen

Glück will es schon lang nicht fassen

Tief, zu tief ward es zerstört.

Nun haben Worte es betört

So langsam fängt es an zu atmen

Weitet aus sich ungezähmt

Genießt die Weite ungelähmt.

©UMW

Vernebelt

Morgennebel die Sicht beschränkt,

Gedanken vernebelt aufgehängt

Kreiselnd geschubst und weggedrückt

Schon wird es lichter – das entzückt!

Die Sonne nimmt Raum

Gefühlte Gefühle hält sie im Zaum

Freude gebärend ein Lachen

Erschallt und lässt ein Feuer entfachen.

Glühendes Feuer die Vernebelung frisst

Klärendes Herz, das niemals vergisst.

©UMW