Kreativität (leben)

Photo by Anni Roenkae on Pexels.com

„Kreativität leben“

Dieses Thema hat mich heute Morgen überrascht. Es hat sich in meine Gedanken geschlichen. So lange, bis ich mein Laptop aufgeklappt habe, um darüber zu schreiben.

Kreativität funktioniert für mich nur, wenn ich keinen Druck habe. Also, frei im Kopf bin und mich vor allem wohl fühle. Das ist ja nicht immer gegeben. Es gab Zeiten, da hatte ich meine besten Ideen während dem Joggen. Heute laufe ich zu wenig und wenn, dann höre ich auf meinen Körper und achte darauf, die Zipperleins leise zu halten.

Es gibt aber auch die Momente, in denen in einem alles leer ist. Phantasie, Vorstellungsgabe und Kreativität verflogen sind. Das kann passieren, wenn sich Personen selbst unter Druck setzen, weil etwas fertig werden muss (einen Termin hat) oder der Druck von außen kommt. Eine Stresssituation. Trauer.

Was heißt nun aber „Kreativität leben“?

Kreativität bedeutet etwas Neues mit unserer schöpferischen Fähigkeit zu schaffen. Mit Kreativität können wir mehr Selbstvertrauen gewinnen. Uns selbst stärken. Vor allem macht es uns glücklich. Mir geht es so. Sobald ich ein Projekt abgeschlossen habe und mich das Ergebnis zufriedenstellt, bin ich glücklich. Dann fühlte ich mich wirklich genial. Es beflügelt.

Wer Kinder hat, kann täglich deren Kreativität beobachten. Sei es, dass ein Pappkarton ein Haus wird oder eine Klorolle ein Stiftebecher. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Phantasie ist Kreativität, die gelebt werden möchte. Jeder hat davon etwas in sich drin. Wir dürfen es nur herauskitzeln bzw. fördern.

Wie oft, wird kaputtes weggeworfen anstatt repariert?

Es gibt Menschen, die irgendwie alles wieder richten können. Die Ideen haben und Möglichkeit finden, diese Ideen tatsächlich umzusetzen. Ich finde das eine sehr schöne Eigenschaft. Und genau so, lässt sich mit Kreativität leben. Kreativität ausleben.

Jeder, der mit seinen Händen etwas erschafft, ist kreativ und in meinen Augen ein Künstler.

©by UMW

Regentage

Es war so angesagt. Regenwetter für das Wochenende. Geglaubt hatte ich es nicht, denn in letzter Zeit waren die Angaben des Wetterdienstes – oder soll ich sagen „der Wetter App“ – meistens falsch. Es regnet. Gefühlt bereits seit Stunden und es ist ein waberndes Grau. Da draußen vor dem Fenster.

Die Natur freut sich. Es war bitter nötig. Alles ausgetrocknet! Wie soll da etwas gedeihen? Die Erde darf sich vollsaugen und überschüssiges Wasser abspeichern. Die Strassen werden gereinigt. Die Luft wird wieder klar und erleichtert das atmen.

Genau! Wirklich böse bin ich nicht. Ich habe zu tun. Zumindest finde ich immer wieder etwas. Fotografieren. Einstellen. Verkaufen. Dazwischen stricke ich an einem Shirt weiter. In Türkis. Das erheitert und vermittelt ein Gefühl von Sommer, Sonne und Freude.

Soziale Kontakte pflegen bietet sich bei diesem Wetter ebenfalls an. Die Mutter anrufen. Demnächst sollte ich sie besuchen.

Viele Gedanken purzeln durch meinen Kopf. Ideen sammeln. Austauschen und niederschreiben. Ich mag graue Tage – hin und wieder…

©by UMW

Es treibt mich…

Alles mus raus, alles will weg. Ich auch. Deshalb und nur deshalb bin ich so ruhelos. Es treibt mich an, vorwärts. Schubst mich – wohin auch immer. Und das schon eine Weile. Woran liegt das?

Ein Freund geht auf Segeltour um die Welt. Ich verstehe ihn. Habe ihm das auch so gesagt und dass ich mich glatt anschließen würde. Dann kommt ein „mach doch“. Jetzt bin ich noch mehr am Routieren. So eine Aussage… War das nun ernst gemeint?

Ich bin niemand, der sich jemanden aufdrängt.

Von was soll ich leben? So ganz ohne Einkünfte. Hier bräuchte ich eine Idee. Eine, die sich umsetzen lässt und weltweit etwas in die Kasse spült. Zum Leben. Welche meiner Fähigkeiten ist dazu geeignet?

Viel braucht man ja nicht. Ein paar Klamotten, etwas zu essen – ein Teil kommt da aus dem Meer. Es würde ganz zu meinem angestrebten Minimalismus passen.

Meinen Besitz bin ich bereits am verkaufen. Aber da gibt es noch viel… Einiges geht an meine Kinder, anderes an Fremde.

Trotzdem ist noch immer alles unklar, was mit mir wird. Was ich machen werde bzw. will.

Ideen sind willkommen 🙂

©UMW

Moleskin

Im vergangenen Jahr habe ich so ein Büchlein zum Geburtstag geschenkt bekommen. Damit ich meine Gedanken, die damals nur so blubberten, aufschreiben kann. Oder zum Notizen festhalten, wenn einmal kein PC zur Verfügung steht. Somit bin ich mit diesem kleinen Büchlein ganz autark. Brauche keinen Strom und kann es überall mit hin nehmen. Wasser ist hierbei nur eine ganz schlechte Idee. Späßchen am Rande 😉

Lange Zeit hatte ich den Moleskin nicht mehr in Händen gehalten. Es gab nichts aufzuschreiben. Zumindest empfand ich es so. Nun hat es sich wieder geändert. Bei Schlaflosigkeit knipse ich die Nachttischlampe gedimmt an und schreibe da rein, was mir so im Kopf herum spukt. Das Gedankenkarussell läuft zwar noch weiter, aber der Schwung ist heraus genommen. So habe ich vor kurzem schnell mal einen Schrank für meine Nische skizziert. Bei Tageslicht besehen ist die Idee ganz ok, jedoch werde ich fertige Schränke bestellen.

Für mich hat so ein Moleskin den Charakter eines Gedankensammlers. Ich möchte Dinge festhalten, die mir gut tun oder mich inspirieren. Es soll mir ein Hilfsmittel sein mich zu fokussieren. Hierbei geht es ganz und gar nur um mich. Das klingt auf den ersten Blick wahrscheinlich egoistisch. Aber nun mal ganz ehrlich: Wenn es mir gut geht und ich in der Balance bin, geht es auch meinem Umfeld gut.

©by UMW

Ideen im Kopf

Kennt ihr das? Ihr habt eine Idee (oder mehrere Ideen) und fangt an zu schreiben. Die Geschichte entwickelt sich. Ihr wisst nicht, wann es passiert ist, aber auf einmal hat es eine Wende gegeben. Eine Wende, die ihr so gar nicht gesehen habt, vor allem so nicht schreiben wolltet. Die Geschichte ist eine ganz andere geworden. Schon merkwürdig, oder? Komischerweise passiert mir das in letzter Zeit häufiger. Momentan weiß ich noch nicht, ob es mich freuen soll oder nicht.

©UMW

In jedem Anfang

steckt ein Ende!

Erst braucht es Ruhe für Rückzug, Einkehr und Besinnung

Daraus entstehen Inspirationen, Ideen und das Säen

So langsam darf es Wachsen, sich entfalten

Und am Ende folgt die Freude an der Ernte

©UMW