Eine Freude

Es ist eine Freude die Natur in ihrer bunten Pracht zu genießen. Selbst hier in der Stadt ist der Herbst eine Wonne. Die Bäume geben sich noch einmal Mühe und leuchten in warmen Gelbtönen bis hin zu feurigem Rot. Es ist eine Freude raschelnd durch das Laub zu laufen, gleich den Kindern alles Bedrückende auf der Seite zu lassen und sich nur am Moment zu freuen.

Schon der Blick aus dem Fenster lockt nach draußen, zwingt einen die Arbeit liegen zu lassen um in die Freiheit zu fliehen. Noch einmal, zweimal die Sonne zu tanken und sich an allem zu erfreuen. Bevor die Natur stirbt und kahl wird für den Winter.

Soweit will ich noch gar nicht denken. Ich will mich erfreuen an dem Moment – im Hier und Jetzt.

©by UMW

Gerade noch geschafft…

Bei der Hitze mit dem Fahrrad in die Arbeit zu fahren, macht nur am Morgen Spaß. Da ist es noch halbwegs erträglich von den Temperaturen. Allerdings leuchtet mir die Sonne den ganzen Weg ins Gesicht. Mein Weg führt mich ein Stück neben der Isar, deren glitzern mich – je nach Stand der Sonne – ebenfalls blendet. Was bin ich doch wieder empfindlich. O.k. meine Augen sind empfindlich. Am Morgen. Der restliche Körper tut eh nur, was er gewohnt ist. Treten, zum Vorwärtskommen.

Nur noch fünf Minuten bis zum Ziel. Der Hinterreifen beginnt zu eiern. Ich bin auf der Zielgeraden. Das Rad fährt sich inzwischen echt komisch. Am Ziel. Absteigen, absperren. Genauer Blick und die Feststellung: Der Reifen ist platt. Da weiß ich, was ich am Wochenende zu tun habe 😀

©by UMW

Ein guter Tag

Den Gedanken nachhängend genieße ich meinen Cappuccino während mir eine Latte viel lieber gewesen wäre. Doch er hatte wieder früh los müssen. Ein Kuss, eine Umarmung, weg.

Ich sitze in der Küche. Durch die Dachfenster sehe ich den Wolken nach. Die Sonne streicht mir sanft übers Gesicht, neckt mich mit ihrer Wärme. Ein wundervoller Tag liegt vor mir. Ja, die Sonne lockt mich nach draußen. Die Isar ruft. Heute werde ich sie besuchen…

Have a nice day 🙂

©UMW