Der Sugarboy

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Da saßen sie die Damen und Herren. Leicht bekleidet und nackend unter dem Bademantel an einem Tisch im Lokal.

Jeder Einzelne gab eine Bestellung auf und wurde vorzüglich verköstigt. Zum Abschluss gönnten sich die Blonden noch einen Espresso. Dieser wurde geliefert mit einem Sugarboy.

Lächelnd strichen die Frauen über seinen blauen Anzug.

Pit fragte dann, ob sie den Boy mit nach Hause nehmen wollen. Rike antwortet, fast schon entrüstet: „Nee, den hab ich doch jetzt schon aufgerissen. Den nehme ich nicht mehr mit.“

Als sie gingen, ließen sie den Boy mit den letzten Zuckerbröseln zurück. Angelehnt an ein leeres Wasserglas.

©by UMW

Kaffeejunkie

Es gibt wohl keinen Menschen, der keinerlei Süchte hat. Ab wann wir jedoch von einer Sucht reden können, ist in meinen Augen schwierig. Momentan würde ich mich als Kaffeejunkie bezeichnen. Von diesem schwarzen Gebräu trinke ich seit geraumer Zeit zu viel. Zu viel für meinen Geschmack, zu viel für meine Gesundheit. Das Gute ist: Ich habe es erkannt! Deshalb kann ich diese Sucht (zumindest diese 😉 !) bekämpfen. Zumal ich hier in der Arbeit sowieso nur 0815-Kaffee bekomme. Für den Genuss erscheint mir dieser ungeeignet.

Meine imaginären Boxhandschuhe liegen neben mir und eine große Flasche Wasser flüstert mir lächelnd zu: „… and the winner is 🙂 „

©UMW

Lethargie

Leere neben mir und die Kälte von draußen verleidet mir das Aufstehen. Riesige Regentropfen klatschen ans Fenster und rinnen daran herunter. Mein Blick wandert zur Decke und sieht sich die roten Ziffern der projizierten Uhrzeit an. Es ist acht Uhr. Um sechs Uhr wollte ich aufstehen. Wollte… Gut, dass ich derzeit mein eigener Chef bin. Trotzdem! Ich habe mir einiges vorgenommen, was ich abarbeiten möchte. Was steht denn heute alles auf dem Plan? Ich weiß es nicht, will es gar nicht wissen. Mein Blick wandert zum Fenster. Es ist grau da draußen. Nein, walken oder laufen ist nicht. Zumindest nicht jetzt und auch nicht am Vormittag. Der Kühlschrank ist leer. Das bleibt er dann eben noch etwas länger. Bürokram sollte ich auch erledigen. Das läuft mir sicher auch nicht davon. Ich kann heute nicht. Nix geht heute!

Es hilft nichts. Ich winde mich aus dem Bett und schlurfe in die Küche. Teewasser aufsetzen, Kaffeemaschine einschalten und ab in die Dusche. Diese lethargischen Minuten sind abgeschüttelt und der Tag kann beginnen 🙂

©UMW

Montagmorgen

Sechs Uhr morgens

mein Wecker brummt eine Melodie

dein Wecker lässt die Vögel zwitschern und

der andere gibt monotone Töne von sich.

Ich schalte aus und

deine sind im Schlummer.

Mit dem Cappuccino im Bett

wird aufgewacht.

Das Bad ist besetzt,

die Zeit, sie drängt.

Schnell das Morgenritual,

in die Kleider geschlüpft.

Zur Tür hinaus,

geküsst,

mit einem freundlichen Gruß.

Lächelnd beginnt ein

neuer Tag,

eine neue Woche!

©UMW

Morgens

Der Wecker bringt mir sein Morgenständchen das ich mit einem Wischer zum Verstummen bringe. Kein Morgen, der mich zum Aufstehen lockt.

Kalte Morgenluft weht mir vom Fenster entgegen, lässt mich tiefer in die warme Decke drücken. Und doch bleibt mir keine Wahl. Mein Tag wartet. So strecke ich mich durch und schwinge mich beidfüssig auf.

Mist! Zu lange gebraucht… Das Bad ist besetzt, mein Sohn war schneller.

Also beginne ich den Tag in der Küche, schalte die Kaffeemaschine ein, setze Tee auf.

Bad frei, schnell rein. Nur kurz… Waschmaschine eingeschalten, damit diese bis zu meinem Gehen fertig ist. Und schon besetzt meine Tochter das Bad. Sie muss früher raus.

Normal bin ich jetzt schon längst fertig.  Heute hat nichts geklappt. Ich bin genervt…

Und trotzdem hoffe ich auf einen guten Tag und wünsche euch einen stressfreien Dienstag. Es sind ja nur noch vier Tage bis zum Wochenende 😉

©UMW

Cappuccino

Einen guten Start am Morgen habe ich mit einem exzellenten Cappuccino. Dabei achte ich sehr auf einen guten Kaffee und verwende derzeit einen von einer ortsansässigen Kaffeerösterei. Inzwischen durfte ich bei zwei Röstereien in München eine Führung mitmachen und habe dabei sehr viel über Bohnen, die Röstung, die Crema und Latte Art erfahren.

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Ich habe lediglich eine kleine Siebträgermaschine, deshalb bekomme ich meinen Kaffee schon gemahlen. Derzeit verwende ich einen sortenreinen Kaffee in Bio-Qualität. Mir geht Qualität eindeutig vor Quantität. Mein Espresso kommt aus Honduras, hat ein nussiges Aroma und wenig Fruchtsäure. Einfach lecker 🙂

20140322_105808Der Geruch nach frischem Kaffee am Morgen weckt in mir sämtliche Lebensgeister und zaubert ein Lächeln in mein Gesicht. Ja, ich bin Kaffee-Liebhaberin. Eine schöne Crema ist mir dabei sehr wichtig, steckt hier doch das ganze Aroma drin.

…und so kann der Tag perfekt starten!

©UMW