Unverständnis

Es macht mich unsagbar traurig, wenn ich höre, dass ein Elternteil von seinem Kind fern gehalten wird. Vor allem, wenn es sich um Weihnachten handelt. Ein Kind hat Anspruch auf beide Elternteile. Egal, was zwischen den Eltern vorgefallen ist: Das ist getrennt davon zu behandeln, was das Kind selbst betrifft!

Ein Kind braucht sowohl den weiblichen Teil (Mutter) als auch den männlichen Teil (Vater). Das darf nie vergessen werden. Die Liebe von jedem Einzelnen ist wichtig für die Entwicklung des Kindes.

Ich bin selbst ein geschiedener Elternteil. Und ich verstehe, dass ein Teil sauer auf den anderen sein kann. Es ist nachvollziehbar! Und trotzdem: Es darf nie – ja! Niemals auf dem Rücken des Kindes ausgetragen werden.

Die Kinder verstehen es meist im Erwachsenenalter. Dann kann die geliebte Mutter (Vater) auf einmal ganz schnell das volle A*schl*** sein. Also, überlegt wohl, was ihr tut. Früher oder später kommt alles ans Licht.

In diesem Sinne: Besinnliche und wundervolle Weihnacht! Überlegt wohl, was ihr tut. Denn früher oder später schlägt alles zurück 😉

©by UMW

Das Ego…

Unsere größte Belastung entsteht durch unser Ego. Wir wollen „haben“, uns durchsetzen und verletzen mit unserem Tun andere. Meist merken wir es nicht einmal bewusst. Es ist hilfreich Situationen anzunehmen ohne andere dafür verantwortlich zu machen. Das ist Eigenverantwortung. Jeder ist für sich selbst verantwortlich – für sein Tun. Aus jeder Aktion entsteht eine Reaktion. Vielleicht manchmal erst eine ganze Weile später.

Dabei habe ich jetzt die Erziehung unserer Kinder im Blick. Was wir ihnen vorleben und zeigen, werden sie auf Dauer in ihr Leben integrieren. Nehme ich mir immer nur, was ich haben will, werden sie es irgendwann genau so machen. Lebe ich mit meinen Kindern Wertschätzung, Ehrlichkeit und Offenheit und zeige ihnen Liebe, werden auch sie mir so gegenüber treten. Natürlich spielt hier noch das Umfeld mit hinein. Wichtig ist der Rote Faden, der sich durch das Leben zieht. An dem sich unser Nachwuchs auch festhält. Sie sind zu jeder Zeit unser Spiegel und zeigen uns, was wir ihnen mit auf den Weg gegeben haben.

Es gibt immer eine Macht von Außen, die etwas zu verhindern oder auszubremsen versucht. Wir können nicht immer unseren Willen durchsetzen. Wenn wieder einmal nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen, sollten wir anfangen mit dem Herzen zu schauen. Manchmal stellen wir dann fest, dass der Sachverhalt doch ein ganz anderer ist.

Gerne auch hier einmal reinlesen:  https://lebenslustrockt.wordpress.com/2017/12/10/neue-perspektiven/

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Mutter

Es gibt viele Mütter auf dieser Welt und jede nimmt ihr Mutter sein anders wahr. Ich habe wie andere Frauen auch vieles von meiner Mutter und Großmutter angenommen, anderes aber für weniger gut empfunden und deshalb Verschiedenes geändert. Gleichzeitig habe ich Andere beobachtet und deren Ansätze mit einbezogen und somit die Möglichkeiten erweitert. Trotzdem habe ich mitunter das Gefühl, es wäre besser gewesen anders heranzugehen. Zumindest in einigen Dingen. Dennoch schaue ich mit Stolz auf meine Kinder und auf meine Leistung, die ich trotz Beruf als Alleinerziehende, in den wichtigsten Jahren der Kinder, geschafft habe.

Meine Großmutter war ein herzensguter Mensch und ihre Wärme lebt in mir weiter. Diese Liebe und Akzeptanz habe ich von ihrer Tochter so nicht erlebt. Dennoch hatte ich kein Defizit. Akzeptanz und Ermunterungen habe ich viel von der Mutter meiner Freundin erfahren. Dafür bin ich sehr dankbar. Es hat mir geholfen meinen Kindern Liebe zu geben, den Mut das Leben zu meistern und vor allem so sein zu dürfen wie sie sind.

Bei aller Liebe zu den Kindern heißt es „loslassen“ zu können und die Vögelchen fliegen zu lassen. Wenn sie Nestwärme und Unterstützung benötigen sollen sie diese jederzeit bekommen.

Ich war und bin gerne Mutter, freue mich aber sehr über jede freie Zeit für mich selbst und meine Bedürfnisse.

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Ma Dame!

raucherin
Spiegel 2011

Freiwillig hast du die Entscheidung getroffen, dich von deinem Mann zu trennen. Frei und willig willst du dich deiner neuen Errungenschaft hingeben. Tu’ es! Sei stolz und steh’ zu deiner Entscheidung. Es ist deine Entscheidung. Lebe danach!

Nimm dein Leben in die Hand und sei unabhängig. Unabhängig vom Geld deines Mannes. Unabhängig von seiner Gutmütigkeit und unabhängig von seiner Großmut. Kannst du das?!

Bis jetzt nimmst du noch immer, verlangst und willst. Nimmst – einfach so. Ohne Gegenleistung!  Obwohl… Deine Gegenleistung ist der Rauch deiner Zigaretten im Haus. Vor der Bitte deiner nicht rauchenden Kinder und deines Mannes verschließt du einfach die Ohren!

Kannst du dir ruhigen Gewissens noch in deine Augen sehen oder wird dir dabei schlecht?

©UMW

Morgens

Der Wecker bringt mir sein Morgenständchen das ich mit einem Wischer zum Verstummen bringe. Kein Morgen, der mich zum Aufstehen lockt.

Kalte Morgenluft weht mir vom Fenster entgegen, lässt mich tiefer in die warme Decke drücken. Und doch bleibt mir keine Wahl. Mein Tag wartet. So strecke ich mich durch und schwinge mich beidfüssig auf.

Mist! Zu lange gebraucht… Das Bad ist besetzt, mein Sohn war schneller.

Also beginne ich den Tag in der Küche, schalte die Kaffeemaschine ein, setze Tee auf.

Bad frei, schnell rein. Nur kurz… Waschmaschine eingeschalten, damit diese bis zu meinem Gehen fertig ist. Und schon besetzt meine Tochter das Bad. Sie muss früher raus.

Normal bin ich jetzt schon längst fertig.  Heute hat nichts geklappt. Ich bin genervt…

Und trotzdem hoffe ich auf einen guten Tag und wünsche euch einen stressfreien Dienstag. Es sind ja nur noch vier Tage bis zum Wochenende 😉

©UMW

Stolz 

Ja,  ich bin stolz.  Stolz auf meine Kinder. Darauf, was sie bisher erreicht haben.

Und noch viel mehr,  was sie eigentlich ausmacht.

Alle drei sind sie absolut individuell und doch haben sowohl meine Tochter als auch meine Söhne etwas Essentielles aus der Kindheit (Erziehung?) mitgenommen. Sie sind füreinander da, unterstützen sich,  wenn es einem einmal nicht so gut geht. Sie sind sich gegenseitig Stütze.

Das freut mich und darauf bin ich stolz.

Dafür klopfe ich mir dann auch mal auf die Schulter: Gut gemacht! 😉

©UMW

 

Starke Frauen

(oder: Stehauf-Weibchen)

Die Gesellschaft hat dich zu dem gemacht,

was du zu scheinen magst.

Dein Leben hat dich oft ausgelacht.

Es sind die Erfahrungen, die dich geprägt.

Nach außen zeigst du dich

Willensstark, tatkräftig und verbissen.

Im Innen wünschst du dir

Dich einfach fallen lassen zu dürfen und

Schwäche zu zeigen.

Du kämpfst täglich, für

deine Kinder, dein Leben, dein Überleben.

Wie oft hat dich das Leben abgewatscht?

Wie oft warst du schon ganz unten?

Wie oft bist du schon aufgestanden?

Stärke zeigen – Stärke geben!

 ©UMW