In meinem Zentrum

Richtig gelesen. In der Mitte von mir selber. Dazu immer die Frage: Wer bin ich? Was will ich? Wohin treibt es mich?

Es herrscht Chaos in mir. Wie im Außen so auch in meinem Innen. Die Welt spielt verrückt und die Menschheit hat verlernt den Kopf zu benutzen. Stattdessen lassen sich Viele von Medien berieseln, einseitig. Ohne zu hinterfragen. Nein, das will ich im heutigen Blog nicht thematisieren.

Heute geht es nur um mich, um meine Zerrissenheit. Die vielen vielen Gedanken, die mir viele schlaflose Nächte bescheren. Immerzu arbeitet es in mir, beschäftigt mich. Ich versuche zur Ruhe zu kommen und für unsere Erde und deren Lebewesen (Mensch, Tier, Pflanzen) zu wirken, heilsam zu sein. Als Kanal. Sozusagen als Verbindung.

Mir macht es Angst, wie die Menschen mitunter miteinander umgehen. Jeder in seinem eigenen Egoismus. Verbal einschlagend auf andersdenkende. Ohne zu hinterfragen oder die näheren Umstände zu kennen. Pluralität scheint derzeit unerwünscht, dabei ist es das Leben.

Vor dem ganzen Ungemach kann nur ich mich selbst schützen. Fremdenergien abwehren. Für mich sein. In Meditation. In der Liebe. In meiner Kraft.

©by UMW

Mutterliebe

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Nie endend lebt sie in meinem Herzen

Gebar ich doch einst unter Schmerzen

Wesen, so wunderschön, von eignem Blut

Verteidigt hab‘ ich sie wie eine Löwin

Ließ ihnen Flügel wachsen und

Lernen des Lebens Sinn.

Heute sind sie erwachsen und

Machen ihr eignes Ding.

So sind sie frei im Tun und Denken

Dürfen ihre eignen Geschicke lenken.

Als Mutter darf ich‘s akzeptieren

Ohne lang herum zu diskutieren

Hoffend auf ihr Glück für allezeit.

©by UMW

Oben drüber

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…. Genauso fühlte es sich heute an. Und das ganz ohne in einem Flieger zu sitzen. Dieses Gefühl bekomme ich, sobald ich die Baumgrenze überschritten habe. Gut, im Winter kommt es eher seltener vor, denn meist ist es oben sehr kalt. Im Winter bevorzuge ich es deshalb nur bei Schönwetter zu wandern.

Heute war der schönere Tag vom Wochenende und meine Tochter und ihr Partner hatten mich zum Wandern eingeladen. Genau genommen, um Geburtstag nachzufeiern. Deshalb musste ich mich nur um mich kümmern. Um Proviant und eine Decke zum darauf sitzen kümmerten sich die Beiden. Wir hatten uns um 8.30 Uhr verabredet und um 9.20 Uhr waren wir bereits am Parkplatz.

Es war alles im dichten Nebel und wir starteten bei Minus einem Grad. Allerdings konnten wir hie und da bereits die Sonne durchschimmern sehen. Und nach gut einer Stunde waberten nur noch einige Nebelfetzen und ließen die Sonne in ihrer vollen Pracht scheinen. Wir hatten etwa 650 Höhenmeter zu bewältigen. Ein Kreuzweg zum Riederstein lag auch mit auf dem Weg. Wer sich hier am Karfreitag hochquält, weiß was er getan hat. Die Kapelle besuchten wir nicht, da waren uns schlichtweg zu viele Leute.

Unser Weg führte uns weiter Richtung Baumgartenschneid. Von einem Aussichtspunkt aus konnten wir in ein Nebelmeer sehen. Normal kann von hier aus auf den Tegernsee geschaut werden. Für uns ging es jetzt durch ein Waldstück weiter. Hier wurde es etwas schwieriger, denn stellenweise war es ganz schön rutschig. Raufwärts war es ganz gut zu bewältigen und ich hatte glücklicherweise meine Stöcke dabei.

Am Gipfelkreuz erstreckte sich das Nebelmeer in alle Richtungen. Ich liebe das! Unterhalb vom Gipfelkreuz machten wir es uns bequem und verputzten den Proviant. Doch dann wurde uns doch recht schnell kühl. Es ist halt trotz Sonne noch Winter. Wir verstauten alles wieder in den Rucksäcken und machten uns auf den Abstieg. Inzwischen kamen uns sehr viele Menschen entgegen. Die ganzen Spätaufsteher und die unsicher wegen dem Wetter waren. Der Steig war relativ schmal, so dass wir manches Mal warten mussten. Das schwierige Stück stand uns dann wieder in dem Waldstück bevor. Runterwärts und rutschig passt selten zusammen. Diesmal blieb ich verschont, dafür setzte sich meine Tochter auf ihren Wertesten. Dummerweise auch noch auf eine Wurzel. Autsch! Irgendwann holte ich mir meine Grödel aus dem Rucksack. Warum im Rucksack schleppen, wenn sie guten Dienst am Fuß tun?

Das letzte Stück verlief dann ohne weitere Vorkommnisse und wir kamen heil am Auto an. Der Nebel hatte sich inzwischen auch unten verzogen und wir konnten mit Sonnenschein nach Hause fahren.

Es war ein wunderschöner Tag – ganz ohne dieses vermaledeite C in irgendeiner Weise zu thematisieren.  Das geht auch 🙂

©by UMW

In der Verzweiflung

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Wirtschaft in der Krise

Aussichtlosigkeit sich zeigt

Bei vielen das Konto nur noch in der Miese

Verzweiflung macht sich breit.

 

Die Schwere drückt

Dem Leben entrückt

Überall der Sumpf

Macht alles ganz stumpf.

 

Zuhause schlägt der Alte

Sein Kind und seine Frau

Wo Depression auch walte

Ist alles Grau in Grau.

 

Die Menschen brauchen endlich Hoffnung

Durch eine Änderung

Mögen gute Geister lenken

Und wieder Freude schenken.

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Dezember Blues

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Eisige Kälte um sie herum. Gleichmäßig bewegen sich ihre Beine und laufen den Weg, den das Hirn vorgibt. Sie spüren nichts mehr. Zu lange tragen sie den Körper schon vorwärts. Einem ungewissen Ziel entgegen. Atemwolken bilden sich vor dem Mund. Die Wangen sind von einer feinen Schicht gefrorener Kälte überzogen. Braune Augen blicken stumpf in die Leere. Die einstmals feine Wolle ihres Mantels ist dünn und zerschlissen. Ihre Schuhe haben schon lange die Sohlen verloren und aus den Socken ragen die Zehen. 

Sie hatte vergessen, warum sie unterwegs war. Inzwischen war sie müde. So müde. Keinen Schritt mehr konnte sie ihren Muskeln entlocken. Vorsichtig ließ sie ihren dürren Körper am Baumstamm herunterrutschen. Das wenige, was vom Mantel übrig war, zog sie eng um sich. Wenige Minuten noch starrte sie in die Ferne. Sah ein Flimmern, bevor die müden Augen zufielen. Ihre Zeit hatte ein Ende gefunden. Genauso, wie es den Bäume mit ihren dünnen Ästen jährlich ergeht.

Ihr persönlicher Frühling war geprägt gewesen von Geborgenheit, dem Entdecken einer kleinen Welt und vor allem einem freudvollen Spielen mit viel Lachen.

Der Sommer brachte ihr die Liebe, Freude und Lust. Sie gab sich dem mit all ihrer Leidenschaft hin.

Während sie in ihrem Herbst war, erfreute sie sich an den bunten Erinnerungen, die ihr das Leben geschenkt hatte und gab dies an all ihre Lieben weiter.

Der Winter erlahmte sie. Trotzdem empfing sie ihn mit offenen Armen. Ihre Bewegungen wurden langsam. Dennoch ging sie mit ihm, und durch ihn fand sie ihr Ende.

©by UMW

Prioritäten

Am Friedensengel

Jeder Mensch führt sein Leben so, wie er es für sich am besten hält. Wer wirklich lebt, wird es den Gegebenheiten anpassen. Zu Leben heißt für mich eigenständig zu entscheiden, flexibel zu sein und seiner eigenen roten Linie zu folgen.

Für mich bedeutet dies gerade, mein Business-Englisch durch eine Fortbildung zu verbessern. Wir sind eine kleine Truppe von sechs Personen. Von den muttersprachlichen Lehrern werden wir verbessert und lernen so, uns besser auszudrücken. Dazu werden wir in Grammatik geschult. Hier darf ich anmerken, dass ich mit Grammatik in jeder Sprache auf dem Kriegsfuß stehe. Für mich muss es sich richtig anfühlen. Leider funktioniert das so nur im privaten Bereich. Im Geschäftlichen sollte das Geschriebene schon korrekt sein. Oder ist das nur wieder einmal typisch deutsch?

Der nächste Schritt ist für mich einen passenden Tätigkeitsbereich zu finden. Da ich noch keine eigene Wohnung hier in der Stadt habe, bin ich offen für Vieles innerhalb von Europa. Momentan ist unklar, wohin es mich treiben wird. Entscheidungen haben unsere Wirtschaft destabilisiert. Es werden sich viele Menschen umorientieren müssen. Trotz dieser Situation bin ich überzeugt: Das passende und ich – wir werden uns finden.

Um psychisch und physisch gesund zu bleiben bin ich viel in der Natur. Der Englische Garten, die Isar und der Olympiapark sind meine Auftankstellen in der Stadt. Da entdecke ich immer wieder neue Ecken und ruhige Stellen, die zum Verweilen einladen. Häufig bin ich auf Schusters Rappen unterwegs und zurzeit nur gelegentlich mit dem Fahrrad. Meine Laufschuhe habe ich entstaubt und versuche für Langstrecke zu trainieren. Doch das wird noch dauern bis ich das gesetzte Ziel erreiche. Ja, ich bin in Bewegung. Wenn es sich ergibt und das Wetter mitspielt, atme ich die frische und klare Luft in den Bergen.

Genießt euer Leben und freut euch an dem was euch Freude bereitet 🙂

©by UMW