Frohe Weihnachten!

Liebe Leser,

von Herzen wünsche ich euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Tragt das Licht der Weihnacht in euch und seid versöhnlich gegenüber den Menschen, die gerade in dieser schwierigen Zeit eine andere Sichtweise haben. Verschiedene Blickwinkel geben eine differenzierte Meinung.

Bleibt gesund und lebt den Gedanken der Weihnacht.

Lichtvolle Grüße

Eure Ulrike

Umzug

Es ist vollbracht. O.k., zum Großteil. Ein bisschen „leben“ wir noch auf der Baustelle. Knapp zwei Wochen sind wir nun in dem neuen Bürogebäude. Zug um Zug kommen alle Kollegen hier an. Es sind schöne helle Räume, viele Fensterflächen. Von meinem Platz aus habe ich mein Fahrrad im Blick, wenn ich denn bei niederschlagsfreiem Wetter radle. Ich bin im Erdgeschoss. Soweit, so gut 😀

Nachteilig ist, dass wir – der Head of… und die Assistentin –  im Großraumbüro mit neun Technikern sitzen. Die Techniker sind von unseren Telefongesprächen wenig begeistert. Unsere Begeisterung hält sich ebenfalls in Grenzen, wenn sie auf Geräten herumklopfen, absaugen oder ähnliche laute Arbeiten ausführen. Das Gequassel der Kollegen erreicht mitunter Grenzwerte.

Open Office heißt dieses moderne Bürokonzept. Glücklicherweise haben wir ein gutes Klima in der Abteilung, sonst wäre das unerträglich.  Gegen den Störfaktor Lärm werden wir dennoch vorgehen und uns Lärmschutzwände zum Abschotten aufstellen lassen.

Alle Teeküchen sind noch ohne Ausstattung. Die Verantwortlichen waren der Meinung, dass die Ausstattung bis zum Januar Zeit habe. Glücklicherweise habe ich Geschirr, Kaffeemaschine und Reinigungsmittel mit in die neue Küche umgezogen. Die anderen Kollegen hatte ich ebenfalls soweit instruiert. Schlussendlich ist aber unsere Abteilungsküche die am besten ausgestattete, die mit einem Küchenplan (aufräumen, etc.) und dadurch wahrscheinlich auch die sauberste.

Baustelle ist ebenfalls noch in den Sanitärräumen. Entweder funktionieren die Toiletten von Haus aus noch nicht oder sie werden von den Bauarbeitern missbraucht, da diese hier ihren Schutt entsorgen. Ja, das kommt vor und verstopft die Toiletten zur Unbrauchbarkeit.

Ein bisschen jammern gehört mit dazu 🙂 und das wird wohl sicher noch die nächsten Wochen und Monate so sein. Jeder, der mit der Firma schon umgezogen ist, weiß wovon ich schreibe.

©by UMW

Seelenqual…

Sie umfängt dich – nicht nur heute

Raubt sie dem Herzen die Freude

Und den Sternen das Licht

Es ist ein lernen und verändert die Sicht.

Inzwischen schon vieles gesehen,

Vieles gelernt bis hin zum Übergehen

In ein bedingungsloses Lieben

Und weggeschoben was übertrieben

Sich breit gemacht.

Nach viel der Qual endlich aufgewacht

Jetzt wird als erstes wieder an mich gedacht

©by UMW

Die kleine Meerhexe

Flossenwedelnd zog sie ihre Bahnen

frei, unabhängig und rebellisch.

Ein betörendes Lächeln,

ein blauäugiger Blick

unachtsamer Moment.

Lockig langes Blondhaar verfing sich,

hing im Netz des großen Poseidons.

Glücksgefühle, Freude, in Liebe eins.

Gemeinsamkeit war die Option.

Unachtsamkeit zerschellte sein Boot,

brachte das ganze Leben aus dem Lot.

Jetzt irren beide durch das große Meer,

zäher Nebel macht die Bewegung so schwer.

Poseidon sieht Rot in seiner Wut,

wirft alles weit von sich

schickt eine immens große Flut.

Die Hexe zurückgezogen in ihrem Heim,

verstärkt die Mauer um ihr Herz,

das Schicksal leistete sich einen schlechten Scherz.

Sie köchelt, verwebt ganz viel Licht,

niemals sie den Normen entspricht!

Lächelnd betörende Rebellin sie ist

Flossenwedelnd wird ihre Flagge gehisst.

©UMW

Die Hexen sind los…

Es ist soweit. Samhain wird gefeiert. Gut, für die Katholiken ist es Allerheiligen und die Evangelischen nennen es Allerseelen. Schlussendlich geht alles darauf zurück, das Licht (den Sommer) zu verabschieden und das Dunkle zu begrüßen. Es kommt die Zeit der

ViviCam 3765
By Jeanine DeOya

Ruhe und der Besinnung auf und in sich selbst.

Die Schleier zwischen dem Sichtbaren und dem „nur“ Fühlbaren ist sehr dünn. Als Hagazusse (Hexe, Zaunreiterin) können wir zwischen den Welten wandeln.

Der Brauch sieht vor, sich mit seinen Ahnen an einen Tisch zu setzen und zu essen. Dafür soll jedoch nur salzfreies Essen bereitgestellt werden. Wir können den Tisch schön eindecken, Kerzenlicht bereitstellen und die Namen nennen, die sich mit uns an den Tisch setzen sollen. In unseren Breitengraden wird das ziemlich vernachlässigt. Der Tod wird aus unserem Leben ausgegrenzt. Dabei ist er ein Teil davon – unleugbar!

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aus Daily Troja

Dazu können wir uns ein Beispiel an den Südamerikanern (Mexikaner, Brasilianer etc.) nehmen. Hier wird das „Fest der Toten“ gefeiert als „el dia de los muertos“ Tanz, Spaß und Freude wird groß geschrieben und am Friedhof findet ein buntes Treiben statt.

 

Meine Wohnung habe ich heute ausgeräuchert, gereinigt und harmonisiert. Morgen werde ich die Ahnen begrüßen und alle, die Kontakt mit mir aufnehmen wollen. Wir werden ein Feuer abbrennen und Seelenlichter im Wasser schwimmen lassen…

©UMW

 

Der Sonne entgegen

Morgens von West nach Ost

ist es reine Seelenkost.

Egal was gewesen oder was gerade ist,

bleib fröhlich, sonnig, Realist.

Das Schicksal bestimmt dein Leben,

die Nornen sind immer am weben

und bauen so manche Überraschung mit ein.

Zur Freude kommt so manche Pein.

Jede Herausforderung führt dich durch manchen Kerker,

schlägt Wunden – macht dich härter.

Am Abend fährst du zurück von Ost nach West,

hast vieles bestanden – auch so manchen Test.

Die Sonne wärmt dir jetzt wieder dein Gesicht.

Ein Hoch auf dieses himmlische Licht.

©UMW