In meinem Zentrum

Richtig gelesen. In der Mitte von mir selber. Dazu immer die Frage: Wer bin ich? Was will ich? Wohin treibt es mich?

Es herrscht Chaos in mir. Wie im Außen so auch in meinem Innen. Die Welt spielt verrückt und die Menschheit hat verlernt den Kopf zu benutzen. Stattdessen lassen sich Viele von Medien berieseln, einseitig. Ohne zu hinterfragen. Nein, das will ich im heutigen Blog nicht thematisieren.

Heute geht es nur um mich, um meine Zerrissenheit. Die vielen vielen Gedanken, die mir viele schlaflose Nächte bescheren. Immerzu arbeitet es in mir, beschäftigt mich. Ich versuche zur Ruhe zu kommen und für unsere Erde und deren Lebewesen (Mensch, Tier, Pflanzen) zu wirken, heilsam zu sein. Als Kanal. Sozusagen als Verbindung.

Mir macht es Angst, wie die Menschen mitunter miteinander umgehen. Jeder in seinem eigenen Egoismus. Verbal einschlagend auf andersdenkende. Ohne zu hinterfragen oder die näheren Umstände zu kennen. Pluralität scheint derzeit unerwünscht, dabei ist es das Leben.

Vor dem ganzen Ungemach kann nur ich mich selbst schützen. Fremdenergien abwehren. Für mich sein. In Meditation. In der Liebe. In meiner Kraft.

©by UMW

Dominantes Weiß

Seit Freitag ist nun mein Untermieter raus. Ich hatte es kurzfristig erfahren, dass er schon jetzt weiterzieht. Für mich war das o.k., denn der Termin stand sowieso für Ende Juli fest. Auf den einen oder anderen Tag kommt es hier nicht an.

Nach meinem Bürojob folgte die körperliche Arbeit. Ich habe das Bett zerlegt und direkt in der Tonne entsorgt. Fotos von Tisch, Stühlen und Teppich hatte ich am selben Abend noch in verschiedene Kleinanzeigen zum Verschenken und Verkaufen eingestellt. Inzwischen wartet nur noch der Teppich auf seinen nächsten Besitzer. Alles andere war innerhalb von 24 Stunden in neuen Händen. So eine Schnelligkeit überrascht tatsächlich auch mich.

Der Raum war leer und ich konnte mich den Schönheitsreparaturen widmen. Die Löcher in der Wand habe ich zugegipst und mich bei warmen, aber regnerischem Wetter meiner Lieblingsbeschäftigung gewidmet. Genau genommen hasse ich streichen. Vor allem, wenn die Farbvorgabe Weiß ist. Irgendwann blendet mich dieses Weiß und ich kann nichts mehr sehen. Weder Unebenheiten, Schatten oder ähnliches. Doch dieses Mal wollte ich mir vorstellen, dass streichen etwas meditatives hat. Von Meditation machte sich nur leider gar nichts bemerkbar.

Unterbrochen wurde meine Arbeit von der Wohnungsklingel. Regale haben den Besitzer gewechselt. Als Dank erhielt ich eine Flasche sehr guten Sekt. Nachdem die beiden Personen gesehen hatten, mit was ich beschäftigt war, meinten sie lächelnd, dass ich diesen wohl recht gut gebrauchen könnte. Und wie Recht sie hatten 🙂

Inzwischen leuchtet dieses Zimmer Weiß. Raum drei ist fertig und ich kann mich dem Genuss des Geschenkes widmen 😉

©by UMW