Kühe und andere Rindviecher…

Dieses Jahr bin ich häufig in den Bergen. Bald schon jede Woche. Heute morgen hatte ich mir auch den Wecker gestellt. Ich wollte früh auf den Berg. Morgenkühle genießen und vor allem die Stille. Diese besondere Stille…

Meine Liebe zu den Bergen habe ich inzwischen schon häufig kund getan. Für mich ist ein Tag in den Bergen so wertvoll wie eine Woche Strandurlaub. O.k., nicht ganz. Doch es kommt ganz gut hin. Die Anstrengung, um da hoch zu laufen, sehe ich sportlich. Bewegung ist alles und hält fit. Fitness ist eine gute Basis um im Alter noch beweglich zu bleiben. Dabei gehöre ich ja auch schon zu den 50+. Ich habe mir geschworen, mich nie wieder von meinem Aktivismus abhalten zu lassen. Entweder begleitet mich ein eventueller Lebenspartner oder eben nicht. Es gibt genug Berg begeisterte, die mich begleiten wollen bzw. begleiten können.

Seebensee1Bei jeder Wanderung ergibt es sich, dass einem Kühe begegnen. Kühe, Jungvieh und natürlich zweibeinige Rindviecher. Ich liebe diese Vierbeiner, die gemächlich am Wegrand grasen. Trotz meiner Liebe zu ihnen habe ich dennoch einen Heidenrespekt. Wer diese gutmütigen Tiere unterschätzt darf mit bösen Überraschungen rechnen. Bisher bin ich davon verschont worden. Vor kurzem sind diese Tiere in einer Horde daher gekommen. Muttertiere und Jungtiere. Es waren bestimmt an die dreißig Tiere. Die Jungen waren ziemlich ängstlich. Schnupperten an abgestellten Rucksäcken und abgelegten Wanderstöcken. Teilweise übersprangen sie diese und nahmen mit einem Sprung in den See Reißaus.

Es ist wichtig Hunde anzuleinen, Stöcke ruhig zu halten und sich selbst ebenfalls. Normal weitergehen und vom Jungvieh fernzuhalten. Wer möchte schon gerne von einer Mutterkuh auf die Hörner genommen werden? Sprichwörtlich! Es gibt sie, diese zweibeinigen Rindviecher, die meinen diese Vierbeiner reizen zu können. Sie fühlen sich stark und überlegen. Doch hier überschätzen sie sich definitiv. Viele schon durften nach einer Kuhattacke zusammengeflickt werden. Ich habe einmal gelesen, dass bald genauso viele Unfälle mit Kühen passieren wie im Haushalt. Das sollte zu denken geben.

In diesem Sinne…

Genießt euer Wochenende 😀

©by UMW

VERANTWORTUNG

Alles was man tut sollte man bewusst tun und dafür Verantwortung übernehmen. Jede Aktion bedeutet Reaktion. Es kommt immer häufiger vor, dass Verantwortung „abgeschoben“ wird. Wenn etwas schief läuft, sind es immer die anderen, die es verursacht haben. Für mich hat das etwas mit Respekt gegenüber den Beteiligten zu tun.

Warum scheuen sich die Menschen Verantwortung zu übernehmen?

Warum nur agieren ohne die Reaktion zu berücksichtigen?

©UMW

DEVOTION

Für den Einen, der es versteht mich zu „beherrschen“ und dabei doch noch auf Augenhöhe mit mir bleibt.

Bei dem ich Wünsche erfüllen mag, ohne dass es viele Worte braucht.

Dem ich in die Augen blicke, seine Stärke erahne und mich fallen lassen kann. Der mich auffängt, mir Halt gibt, wenn ich falle….

Der die Kraft hat, meine Grenzen zu erkennen und hilft diese zu erweitern. Bei dem ich das Gefühl habe, dass ich ihm alles geben will, weil er mich respektiert und mir niemals etwas tun würde, was mir schadet.

©UMW

Die Watsch’n

Manche Menschen ziehen etwas an, wie das Licht die Motten. Manche Frauen mitunter eben Männer, die sie ums Verrecken nicht wollen. Und manch einem ist es tatsächlich egal, wenn die Frau gut zwanzig Jahre älter ist.

Es begab sich, dass mehrere Männer und Frauen in einer lustigen Runde zusammen standen und ihre Späßchen machten, sich frozzelten und so ihren Spaß hatten. Nach einer Weile kam T. dazu und meinte sich gleich mit einklinken zu können, was ja normal auch möglich gewesen wäre. Nur…

Einer Hexe droht man nun mal keinen Klaps auf den Po an. Nie im Leben darf man das! Unangenehm wird es, wenn die Hexe dann verwarnt und ein Jungspund nicht hören will. Der junge Kerl grinste frech, holte seine Hand zu einem Klaps auf den Po aus und…. Reflexartig schlug die Hexenhand auf seine Wange. Es war die linke Hand. Ups… Selbst sie erschrak ob ihrer Reaktion. Das war eine Erniedrigung par excellence! Er sah sie noch zornig an und kämpfte wohl mit dem Gedanken ihr mit gleichem heimzuzahlen. Gedemütigt zog er von dannen.

Von den anderen Menschen bekam sie nochmals die Bestätigung, dass das Handeln korrekt gewesen sei. Sie jedoch schämte sich fast wegen der überzogenen Reaktion.

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