Happy Birthday to my WP

Heute vor drei Jahren habe ich mich dazu durchgerungen meine Gedanken in die Welt zu tragen. Anfangs war es meine Challange täglich einen Beitrag zu schreiben. Zeitweise habe ich auch so viele Ideen im Kopf, dass ich gar nicht weiß, über was ich schlussendlich schreiben möchte. So bleibt es mitunter nur beim Wollen. Die Challange hat damit ihre Daseinsberechtigung bereits verloren.

O.k. Es sind auch viele andere Dinge, die mein Leben lebenswert machen. Alles Mögliche und Unmögliche möchte berücksichtigt werden. Mal klappt es, mal weniger und manchmal gar nicht. Aber auch das ist Leben.

An dieser Stelle möchte ich meiner Leserschaft, 183 Followern, für ihre Treue bedanken. Laut der Statistik habe ich 630 Beiträge veröffentlicht. Über Kommentare, Meinungsaustausch und eure Anteilnahme habe ich mich immer sehr gefreut. Ich sage ein Salute und stoße mit euch allen im Geiste  auf die Zukunft an.

Freudig 😀

Eure Ulrike

Eingetroffen

img_20190615_144351753~28380690110314934764..jpgVor wenigen Minuten hat der Paketbote geklingelt.

Früher als angekündigt, hat er mir eine Sendung gebracht. Für Montag war es ursprünglich angedacht.

Nun darf ich heute schon stolz sein und mein Werk, meine Kurzgeschichten, in Händen halten.

Wer sich wundert…. Für dieses Buch habe ich mir ein Pseudonym zugelegt. Das Buch gibt es bei Amazon sowohl als eBook als auch in Taschenbuchform.

Habt ein wundervolles Wochenende!

Herzlichst

©by UMW

Moleskin

Im vergangenen Jahr habe ich so ein Büchlein zum Geburtstag geschenkt bekommen. Damit ich meine Gedanken, die damals nur so blubberten, aufschreiben kann. Oder zum Notizen festhalten, wenn einmal kein PC zur Verfügung steht. Somit bin ich mit diesem kleinen Büchlein ganz autark. Brauche keinen Strom und kann es überall mit hin nehmen. Wasser ist hierbei nur eine ganz schlechte Idee. Späßchen am Rande 😉

Lange Zeit hatte ich den Moleskin nicht mehr in Händen gehalten. Es gab nichts aufzuschreiben. Zumindest empfand ich es so. Nun hat es sich wieder geändert. Bei Schlaflosigkeit knipse ich die Nachttischlampe gedimmt an und schreibe da rein, was mir so im Kopf herum spukt. Das Gedankenkarussell läuft zwar noch weiter, aber der Schwung ist heraus genommen. So habe ich vor kurzem schnell mal einen Schrank für meine Nische skizziert. Bei Tageslicht besehen ist die Idee ganz ok, jedoch werde ich fertige Schränke bestellen.

Für mich hat so ein Moleskin den Charakter eines Gedankensammlers. Ich möchte Dinge festhalten, die mir gut tun oder mich inspirieren. Es soll mir ein Hilfsmittel sein mich zu fokussieren. Hierbei geht es ganz und gar nur um mich. Das klingt auf den ersten Blick wahrscheinlich egoistisch. Aber nun mal ganz ehrlich: Wenn es mir gut geht und ich in der Balance bin, geht es auch meinem Umfeld gut.

©by UMW

Das Schreiben

Schreiben heißt sich selber lesen (Max Frisch)

Dieser Satz hat sich mir heute gezeigt und zum Sinnieren angeregt.

Jeder, der seine Worte in Sätze zusammenfasst, weiß um die sprudelnden Gedanken, die eingefangen werden wollen. Häufig geht es um Themen, die uns beschäftigen. Es sind aber auch Phantasiereisen dabei – sowie Träume und Wünsche. Nicht immer dreht es sich dabei um uns selbst, aber doch oft genug.

Schreiben hilft mit Dingen fertig zu werden und unter Umständen klarer zu sehen. Wir können dadurch besser reflektieren. (Oder bilde ich mir das nur ein?) In meiner Jungmädchenzeit habe ich Tagebuch geschrieben. Viele Schräglagen konnte ich dadurch überwinden. Wenn ich heute diese Bücher lese muss ich lächeln. Was mir damals groß erschien, ist heute so unwichtig. Aber es hilft seine eigenen Nachkommen besser zu verstehen. Als Erwachsener mit Verantwortung für Beruf und Kinder darf man mit ganz anderen Sachen klar kommen. Eines habe ich auf jeden Fall festgestellt: Je positiver ich an die Aufgaben herangehe, desto leichter gelingt es.

Mir gefällt es viel besser über schöne Dinge zu schreiben. Sie bringen Licht ins eigene Leben. In den letzten Wochen ist mir das schwer gefallen, sehr schwer. Da habe ich mich selbst vergessen. Ich habe beschlossen: das ist vorbei 😉 Es ist an der Zeit wieder meine Leichtigkeit zu fühlen und zu leben. Da gibt es zwar noch Baustellen, kleinere Hindernisse. Ich habe schon so viel geschafft. Auch das werde ich überwinden. Dankbar bin ich hier meinen Freunden, die mich auffangen und mit mir auch schwierige Passagen überwinden.

Wie habe ich einmal so schön geschrieben? „Den Lauf der Wellen kannst du nicht aufhalten. Du kannst aber lernen darauf zu surfen“. Also lasst uns die Wellen rocken 😀

©UMW