Eisig am Wörthsee

Sehr sehr kalt war es heute morgen, als ich mich zum Treffpunkt aufmachte. Eine Freundin wollte mich unterwegs aufpicken. Allerdings musste ich dazu erst einmal zwanzig Minuten mit der Trambahn fahren.

Strahlendblauer Himmel und knapp zehn Grad unter Null. Das war schon knackig. Während meiner Wartezeit lief ich umher, um mich warm zu halten. Glücklicherweise dauerte es nicht so lange bis sie mich einsammelte. An unserem Parkplatz angekommen, standen außer unserem Auto nur eine Handvoll Autos auf dem Platz. Der Rundweg um den See war mit knapp 12 Kilometern ausgeschildert. Wir schafften den Weg in etwa zwei Stunden. 

So viel frische Luft sorgt auf jeden Fall für eine Verjüngungskur. Die Haut ist gut durchblutet und sieht angenehm frisch aus. Viel Vitamin D ist auch garantiert. Bewegung ist die beste Vorsorge gegen jegliche Viren. Also Leute: Husch! Husch! Raus in die Natur und stärkt euer Immunsystem 🙂

©by UMW

Flucht aus dem Dunst der Stadt

Wieder einmal war es ein frühes Aufstehen. Draußen war es noch dunkel. Doch heute sollte es endlich einmal wieder zum Wandern gehen. Das Wetter in den Alpen war mit Sonne prognostiziert. Also nichts wie raus. Ohne die Öffis und ohne Gesichtswindel. Welch eine Freiheit.

Bei kühlen Temperaturen trafen sich Maria und Xandra an einer U-Bahn-Station. Von dort liefen beide zu dem Stadtauto, mit dem sie in die ländliche Gegend kutschierten. Die Fahrt war zügig, da wenig Verkehr auf den Strassen.

Das Fahrzeug stellten sie innerhalb der Ortschaft Hausham ab. Von da ab liefen die beiden Frauen in Richtung der favorisierten Alm. Der Aufstieg wurde in knapp zwei Stunden bewältigt. Auf ca. 1260 m über NN wurden die beiden von Schnee empfangen. Nicht besonders viel Schnee, aber dennoch. Herrlich! So kommt dann doch ein wenig Weihnachtsstimmung auf. Mit dem eingepackten Proviant wurden die Reserven aufgefüllt. An die Hüttenmauer gelehnt spürten sie die Wärme der Sonnenstrahlen und genossen das Panorama. Es war unbeschreiblich schön.

Mit fortschreitender Mittagszeit kamen mehr Besucher hier an. Es wurde unruhig. Die Stille der Natur und die Ruhe waren vorbei. Beide Frauen konnten auch nicht mehr sitzen. Die Körper verlangten nach Bewegung. Es war Zeit für den Rückweg. 

Bei der Rückfahrt ging es nach rund zehn Kilometern mitten durch Nebelbänke, die immer wieder von lichten Strecken unterbrochen waren. Die Stadt empfing sie nasskalt mit Hochnebel. Durch Wolkenfetzen war die Sonne zu erahnen. 

Wieder einmal bedauerte Maria, dass sie ihre Wohnung nicht im ländlichen Raum und näher an den Bergen hatte. Doch wer weiß, wohin die Zukunft sie führen wird.

©by UMW

Der Hundekuss

Die Enge bedrückte sie. Das Licht kam nur gefiltert durch die Fenster. Als Sichtschutz hatte die Vermieterin die Fenster mit einer weiß gestreiften Folie beklebt. Dabei sah es draußen nach Sonne aus. Maria öffnete das Fenster und holte sich so die Bestätigung für ihre Vermutung. Sie musste raus. Es war, als wenn etwas sie nach draußen rief. Sie folgte diesem Ruf, um aus der stickigen Wohnung herauszukommen.

Vor der Haustüre hielt sie die Nase in die Luft und atmete erst einmal durch. Welchen Weg wollte sie heute gehen? Sie wendete sich erst einmal nach rechts. Die Ampel sprang auf Rot. Deshalb entschied sie sich lieber links zu gehen.

Für einen Novembertag war es sehr warm. Sie öffnete den Reißverschluss ihrer Fleecejacke. Die Menschen, die außer ihr schon unterwegs waren, hatten Winterjacken und Schal an. Ihr Wärmeempfinden unterschied sich von dem ihren. An diesem späten Vormittag waren noch wenig Menschen unterwegs. Aus Erfahrung wusste sie, dass sich das in der Großstadt schnell ändern konnte.

Der Weg führte Maria erst einmal durch den großen Park. Sie vermied die Hauptwege und schlängelte sich so – ohne Kontakt zu irgendwelchen Menschenmassen – durch diese Grünfläche. Ohne sprechen zu müssen ließ es sich herrlich gut überlegen, auf sich selbst konzentrieren. Dazu beobachtete sie gerne noch andere. Der Kopf wurde klarer.

Auf ihrem Weg entdeckte sie das eine oder andere faszinierende Bauwerk. Sie war erstaunt ob der schönen Architektur. Als nächste Station überquerte sie eine Steinbrücke. Viele Verliebte hatten hier Schlösser angebracht. Das Metall glitzerte in der Sonne. Über eine Treppe verließ sie den Hauptweg und ging zum Fluss hinunter. Es waren viele Hunde unterwegs. Sie sprangen herum, liefen miteinander um die Wette und holten Stöckchen. Die Tiere hatten viel Spaß.

Nach einem Stück an der Isar entlang entdeckte Maria ein ruhiges Fleckchen. Es war wie geschaffen für sie zum Niedersetzen. Die Fließjacke wurde auf den Boden gelegt und Maria setzte sich. Das Wasserrauschen wirkte herrlich beruhigend. Der Sand unter ihrem Po gab ein bisschen das Gefühl am Strand zu sein. Zumindest so lange sie die Augen geschlossen hielt. Und die Sonne wärmte ihre nackten Arme. Maria genoss die Sonne auf dem Gesicht und entspannte sich.

Plumps… Sie riss die Augen auf. Was war das? Etwas hatte sie… Geküsst? Gestupst? Irritiert sah sie hoch. Da kam er noch einmal angeschossen. Ein Australian Shepard. Schwanzwedelnd stupste er sie an und schleckte einmal quer übers Gesicht. Sie lachte auf. Während sie den Hund knuddelte kam sein Besitzer. Das Verhalten seines Hundes war ihm sehr peinlich. Maria winkte ab. Dieser Überfall hatte sie zwar überrascht, dem Tier konnte sie nicht böse sein. Der Mann schimpfte mit dem Hund und hielt ihn am Halsband fest. Die beiden Menschen zwinkerten sich nochmals zu, bevor die Fellnase mit seinem Herrchen weiterlief.

©by UMW

Go Jenny, go!

Es war ein Montag, wie sie es sich immer vorstellte. Wochenbeginn mit einem freien Tag. Dazu ein sonniger Sommertag mit knapp 30 Grad Wärme. Das bot sich doch tatsächlich an, um in einem nahegelegenen See zu paddeln.

Mit ihrer Freundin vereinbarte sie einen Termin an einer S-Bahn-Station. Selbst besaß sie kein motorisiertes Fahrzeug. Bepackt mit dem SUP-Rucksack und einer kleinen Kühltasche mit Getränken bestieg sie den Meridian, der sie in zwanzig Minuten zum vereinbarten Treffpunkt brachte. Sarah wartete bereits. Sie verstauten das Gepäck im Kofferraum.

Nach etwa dreißig Autominuten hatten sie es geschafft, das Ziel erreicht und das Auto geparkt.

Bepackt mit ihren SUP-Rucksäcken suchten die beiden Frauen einen passenden Liegeplatz. Die Handtücher wurden ausgelegt und die SUP-Boards aufgepumpt. In der Wärme war das ganz schön anstrengend. Der Schweiß rann bei beiden. Kurz kühlten sie sich im See ab und ließen sich von der Sonne trocknen. Zum Sonnenschutz sprühten sich Jenny und Sarah mit einem wasserfesten Gel ein.

Endlich konnte es los gehen. Mit den Boards ging es ins Wasser. Jenny spürte ein Jucken in den Augen. Mehrmals spülte sie die Augen mit Wasser. Sie war unsicher, ob ihr der Sonnenschutz in die Augen gekommen war oder sie allergisch auf irgendwelche Pollen reagierte. Sie schob dieses unangenehme Gefühl auf die Seite, um sich aufs Paddeln zu konzentrieren.

Der See war ruhig. Keine Welle und kein Wind. Die beiden Frauen nahmen Fahrt auf. Als Ziel hatten sie sich einen Badeplatz mit einem Kiosk ausgesucht. Das Ziel erreichten die beiden nach einer halben Stunde paddeln. Dummerweise hatte Jenny das Befestigungsseil nicht mitgenommen. Glücklicherweise hatte sie Phantasie und einen Trockensack dabei. Der Trockensack hatte einen Trageriemen, der in Ösen eingehakt war. Jenny hakte den Riemen ab. Das eine Ende hakte sie am Bug in den D-Ring ihres Boards ein, wickelte den Riemen zweimal um einen Stegpfosten und befestigte das andere Ende am D-Ring von Sarahs Board. Somit waren beide Boards gesichert und der Kaffeepause stand nichts im Weg.

Doch! Denn es herrschte Covid-19. Beide Frauen hatten keinen Mund-Nasen-Schutz dabei. Somit musste nun der Trockensack als Mundschutz herhalten. Der Wirt nahm es gelassen, da mit Abstand und einer Glasscheibe jeder gesichert war und im Moment keine weiteren Kunden anstanden. Nach dem Kaffeegenuss ging es wieder zurück.

Pic by Maris

Am späten Nachmittag ließen die Beiden mit einem Knall die Luft aus den Boards, packten ihre Sachen zusammen und fuhren zurück. Jenny schaute in der App nach den Abfahrtszeiten ihres Zuges. In den Minuten 34 und 51 sollte sie ein Zug nach Hause bringen. Sarah verabschiedete die Freundin am Bahnhof. Jenny warf einen kurzen Blick auf die Handyuhr. Nur noch zwei Minuten bis zum Eintreffen des Zuges! Konnte sie diesen Zug erwischen? Sie erreichte gerade die Stufen, die zum Gleis hochgingen, als der Zug einfuhr. Nun spurtete sie die Treppe nach oben, noch weitere 50 Meter bis zum Zug und sprang in die offene Tür des Zuges. Schwer atmend stand sie erst einmal da, bevor sie es sich auf einem Sitz bequem machte. Keine Sekunde zu früh. Kurz darauf fuhr der Zug schon los.

Fast zeitgleich kam ein Kontrolleur und ließ sich Jennys Fahrschein zeigen.

„Der reicht nicht aus“ meinte er.

„Wie das?“ fragte Jenny und nannte ihr Ziel.

„Da halten wir nicht“ meinte der Bahnangestellte.

„Ja, aber an der Station davor will ich umsteigen“.

„Dieser Zug hält erst in H. Da brauchen sie zwei Zonen mehr“ erklärte ihr der Schaffner geduldig.

„Das gibt’s doch nicht! Da renne ich, um den Zug zu erreichen und steige in den falschen ein!“ Kopfschüttelnd schimpfte Jenny vor sich hin und löste den Fahrschein nach.

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Ein glücklicher Tag

Gähnend streckt sich Maria in ihrem Schlafsack und öffnet blinzelnd die Augen. Mit einem Blick durchs Fliegennetz kann sie schon erkennen, dass es ein wunderschöner Sonnentag ist. Sie krabbelt über Marius hinweg ins Freie. Vor ihrer kleinen Hütte atmet sie die frische Luft tief in ihre Lungen und beobachtet die weißen Schaumkrönchen, die träge an den Strand rollen. Welch ein schöner Tag!

Ein wolkenloser strahlend blauer Himmel. Reste vom Morgendunst verflüchtigen sich in der wärmer werdenden Sonne. Ein leichter Windhauch umstreicht Maria. Zeit, um auch ihren Körper auf den Tag vorzubereiten. Yoga. Mit Genuss widmet sich die Frau ihren Übungen. Der Körper wird mit verschiedenen Asanas gestreckt und gedehnt. Mit einem Namaste beendet sie ihre Session.

Ein kurzer Blick zur Hütte sagt ihr, dass Marius noch immer schläft. Sie läuft ans Wasser. Vorsichtig streckt sie die Zehen hinein, überlegt kurz und stürzt sich dann in das kühle Nass. Puh, das war frisch! Fröstelnd läuft sie zurück, holt sich ihr Handtuch und wickelt sich hinein. Glücklich schaut sie übers Wasser.

„Na Süße, schon fleißig gewesen?“ Marius setzt sich neben sie und zieht sie an sich. Nickend strahlt sie ihn an. „Ja. Herrlich war es.“

„Komm, lass uns frühstücken und dann mit den Boards ein wenig herumpaddeln.“ Nickend greift sie nach seiner Hand. Er zieht sie mit einem Ruck zu sich und küsst sie auf die Nasenspitze.

Während er Kaffee aufsetzt, stellt sie Wurst, Käse, Marmelade, Butter und Honig auf den Tisch. Flink schneidet sie Paprika, Tomate und Gurke. Mit wenigen Handgriffen arrangiert sie alles auf einem kleinen Teller. Zwischenzeitlich hat Marius ein paar Eier verrührt, gewürzt und in die erhitzte Pfanne gegeben. Hand in Hand wuseln sie in der Küche herum.  

„Setz dich,“ weist Marius sie an. „Kaffee und Eier sind fertig.“

„Fehlt noch etwas?“ frägt Maria und scannt den Frühstückstisch. Verneinend schüttelt sie den Kopf und lässt sich auf einen Stuhl plumpsen. Nach einem großen Schluck Kaffee nimmt sie eine Ladung Rührei auf ihre Gabel. „Mmmh“, stöhnt sie auf. „Die sind sowas von lecker. Danke fürs Brutzeln.“ „Für dich immer gerne“, lächelt er. „… und dir danke fürs Schnibbeln von dem leckeren Gemüse.“

Ein Blick zur Uhr zeigt den Beiden, dass es bereits 11 Uhr ist. „Raus jetzt mit uns, diesen Wahnsinnstag genießen.“ Sie stupst ihn an und drängt ihn nach draußen. „Sollen wir ein wenig paddeln gehen? Mit den SUPs?“ fragend schaut Marius zu Maria. Sie nickt. „Ja. Komm!“

Sie gehen um die Hütte herum und nehmen die Boards von der Halterung, schnappen sich die Paddel und laufen in den See. Die Boards platschen aufs Wasser. Knieend paddeln beide los. Nach wenigen Paddelschlägen stehen sie auf, balancieren kurz aus und paddeln ruhig am Ufer entlang. Einige Boote segeln bei leichter Brise an ihnen vorbei. Eine Crew winkt ihnen fröhlich zu. Maria hebt das Paddel zum Gruß und grinst. In dem Moment stößt Marius mit seinem Board an Marias. Sie verliert das Gleichgewicht, schaukelt kurz hin und her bevor sie lachend ins Wasser fällt.

Prustend taucht sie auf und zieht sich auf ihr Board. Schallendes Gelächter von Marius und den Bootsleuten erwartete sie. Maria stimmt mit ein. „Kurze Pause für mich,“ kichert sie und legt sich aufs Board. Die Sonne trocknet ihre Haut. „So im Liegen ist es ganz schön heiß. Lass uns zurück paddeln. Meine Flasche Wasser ist auch schon leer.“ Zustimmend wendet Marius sein Board. Die Sonne ist zwischenzeitlich vom Zenit nach Osten gewandert. Er schätzt die Zeit auf 15 Uhr, was ihm durch einen Blick auf die Uhr bestätigt wird. „Die Zeit vergeht ganz schön schnell!“ meint er. Sie nickt und stakt ihr Paddel ins Wasser. „Die Sonne schafft mich,“ murmelt sie. Sie kniet sich aufs Board um schneller vorwärts zu kommen. Nach einer guten Stunde erreichen sie ihre Hütte. Maria zieht ihr Board an den Strand, läuft ins Haus und leert eine Flasche Wasser. „Das habe ich jetzt gebraucht,“ stöhnt sie auf. Marius folgt ihr und macht es ihr nach. „Oh ja. Das war knapp jetzt. Wir haben die Zeit sauber unterschätzt! Glücklicherweise ging es nochmal gut.“ Beim nach draußen gehen bat er sie sich auszuruhen. „Ich räume schnell noch die Boards weg.“

Maria legt sich in die Hängematte und ist gleich eingeschlafen. Nach einer Stunde wacht sie erfrischt auf und beobachtet Marius, der gerade den Grill vorbereitet.

Mit Schwung verlässt sie ihren Ruheplatz und geht zu ihm hinüber. Dabei fällt ihr Blick auf das Segelboot, das nahe ihrer Hütte ankert. In dem Moment kommt das Dinghi um das Boot herum und steuert auf sie zu. Es sind die Leute von Nachmittag. Mit einem Hallo begrüßen sie sich. Die Bootsleute bringen eine Tasche voll mit Bier mit. Aus einer anderen Tasche holt eine der beiden Frauen noch Fleisch und Kartoffelsalat und stellt es auf den Tisch.

„Das ist ja cool!“ freut sich Maria. Die Crew stellt sich kurz vor, bevor sie sich auf den Sitzmöglichkeiten niederlassen.

Abwechselnd stellen sie sich an den Grill und legen die Leckereien auf. Mit Bier und Wein wird auf den Abend angestoßen.

Leuchtende Sterne verleihen dem Abend etwas Mystisches. Der Klang einer Gitarre und einer rauchig dunklen Stimme vermitteln Romantik pur in dieser lauen Nacht und lassen diesen wundervollen Tag ausklingen.

©by UMW  

Der Himmel so blau…

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Ja, es ist Frühling. Der April zeigte sich bisher von seiner schönsten Seite, als müsste er uns entschädigen. Entschädigen für den Virus, der Angst und Schrecken verbreitet. Entschädigen für die Panik, die von Politik und Medien verbreitet wird. Nein, das Thema lasse ich heute.

Ostern naht mit bunt bemalten Eiern, selbst gebackenen Lämmchen und Rüblitorte. Freude auf die warme Zeit und das Ende der Pandemie.

Ostern, besonders der heutige Karfreitag, steht unter anderem fürs „Kreuz tragen“. Unser Kreuz lässt sich vielleicht im Covid-19 finden. Wir müssen es tragen, ob wir wollen oder nicht. Es wurde uns aufgebürdet. Jedem einzelnen von uns. Wir dürfen weder Freunde besuchen noch reisen, sind eingeschränkt.

Jetzt habe ich schon wieder angefangen! Es lässt sich nicht ausschalten, begleitet es mich gerade überall, in allem was ich tue. Egal, wie sehr ich versuche es auszublenden.

Trotzdem oder wohl auch deshalb, freue ich mich derzeit darüber, dass ich ländlich wohne. Mit einem meiner Kinder Zeit verbringen und hier wohnen darf. Im nahen Wald lässt es sich in Ruhe und ohne Menschenansammlung, spazieren gehen. Mir geht es gut. Dieses Glück kann mir niemand nehmen.

Der Himmel ist blau, die Sonne wärmt die Haut und bringt die Sträucher zum Blühen. Die Farbenpracht vermittelt uns Leben und Freude. Sie macht uns bewusst, dass es weiter geht. Immer. Das Leben ist ein Kreislauf.

© by UMW