In der Verzweiflung

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Wirtschaft in der Krise

Aussichtlosigkeit sich zeigt

Bei vielen das Konto nur noch in der Miese

Verzweiflung macht sich breit.

 

Die Schwere drückt

Dem Leben entrückt

Überall der Sumpf

Macht alles ganz stumpf.

 

Zuhause schlägt der Alte

Sein Kind und seine Frau

Wo Depression auch walte

Ist alles Grau in Grau.

 

Die Menschen brauchen endlich Hoffnung

Durch eine Änderung

Mögen gute Geister lenken

Und wieder Freude schenken.

©by UMW

Außenseiter

Da stehen wir und beobachten,

wünschen uns nicht wirklich mitten drein.

Mehr als beobachten wird

in diesem Verbunde sowieso nicht sein.

Familienverbunde sind dick und hart

selbst im Streit bleiben Verbundene ganz smart.

Da dürfen Fetzen gerne fliegen,

harte Worte können siegen.

Gefühle zwar meist lange erkaltet

Herzen bereits auch ausgeschaltet.

Das Blut, das alles verbindet

um Falsches sich als Schlange windet.

Erdrückend bindend über Jahre hinweg

der ziehende Sumpf, ein zäher Dreck.

Manch einer schafft es die Fesseln zu sprengen

überflügelt alle um etliche Längen

taucht ein in ungewohntes Glück,

lebt den Augenblick und ist entzückt.

©UMW