Yippie

Die Freude ist groß und der Kurs endlich abgeschlossen. Jetzt bin ich also zertifiziert für die Lohnbuchhaltung mit DATEV und ebenfalls im Besitz von SAP-Grundlagen. Wieder ist ein Schritt „geschafft“. Beruflich bin ich nun sehr gut aufgestellt. Ja, ich bin noch auf der Suche. Wo soll es da hingehen und was will ich?

Meine Vorstellung ist ein Job bei dem ich möglichst vielfältige Aufgaben habe. Alles andere langweilt mich sonst nach einer Weile. Mit Menschen möchte ich zu tun haben. Das ist mir sehr wichtig. Deshalb ist der Personalbereich schon ganz zutreffend für mich. Außerdem möchte ich Verantwortung übernehmen und Organisatorisches. Ein kleines bis mittleres Unternehmen passt wohl am besten zu mir. Bevorzugt eine Firma im technischen Bereich, denn das finde ich super spannend. Außerdem ist hier das Mann/Frau-Verhältnis stimmiger. Zu viele Frauen bedeutet in den meisten Fällen Stutenbissigkeit. Das will und brauche ich keinesfalls. Weder mir noch anderen muss ich etwas beweisen, das habe ich in meinen vielen Berufsjahren bereits oft genug.

Regional bin ich (relativ) ungebunden und flexibel. Mich zieht es eher aus München weg – Richtung Süden, eher Umland und Kleinstadt. Zudem ist die Schweiz oder Österreich eine annehmbare Perspektive. Auf jeden Fall in Richtung Berge als neue Heimat. Das ist ebenfalls nach meinem Geschmack.

Die nächsten Wochen werden zeigen, wohin der Wind mich weht…

©by UMW

Meine Freunde – meine Freude

Mir geht es heute um meine ganz speziellen Freunde, die mir täglich begegnen. Morgens und abends. Ich sehe bereits eure Fragezeichen.

Ampeln. Ampeln sind meine speziellen Freunde. Die auf meinem Weg zur Arbeit liegen, und natürlich auch retour, die habe ich ganz liebgewonnen. Ich kenne sie inzwischen so gut, dass ich mit angepasstem Tempo meist bei grün darüberfahre. Manchmal hat dieses grün eine gelbliche Einfärbung. Morgens ist das weniger tragisch, zumal mit einem runden Kopf alle Richtungen gut abgecheckt werden können. Das geht und kann mir jeder Radfahrer sicher bestätigen.

Wie dem auch sei. Meine Ampeln kenne ich wirklich gut. Wenn es gerade tief rot wird, wenn ich darauf zu steuere, dann habe ich den Verdacht, dass in der Ampel ein Männchen sitzt. Dieser sieht mich aus der Ferne, lacht sich ins Fäustchen und schaltet auf Rot. Das strampelnde Menschlein ein wenig ärgern scheint er sich vorgenommen zu haben.

Bei unserer heutigen Technik wäre es auch nicht verwunderlich, wenn klitzekleine Kameras in den Ampeln eingebaut wären. Die Menschen in der komplizierten Schaltzentrale für Ampelschaltung könnten sich so manchen Spaß mit den Verkehrsteilnehmern herausnehmen und sich einen Scherz erlauben. Wer könnte denn schon etwas nachweisen?

 Ganz ehrlich… Ich würde mir den Spaß erlauben 😀 😀 😀

©by UMW

Immer diese Technik

Schon im November habe ich mir ein neues Laptop gekauft. Mein „altes“ Laptop war inzwischen in die Jahre gekommen – das geht ja bei diesen Elektrogeräten recht schnell. Es war sicherlich auch zugemüllt mit was weiß ich nicht alles, was ein Laie nicht mehr weg bekommt. Na ja, ich habe mich schon längere Zeit mit der Launenhaftigkeit und Langsamkeit des Gerätes herum geärgert. Wie auch immer…

Nun hatte ich ja ein neues Gerät. Auf Anraten einer Freundin hatte ich es ohne Betriebssystem gekauft. Sie wollte mir ein stabiles Linux installieren. Sie ist ein absoluter Linux Befürworter wie Windows Ablehnende. Bis ich das Neugerät übernehmen konnte hangelte ich mich mit zwei Laptops durch die Tage. Eines war ein Uraltgerät meiner Tochter. Das Gebläse war so laut, dass ich teilweise nicht wusste, ob das nun der Lüfter oder vielleicht ein anderes Geräusch verursachende Gerät wäre. Deshalb mochte ich es dann irgendwann nicht mehr verwenden und ärgerte mich lieber über mein mindestens genauso langsames, dafür aber leises Laptop.

Irgendwann hatte ich dann den neuen Laptop in Händen. Da ich mich anfangs an einem mobilen Homespot versuchte, war dieses Minikästchen immer mit dem Laptop verbunden. Deshalb war mir lange nicht bewusst, dass…

Dieser mobile Homespot mit 20 KB stellte sich doch als zu wenig für mich heraus. Einmal ein bisschen Film gestreamt schon war alles „verbraten“. So entschied ich mich dann doch wieder für eine vertragliche Bindung mit WLAN und Festnetz-Telefon. Und da kam es heraus! Mein Laptop ließ sich nicht mit WLAN verbinden. Um Internet zu bekommen musste ich oldschool-mäßig mit einem LAN-Kabel arbeiten. Oh Mann!!! Quer durch das Wohnzimmer, wobei es auch noch zu kurz war. Nein, ich wollte kein neues Kabel kaufen! Ich wollte WLAN. Schließlich bin ich in der Gegenwart.

Meine Freundin versuchte es – leider erfolglos – mit Fernwartung, ein Kollege aus der IT (Spezialist für Linux!) kam bei mir vorbei und sah sich das Ganze an. Selbst er scheiterte und lobte Anja für ihre Vorgehensweise bei meinem Gerät. Schlussendlich kam meine Freundin doch noch zu mir. Zwei Tage vor meinem Urlaub 🙂 Sie probierte etwas aus und… Ja, sie „zerschoss“ das Betriebssystem und nichts ging mehr. Aus und vorbei. Während meines Urlaubes wollte sie ihn sich in Ruhe ansehen und neu installieren.

Die neue Installation war dann ein neueres Linux-System und es lief recht gut. Bis auf die Aussetzer im WLAN, was immer wieder vorkam. Es wählte sich zwar dann neu ein. Dennoch: Manchmal funktionierte es nicht oder erst wieder bei einem Geräteneustart. Jetzt war die Frage, ob es evtl. an einem Chip liegen könnte, also ein Garantiefall zum Tragen käme.

Irgendwo hatte ich gelesen, dass dieser Laptop am besten unter Windows laufen würde. Deshalb wollte ich genau das jetzt ausprobieren. Mein Sohn machte das Linux-System platt und spielte das Windows Betriebssystem auf. Und tatsächlich. Seit dem läuft das Gerät problemlos. Wer hätte das gedacht?

Was wir hier wieder feststellen dürfen, ist, dass hier irgendwie ein Monopol herrscht. Oder wie seht ihr das?

Ich bin sowohl Anja für ihre unermüdliche Hilfe dankbar als auch meinem Sohn, der hier der Retter war 😀

©UMW

Technik & „Sie“

Maria ist schon immer technisch interessiert. Sie hat eine gewisse Ahnung, wie etwas abläuft bzw. erkennt hier die Zusammenhänge. Was ihr Unverständnis bereitet fragt sie nach oder bedient sich der googeligen Suchmaschine. Es sei jedoch gesagt, dass sie sich scheut aus sicherheitstechnischen Gründen selbst schrauben zu wollen, da es ihr bisher keiner vernünftig gezeigt hatte. Da sitzt ihr dann doch immer die Angst im Nacken etwas falsch zu machen.

Bei ihrem Motorrad hatte sie die Batterie ausgebaut. Seit einiger Zeit wartet sie auf die Ersatzbatterie. Der DPD lässt sich dieses Mal Zeit und die Möglichkeit, den Versand umzuleiten geben sie ihr nicht. Anrufe und Mails von ihr und dem Versender waren im Nirwana verlaufen. Glücklicherweise eilt ja nichts. Bis zum Frühjahr ist es noch weit. Dennoch… Noch vor dem Wintereinbruch wollte sie das Motorrad in die Werkstatt zum Service bringen. Der TÜV ist überfällig. Die Temperaturen waren schon häufiger auch im Winter im zweistelligen Bereich. Vielleicht hat sie ja Glück und es klappt noch in den nächsten Tagen.

Zum Ende des Sommers hatte Maria schon einmal Probleme mit Ihrem Automobil. Der Keilriemen war gerissen. Wobei schlussendlich beide Keilriemen getauscht wurden. Und wenn das Fahrzeug schon bei einem Mechaniker war, wurde das Öl gleich gewechselt. Was die technische Pflege angeht, war Maria etwas nachlässig. Sie beschränkt sich dabei auf das Minimum und weiß auch nicht wirklich, was außer Öl wichtig ist. Nun fiel ihr aber auf, dass die Kühlflüssigkeit unter dem Minimum liegt. Sie konnte sich aber erinnern, dass noch genug im Behälter war als der Keilriemen riss. Wie dem auch ist, hier möchte sie nun schleunigst Abhilfe schaffen. Einen Motorschaden kann sie sich nicht leisten und will sie dem Auto auch nicht antun. Sicherheitshalber lässt sie das Fahrzeug vorerst in der Garage stehen.

In der Betriebsanleitung fand sie keine Aussage über die genaue Bezeichnung des Kühlmittels. Also recherchierte sie im Internet. Sie fand einige gute Hinweise. Anhand der Schlüsselnummern fand sie das richtige Kühlmittel und bestellte es. Nun hofft sie, dass sich das Einfüllen problemlos gestalten lässt. Für sie ist es spannend. Sobald sie es geschafft hat, weiß sie, dass sie wieder einmal stolz auf sich sein kann.

©UMW