Was heißt Solidarität?

Wikipedia sagt: Solidarität oder solidarisch bezeichnet eine zumeist in einem ethisch-politischen Zusammenhang benannte Haltung der Verbundenheit mit – und Unterstützung von – Ideen, Aktivitäten und Zielen anderer. Sie drückt ferner den Zusammenhalt zwischen gleichgesinnten oder gleichgestellten Individuen und Gruppen und den Einsatz für gemeinsame Werte aus.

Für mich ist Solidarität, wenn ich mich mit allen auf eine Stufe zu stellen – keine Vorteile gegenüber den anderen und Gleichbehandlung in allen Belangen. Also auch aus finanzieller Sicht.

Wirklich solidarisch wären unsere Politiker, wenn sie sich nicht durch Korruptionen bereicherten, sondern auf ihre Diäten verzichteten. Damit bliebe mehr Geld in den öffentlichen Töpfen. In der Korruption sind schon die Fälle bezüglich der Masken mehr als genug. Dabei stellt sich mir noch die Fragen, was das alles mit einer christlichen Gesinnung bei der schwarzen Partei zu tun hat?

Dennoch: Rot, Gelb und Grün sind da genauso übel. Inzwischen herrscht in der Politik ein ziemlicher Einheitsbrei. Unsere Regierenden empfinde ich weitab von uns Bürgern. So kann und darf es keinesfalls weitergehen.

©by UMW

Gönnen können

Seit einigen Wochen bin ich nun in den Vorbereitungen für meine große Reise um die Welt. Meine Wohnung leert sich zunehmend. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Es sind noch 3,5 Monate. Das klingt im ersten Moment vielleicht noch lange. Wir wissen aber alle, dass Zeit relativ ist und auf einmal ganz schnell rast.

Inzwischen habe ich mein Vorhaben publik gemacht und meinen Job gekündigt. Es gibt viele Menschen, die es klasse finden und meinen Mut bewundern. Den Mut einen neuen Lebensabschnitt zu wagen. Fernab der Sicherheit. Fernab von Komfortzonen. Wie viele würden sich gerne anschließen, um dieses Abenteuer miterleben zu dürfen. Was sie aufhält sind Familie, Verpflichtungen und der Mut etwas Neues zu wagen und sich auf das Leben einzulassen, wie es kommt. Schön ist, dass diese Menschen sich mit mir freuen.

Nur gibt es leider auch die Menschen, die alles schlecht reden. Die versuchen mich zu verunsichern. Dabei haben sie Angst vor allem und dem Leben im besonderen. Da fängt bald jeder Satz an mit „Was ist, wenn…“ Sicherlich kann es unschöne Momente geben. Momente, in denen vielleicht das Herz in die Hosen rutscht oder mich Panik erfasst. Das kann alles vorkommen. Muss ich mich damit schon im Vorfeld befassen?! Ich meine „Nein!“ Es reicht dann aus, wenn dieser Moment da ist. Wenn er denn überhaupt kommt. Für diesen Moment wünsche ich mir dann, dass mich meine Phantasie unterstützt und mir eine Lösung zuraunt. Zudem bin ich in Gesellschaft.

Als Team lässt sich doch alles wuppen. Und nur das zählt!

©by UMW

Gelähmt

Ich stehe in dem leeren Zimmer. Mein Jüngster hat heute die letzten größeren Möbelstücke abgeholt. Die Leere hallt. Eben noch war ich voller Elan. Habe Portmonnaie und Mobiltelefon schon in der Hand, um Wandfarbe zu kaufen.

Doch irgendetwas hält mich auf. Ich kann nicht, habe schlagartig keine Lust mehr. Warum soll ich es alleine machen? Über Kopf arbeiten, also die Decke streichen, schreckt mich ab. Das mag mein Nacken nicht. Ich wollte mir Unterstützung holen, habe aber keine Lust schon wieder jemanden um Hilfe zu bitten.

Wie mich das ankotzt! So oft habe ich schon in dieser Wohnung gestrichen. Immer ich, immer alleine. Ich will einfach nicht mehr. Nein, meine Kinder brauche ich nicht fragen. Der eine ist mit seiner eigenen Wohnung beschäftigt, der andere muss für Prüfungen lernen.

Ich werde abwarten. Vielleicht überkommt mich ja morgen die Lust diese Arbeit tun zu wollen. Oder übermorgen. Oder so…

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Bitte um Unterstützung

Wie bereits in einem anderen Blog geahnt, hat sich nun die Trennung meiner Tochter realisiert. Und jetzt benötige ich euere Unterstützung, wie man den Kerl aus der Wohnung bekommt. Den Mietvertrag haben beide unterzeichnet.

Folgender Sachverhalt: Die Mietwohnung hat meine Tochter von ihrem Vater übernommen. Die Genossenschaft hat den Mietvertrag jedoch vor drei Jahren auf beide Studenten ausgestellt. Die Eltern hatten dazu noch eine Bürgschaft für die Miete als Sicherheit zu leisten. Meine Tochter ist in dieser Gegend aufgewachsen und wohnt damit auch nur eine Querstrasse von mir entfernt. Sie ist Studentin und die Miete für Münchner Verhältnisse günstig. Ihrem Ex hat es hier nie wirklich gefallen und er hat hier auch keine emotionalen Bindungen. Inzwischen ist er mit seinem Studium fertig und voll im Berufsleben, kann sich also eine andere Wohnung „leisten“. Die Wohnung will er nicht verlassen. Verletzter männlicher Stolz und Bockigkeit!

Welche Ratschläge habt ihr denn nun, damit wir ihn doch noch aus der Wohnung raus bekommen? Im Moment dürfte er mir nicht vor die Augen kommen, da würde ich ihm wohl ganz schön böse auf den Schlips treten.

Sie hat ihm erst einmal zwei Wochen gegeben sich hierüber Gedanken zu machen, wie das geregelt werden soll. Bis dahin ist sie Couch-Surfer.

Danke für euere Meinung!

©UMW