Gönnen können

Seit einigen Wochen bin ich nun in den Vorbereitungen für meine große Reise um die Welt. Meine Wohnung leert sich zunehmend. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Es sind noch 3,5 Monate. Das klingt im ersten Moment vielleicht noch lange. Wir wissen aber alle, dass Zeit relativ ist und auf einmal ganz schnell rast.

Inzwischen habe ich mein Vorhaben publik gemacht und meinen Job gekündigt. Es gibt viele Menschen, die es klasse finden und meinen Mut bewundern. Den Mut einen neuen Lebensabschnitt zu wagen. Fernab der Sicherheit. Fernab von Komfortzonen. Wie viele würden sich gerne anschließen, um dieses Abenteuer miterleben zu dürfen. Was sie aufhält sind Familie, Verpflichtungen und der Mut etwas Neues zu wagen und sich auf das Leben einzulassen, wie es kommt. Schön ist, dass diese Menschen sich mit mir freuen.

Nur gibt es leider auch die Menschen, die alles schlecht reden. Die versuchen mich zu verunsichern. Dabei haben sie Angst vor allem und dem Leben im besonderen. Da fängt bald jeder Satz an mit „Was ist, wenn…“ Sicherlich kann es unschöne Momente geben. Momente, in denen vielleicht das Herz in die Hosen rutscht oder mich Panik erfasst. Das kann alles vorkommen. Muss ich mich damit schon im Vorfeld befassen?! Ich meine „Nein!“ Es reicht dann aus, wenn dieser Moment da ist. Wenn er denn überhaupt kommt. Für diesen Moment wünsche ich mir dann, dass mich meine Phantasie unterstützt und mir eine Lösung zuraunt. Zudem bin ich in Gesellschaft.

Als Team lässt sich doch alles wuppen. Und nur das zählt!

©by UMW

Alle Jahre wieder…

Ja, es kommt zu Wiederholungen. Vieles bleibt gleich. Und doch ist alles im Wandel. In der Veränderung.

Was gleich bleibt sind die Festtage, die an ein Datum gebunden sind. Weihnachten, Geburtstag und bestimmte Feiertage. Alles was drumherum passiert verläuft anders oder findet gar nicht statt. Da können wir uns noch so sehr etwas wünschen. An den Weihnachtsmann glauben wir nicht mehr und vielleicht haben wir den Glauben an Friede, Freude, Eierkuchen sowieso schon verloren. Es ist vorbei und funktioniert nicht, uns ein X für ein U vorzumachen schon gleich gar nicht.

Vielleicht hilft es an ein Wunder zu glauben. Richtig! Nur das kann noch überzeugen!

In diesem Sinne ein wundervolles letztes Adventswochenende 🙂

©by UMW

Der Verlust des Vertrauens

Immer wieder treffe ich auf Menschen, die das Vertrauen verloren haben. Das Vertrauen in die Liebe. Das Vertrauen, dass etwas heilt oder auch das Vertrauen zu vertrauen.

Jeder von uns wurde schon einmal in irgend einer Weise verletzt. Es gibt Menschen, die einen nieder machen, einem immer wieder sagen, dass der andere „nichts taugt“, „zu nichts fähig ist“ oder gar „zu dumm für irgend etwas ist“. Wer solche Sätze über eine längere Zeit hört, glaubt es irgendwann selbst und ist geprägt von Selbstzweifeln und hadert mit seinem Selbstwertgefühl. Zu seinem eigenen Schutz lässt er andere Menschen nur noch oberflächlich an sich heran. Hält Menschen, die ihm gut tun würden auf Abstand oder blockiert diese. Vor allem versucht dieser Mensch allen gerecht zu werden und verbiegt sich, um zu gefallen. Lebt nach der Vorstellung der Anderen und wider seiner Natur.

Manchmal spürt die Person, dass etwas falsch läuft. Wünscht sich mehr Vertrauen und Liebe für sein Leben, kann aber nur schwer über diesen Schatten springen, der ihn hindert dieses zuzulassen. Härtefälle schlagen sprichwörtlich um sich, um niemanden gefühlsmäßig an sich heranlassen zu müssen.

Und genau dann, wenn wir das spüren, sollten wir diesen Menschen lieben. Geduld haben. Liebe und Geduld können Vertrauen wachsen lassen.

Während ich das so schreibe, klingt das wie ein leichter Spaziergang. Nein! Es gestaltet sich viel schwieriger. Erst einmal dürfen wir es erkennen und dann handeln – mit viel Fingerspitzengefühl.

In diesem Sinne bitte ich euch, erst hinter die Kulissen zu schauen bevor ihr jemanden in eine Schublade steckt oder gar verurteilt.

Habt einen guten Start in die neue Woche 🙂

©by UMW

Flügellos

Ohne Flügel sind wir am fliegen

Während wir uns in den Armen liegen

Sich unsere Zungen verschlingend

Begegnen im freudvollen Spiel.

Gemeinsam fliegen wir zu den Sternen

Haben noch vieles zu lernen

Um dem Glück zu vertrauen

Dürfen wir nach Vorne schauen.

Lass uns mutig mit den Wolken schweben

In den Stürmen und der Brandung leben

Genießend sein.

©UMW

Auf einmal…

Du fühlst

Du lebst

Du spürst

Du bist

Auf einmal sind da wieder Gefühle

Wo du einige Zeit nur Leere gespürt

Etwas hat deine Seele berührt

Deine Herz spürt schon die Kühle

Entschwinden in ein neues Erwachen

Und vorsichtig erklingt ein Lachen.

Zart und knospend noch im Wachsen

Ängstlich öffnend nach Vorne schauen,

Versucht das Herz wieder zu vertrauen.

©UMW

Wahrheiten

Es gibt vielerlei Wahrheiten. Die, an die du selbst glauben möchtest und die, von demjenigen, der sie für sich behält. Wir dürfen aber nicht die anderen Wahrheiten vergessen. Nämlich diese, welche wir von unbeteiligten Personen zu hören bekommen. Insofern haben wir mindestens drei Wahrheiten, oder? Was tut ihr in diesem Fall?

Am besten nehmen wir von allem eine Portion… Mischen das Ganze mit einer Prise Humor, mit etwas Vertrauen und dem Glauben daran, dass sowieso die „echte“ Wahrheit an den Tag kommt.

©UMW

Vertrauen

Grundvoraussetzung

für Seilschaften

in Partnerschaften

bei Freundschaften

Besteht ein Fundament aus Vertrauen

können wir unerschrocken darauf bauen.

Selbst wenn die bösen Neider flüstern,

nichts und niemand kann’s erschüttern!

Vertrauen ist ein starkes Thema

vor allem, wenn einer steckt im eignen Dilemma.

Etliche Menschen erzählen Mist

verunsichern indem, wer glaubhaft ist.

Sich in Besinnung zurückziehen,

die Ohren verschließend

und dem Herzen sehend

aus dem Alltag fliehen.

Mit zitterndem Herzen wieder erwacht

kehren wir in den Alltag zurück.

Die Ruhe hat uns angelacht

bringt die Erinnerung

an bewährtes Vertrauen und Glück!

©UMW