Traumhaft

Die Gestirne am Himmel leuchten

Und die Morgenfrische die Nacht verscheucht.

Zaghaft singen die ersten Vögel den Tag herbei

Äsend steht ein Hirsch mit seinem Geweih

Riesig groß der volle Mond dort oben steht

Und hängt doch irgendwie zwischen kahlen Ästen

Erstrahlend die Dämmerung wird zu wundervollem Feste.

©by UMW

 

Blutmond…

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Der Himmel verfärbte sich nach einem heißen Sommertag und zeichnete gelborangerote Schlieren. Die Segelboote auf dem See schaukelten sanft zu ihrer eigenen Melodie.imag0828932291300.jpg

Leise Klänge einer Liveband aus der Ferne während hier, neben mir, die Grillen zirpten. Zauberhaft verzaubernd dieser Abend.imag08341390723249.jpg

Ich lag ausgestreckt auf meiner Decke und beobachtete den dämmrigen Nachthimmel, suchte den Mond und fand Sterne. Hinter den Bäumen hatte sie sich versteckt, die Mondin. Langsam schob sie sich immer weiter in den sichtbaren Bereich. Rotorange erstrahle dieser Trabant und verzauberte viele Menschen.

Da! Ein kurzes Aufleuchten, dann fiel eine Sternschnuppe. Der Verstand konnte es noch gar nicht fassen, der Geist jedoch war sofort am wünschen.

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Genießt den Abend! Genießt die Nacht! Genießt euer Wochenende 😀

 

 

 

 

©by UMW

Vollmond

Viel zu kurz war vergangene Nacht

Einer hat die Stunden kürzer gemacht

Wind und Regen raubten meinen Schlaf

so zähle ich so manches Schaf

mit Blick auf den Vollmond,

der hinter den Wolken sich zwar verbarg,

und dennoch am Himmel trohnt.

Finstre Nacht beim Wecker läuten,

viel Cappuccinos mich am Morgen erfreuten

bis endlich ich dann wirklich wach.

©UMW

 

Stiller Genuss

Es ist Nacht. Gerade hatte die Turmuhr der nahen Burg zur Mitternacht geschlagen. Maria läuft am Meeressaum barfuss durch den Sand. Mit ihren Gedanken ist sie nirgendwo. Sie atmet die frische Meeresbrise tief in ihre Lungen während sie die Stille der Vollmondnacht genießt.

Die drückende Sommerhitze des Tages ist nun, während der Nachtstunden, auf erträgliche Temperaturen herunter gekühlt. Außerhalb des Zentrums konnte sie an dieser Stelle die Grillen zirpen hören und für sich alleine die Stille genießen, die nur von dem Rauschen der nahenden Wellen unterbrochen war.

Niemand störte sie. Sie fühlte sich frei. Voller Freude streckte sie ihre Arme aus und lies zu, dass sich der Wind in ihrem leichten weißen Kleid verfing. Von der Ferne sah sie aus wie eine Göttin. Ihre langen Haare umwehten sie und mit dem flatterndem Kleid wirkte es mystisch. Der Mond tauchte die Szene in ein silbrigblaues Licht.

Nach einer Weile, der Wind ebbte ab, setzte sich Maria in den Sand. Sie bohrte ihre Zehen in den nassen Sand und lauschte dem leisen Plätschern der Wellen. Sie beobachtete den Lauf des Mondes und die landläufigen Wellen. In dieser Stille kam sie zur Ruhe. Sie lächelte vor sich hin. Ja, sie hatte die richtige Entscheidung getroffen.

©UMW