Wunderschönes Kroatien

Es war eine wundervolle Zeit. Auf einem Segelboot von Insel zu Insel zu cruisen. Anfangs unter Motorunterstützung schöne Buchten aufgesucht, mit klarem Wasser und einer Stille, die ich sonst nur in den Bergen finde. Dann kam die Bora und die Wettervorhersagen entsprachen keineswegs den Gegebenheiten. Windgeschwindigkeiten von rund 32 Knoten brachten uns voran. Selbst die 40 Knoten schafften wir kurzfristig.

In den gut zwei Wochen habe ich viel gelernt, viel akzeptiert und viel angenommen. Es war ein Abenteuer. Das war mir von Anfang an bewusst. Dennoch sind diese Abenteuer unplanbar. Da heißt es die Dinge anzunehmen, wie sie passieren und schnell umdenken, wenn es nötig ist. Ich hatte das Glück unter der Obhut eines erfahrenen und umsichtigen Skippers gesegelt zu sein. Vertrauen ist hier wichtig! Und das hat dieser Mann redlich verdient.

Impressionen des Segeltörns

 

 

Ein Besuch in den Gassen von Mali Losinij 🙂

 

 

…schroffe Felsen und traumhafte Sonnenuntergänge.

 

 

Somit bin ich reich an Eindrücken zurück gekehrt. Dieser Reichtum an Emotionen, Gefühlen und Impressionen ist nur äußerst schwer wiederzugeben. Ich hoffe sehr, dass es die Bilder in etwa wiedergeben können.

Beschenkt durch dieses Erlebnis und glücklich wie schon lange nicht mehr…

©by UMW

Drahtesel

Jeden Tag. Unterwegs. Auf dem Fahrrad. Sie tritt in die Pedale und hat das Zeitgefühl verloren. Sie fährt. Das Ganze inzwischen ohne jegliche Anstrengung. Jeder Hügel hat seine Herausforderung verloren. Zumindest in der Stadt.

Sie fährt und sie genießt. Die Sonnenstrahlen auf der Haut sind Genuss pur. Ebenso der Wind der ihrer heißen Haut Abkühlung gewährt. Der Wind, der sie streichelt. Zaghaft, kühlend. Die Sonne brennt und trocknet den Schweiß auf der Stirn. So schnell, dass die Schweißtröpfchen fast keine Zeit haben über das Gesicht zu laufen. Sie fährt sich mit dem Handrücken über die Stirn. Salzig. Zeit einen Schluck Wasser zu sich zu nehmen.

Sie bremst, fährt an die Seite. Kramt aus dem Rucksack die Flasche Wasser heraus und lässt das kühle Nass die Kehle hinunter laufen. Verdammt heiß heute. Kaum zu Ende gedacht, schon schultert sie ihren Rucksack, schiebt die Sonnenbrille die Nase hoch und reiht sich unter die anderen Radfahrer ein.

Nur wenig später hat sie wieder ihre Geschwindigkeit erreicht und überholt die dahinschleichenden Verkehrsteilnehmer. In einer Stunde wollte sie ihr Ziel erreicht haben. Sie tritt noch etwas fester in die Pedale und nimmt an Geschwindigkeit zu. Der Wind kühlt. Herrlich.

Zu ihrer Linken fangen die Rapsfelder an. Herrlich Gelb leuchten die Blütenköpfe. Freundlich nickend grüßen diese. Der Weg verändert sich und wird zum Schotterweg. Gleich, gleich sollte sie am Ziel sein.

Und schon sieht sie den großen Spiegel. Den Wasserspiegel. Glitzernd liegt er dort in der Sonne und scheint sie zu locken. Sie fährt noch ein wenig schneller um zehn Minuten später vom Fahrrad zu springen. Sie legt das Fahrrad auf den Boden, reißt die Decke aus dem Rucksack und breitet diese auf dem Grasstreifen aus. Der Schweiß rinnt ihr über Stirn und Nacken, bahnt sich einen Weg an der Wirbelsäule und dem Brustbein entlang. Zügig legt sie die schweißnasse Kleidung ab und breitet diese zum Trocknen aus.

Heute gehört der See ihr. Jauchzend nimmt sie Anlauf und springt in das kühle Nass, taucht unter und schwimmt einige Züge um dann prustend nach oben zu kommen. Welch eine Freude!

©by UMW

Wasser ist Leben

Wie oft machen wir uns Gedanken über Wasser? Für uns ist es selbstverständlich, dass dieses Nass aus der Leitung kommt. Wir verschwenden es häufig ohne nachzudenken. Schließlich haben wir es im Überfluss. Gedanken machen wir uns erst, wenn es eben einmal nicht fließt.

Kein Wasser = kein Kaffee, kein Tee, keine Körperpflege, keine Wäsche waschen, kein Geschirr spülen und auch keine Toilettenspülung.

Ohne Wasser wäre für uns eine Zivilisation undenkbar.

Ein Mensch besteht zu 80 % aus Wasser, wobei das mit dem Alter weniger wird (Bei einem 85jährigen soll es dann nur noch um die 50 % liegen).

Wie ist es aber für Menschen, die längere Zeit kein Wasser haben? Das schlimmste, was ein Mensch erleiden muss, ist zu dursten. Hattet ihr schon einmal eine Dehydration? In unseren Breitengraden kommt das nur vor, wenn Mensch vergisst Flüssigkeit zu sich zu nehmen oder viel schwitzt (Sommer, Sport). Es ist ein Gefühl auszutrocknen und geht mit Panik, Kopfschmerzen und Schwindel einher.

Ein unschönes Gefühl überkommt da einen, wenn wir an die wasserarmen Länder denken. Hier gehört das zur Tagesordnung.

Wasser ist ein Grundbedürfnis und damit ein Menschenrecht. Deshalb sollte dieses kostbare Nass für alle möglich sein. Schwierig? Ja. Aber sicher möglich.

Gedankenen zum Tage…

©UMW

Blue Blue SkyWater

Das Blau des Himmels trägt mich

auf watteweichen Wolken

meinem Element – dem Wasser – entgegen.

Das Meer umfängt meinen Körper mit Salzwasserperlen,

reinigend und schwerelos treibt es mich

auf schneeweißen Schaumkronen.

Zum Zeitvertreib spielen die Wellen mit mir bis

mich eine große Welle erfasst und aufnimmt.

Auf ihr darf ich genussvoll reitend an den Strand rollen.

©UMW

Abgetaucht

Da sitze ich und beobachte das große Wasser vor mir. Wellen schlagen mit weißen Schaumkronen ans Ufer. Die Sonne heizt meine Haut auf und die Feuchtigkeit tritt aus meinen Poren. Der Schweiß sammelt sich in der Halskuhle und rinnt nach dem Überlaufen zwischen den Brüsten zum Nabel. Nach einer Weile ist die Haut glitschig nass und verlangt nach Abkühlung.

Ich laufe die wenigen Schritte durch den Sand, verweile kurz und lasse mich mit der nächsten Welle in die Weite des Meeres mitziehen. Die Strömung schwemmt mich ins offene Meer. Ich lasse mich treiben, tauche ab und folge dem Sog nach unten.

Eine andere Kraft treibt mich wieder nach oben. Ich sehe eine Hand oberhalb der Wasseroberfläche. Deine Hand. Unsere Finger treffen aufeinander und unsere Hände umgreifen sich. Während du versuchst mich nach oben zu ziehen, ziehe ich dich zu mir. In meinen Strudel, einen Strudel der Emotionen.

©UMW

Flirrend

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Blick in die Sonne

Er ist in der Stadt. Endlich. Der Sommer hat in diesen Tagen vorbei geschaut. Es bleibt nun abzuwarten, wie lange es ihm bei uns gefällt. Mitgebracht hat er sonnige Stunden, laue Abende zu zweit – und mehr. Dazu der Duft nach Gegrilltem und der Wunsch nach einer schönen Maß Bier im Biergarten. So lässt es sich aushalten.

Seit einigen Tagen schon sind die Massen an die Wasserstellen geströmt, um ihre (noch) weißen Leiber der Sonne auszusetzen. Manch ein schöner Anblick zeigt sich da dem lechzenden anderen Geschlecht. Bei steigenden Temperaturen, klarem Himmel und einer heizenden Scheibe am Himmel fällt es den Menschen leichter zu flirten. Fast alle sind wesentlich besser aufgelegt und erfreut sich an den Aktivitäten im Freien. Es ist einfach nur schön zuzusehen.

Ja! So macht das Leben Spaß 🙂

©UMW

Tage wie diese

An diesem wundervollen Tag, mit Sonnenschein auf strahlendblauem Himmel, wurde ich durch Vogelgezwitscher aufgeweckt. Ein liebevoller Kuss und ein schöner Cappuccino ließen den Morgen wundervoll starten.

Während ich den Tag mit Freunden bei Volleyball und Grill geplant hatte, der auch wunderschön war, mit schwimmen im 16 Grad frischem See, hatte sich mein Freund einen Kitetag verordnet. Die Sehnsucht nach Wind und Wasser quälte ihn schon länger und ich gönnte es ihm von Herzen, da für einen See im Königswinkel guter Wind angesagt war. Mit dem Motorrad brach er auf, um sich mit seinem Sohn zu treffen und mit ihm gemeinsam im Auto weiter zu fahren. Ich bat ihn nur um eine kurze Rückmeldung, wenn er angekommen wäre. Diese kam dann nach einer längeren Zeit als er üblicherweise zum Fahren brauchte. Sein Motorrad zeigte auf der Fahrt Kupplungsprobleme, die er zu Hause zu beheben versuchte. Als er seine Grenzen bei der Reparatur erreichte rief er ein Servicemobil. Es stellte sich heraus, dass das Getriebe des Motorrades defekt war. Ein neues Motorrad mit nur 5000 km, so ein Shit! Im Laufe des Nachmittags sollte ein neues Getriebe angeliefert werden. Nur war sein Tag somit „gelaufen“! Der Monteur kam dann auch erst gegen 21 Uhr. Nach 22 Uhr war das Motorrad endlich fertig und fuhr wieder. Wenigstens das!

©UMW