Das Ego…

Unsere größte Belastung entsteht durch unser Ego. Wir wollen „haben“, uns durchsetzen und verletzen mit unserem Tun andere. Meist merken wir es nicht einmal bewusst. Es ist hilfreich Situationen anzunehmen ohne andere dafür verantwortlich zu machen. Das ist Eigenverantwortung. Jeder ist für sich selbst verantwortlich – für sein Tun. Aus jeder Aktion entsteht eine Reaktion. Vielleicht manchmal erst eine ganze Weile später.

Dabei habe ich jetzt die Erziehung unserer Kinder im Blick. Was wir ihnen vorleben und zeigen, werden sie auf Dauer in ihr Leben integrieren. Nehme ich mir immer nur, was ich haben will, werden sie es irgendwann genau so machen. Lebe ich mit meinen Kindern Wertschätzung, Ehrlichkeit und Offenheit und zeige ihnen Liebe, werden auch sie mir so gegenüber treten. Natürlich spielt hier noch das Umfeld mit hinein. Wichtig ist der Rote Faden, der sich durch das Leben zieht. An dem sich unser Nachwuchs auch festhält. Sie sind zu jeder Zeit unser Spiegel und zeigen uns, was wir ihnen mit auf den Weg gegeben haben.

Es gibt immer eine Macht von Außen, die etwas zu verhindern oder auszubremsen versucht. Wir können nicht immer unseren Willen durchsetzen. Wenn wieder einmal nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen, sollten wir anfangen mit dem Herzen zu schauen. Manchmal stellen wir dann fest, dass der Sachverhalt doch ein ganz anderer ist.

Gerne auch hier einmal reinlesen:  https://lebenslustrockt.wordpress.com/2017/12/10/neue-perspektiven/

©UMW

Advent, Advent…

20171203_074052~21516039082..jpg

Die erste Kerze brennt

und läutet die stille Zeit ein.

Besinnlich euren Herzen lauscht,

fühlt was dort noch winzig klein

und wachsen will.

Liebe möchte Achtsamkeit

wertschätzend erfahren,

drum lausche hin und werde still.

©UMW

Gedankenanstoß

Wie häufig leben wir so dahin und machen uns um wichtige Dinge nur wenig bis gar keine Gedanken, weil wir es einfach so laufen lassen. Gerade dann, wenn es um andere Menschen geht, kann es unangenehm werden. Bei Personen, die einem wichtig sind, ist es in meinen Augen unverzeihlich. Leider kommt es dennoch vor. Wenn wir Glück haben, bekommen wir einen Hinweis. Vielleicht ist der Hinweis schmerzhaft, aber er rüttelt auf. Aufrütteln sollte helfen, sich wieder daran zu erinnern, um was es geht. Die Wertschätzung wieder „mehr“ zu zeigen. Sich selbst bewusst machen, was wir gerade am anderen mögen. Verloren ist so etwas ja in den seltensten Fällen nie!

Häufig stecken wir selbst gerade in einer stressigen Situation oder Veränderungen. Das will ich keineswegs als Entschuldigung gelten lassen. Jeder Mensch hat die Möglichkeit etwas anzusprechen. Wir sollten es tun, auch wenn es uns schwer fällt. Ich weiß auch, dass es mitunter nichts zu sagen gibt, weil wir irgendwie feststecken – wo auch immer. Hier gibt es andere Möglichkeiten, wie Gesten und Handlungen. Lasst es uns nicht so weit kommen.

Es wäre schade, wenn wir etwas aus so einer Dummheit verlören. Unwesentlich ist, ob es sich dabei um den Partner, die Kinder oder Freunde handelt. Seid freundlich zueinander.

©UMW

 

Selbstwert

Den Wert sich selbst zu schätzen

ist die Grundlage zu sich zu steh’n.

Qualifikationen mit Erfahrungen zu paaren,

angesammelt in vielen Jahren

ist als großen Wert zu sehn.

Wertschätze dich selbst,

unabhängig von andren,

die selbst nur Mumpitz schwätzen.

©UMW

 

WELTFRAUENTAG

Der Tag um uns Frauen zu ehren, zu zeigen wie wichtig wir sind.

Da fällt mir als erstes dieser Spruch ein:

Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau!

Wie viele Männer wären nie an der Spitze angekommen, hätten sie nicht eine starke Frau im Rücken gehabt? Wie oft sieht Frau es als Kleinigkeit oder Selbstverständlichkeit an, was sie tut und bewegt damit Großes?

Die Geschichte weist viele Frauen auf, die für ihre Stärke berühmt geworden sind:

  • Die älteste mir bekannte Frau ist Jeanne d’Arc, die 1429 als 17jährige den 100jährigen Krieg beendete.
  • Maria Stuart, 1. Königin von Schottland, war eine Widersacherin von Elisabeth I und musste deshalb 1587 sterben.
  • 1755 promovierte die erste deutsche Doktorin in Halle mit großem Erfolg. Dorothea Erxleben war Tochter eines Arztes und Mutter von vier leiblichen Kindern und vier Stiefkindern! Für die Zulassung bei der Uni setzte sich ihr Vater bei Friedrich dem Großen ein, denn Frauen durften im deutschen Reich erst ab 1899 Medizin studieren.
  • Ohne Berta Benz, die als erste Frau 1888 hinter dem Steuer saß, gäbe es heute diesen großen Automobilhersteller nicht mehr. Sie fuhr damals von Mannheim nach Pforzheim (106 km) und bewies damit die gute Qualität der Benz-Automobile, was dann auch ausführlich in den Zeitungen geschrieben wurde.
  • Erwähnenswert ist auch Marie Curie, sie erhielt 1903 den 1. Nobelpreis für Physik und 1911 für Chemie. In der Zeit hatten Frauen es besonders schwer sich in Wissenschaft, Physik und Chemie zu behaupten.

Es gibt noch viele andere Frauen auch, die für die Welt Großes geleistet haben und es gibt viele Frauen – wie dich und mich – die Großes im Kleinen leisten. Sei stolz auf das, was du geschafft hast! Sei dir bewusst, vieles kommt dir nur minimal vor und erfährt sicherlich nicht die Wertschätzung die es verdient hat, aber es gibt immer jemanden für den es etwas Besonderes ist. Manchmal eben nur im Verborgenen.

©UMW

Der Sinn des Lebens…

P R O V O K A N T !?

Worin besteht der Sinn des Lebens? Diese Frage beschäftigt mich nun doch schon seit längerem. Und irgendwie komme ich zu keinem vernünftigen Ergebnis. Oder doch? Ich kann ja doch nur für mich sprechen. Jeder Mensch hat so seine eigenen Vorstellungen, Wünsche und Ziele. Und ich? Was sind meine Wünsche, meine Ziele?

Ganz profan wäre das Zufriedenheit. Zufriedenheit erreiche ich mit innerer Gelassenheit und Dinge geschehen zu lassen, wie sie eben geschehen. Und das funktioniert sogar!

Um aber Zufriedenheit zu erreichen, gilt es verschiedene Schritte zu gehen. Viele Schritte, schwierige Schritte.

Welche Wünsche sind es denn nun? Und vor allem in welcher Reihenfolge?

Schöne Wohnung? Tolles Auto? Liebevoller Partner? Reisen? Sport? Guter Job? Viel Geld?

Welches Ziel ist es, das mich antreibt? Habe ich ein Ziel?!

Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mit Freude und Leidenschaft etwas zu tun und dabei so viel an Wertschätzung zu erhalten, dass ich mir ein schönes Leben ermöglichen kann. Das ist die Basis, und diese brauche ich um mit meine Eigenständigkeit zu bewahren. Alles andere, was dazu kommen kann, sind schöne Beigaben, die das Leben lebenswerter machen.

Der Sinn des Lebens ist es also selbst glücklich zu sein. Und für mein Glück trage ich selbst die Verantwortung.

©UMW