Stürmische Zeiten

Der Winter hielt das Land fest im Griff. Es war erst Februar. Der kälteste Monat im Jahr. Dieses Jahr sah es aus, als wenn der Winter gerade jetzt erst richtig zuschlagen wollte. Die Temperaturen fielen auf 20 Grad unter null.

In den vergangenen Tagen hatte sich der Schneefall nicht wirklich beruhigt. Die Flocken fielen unentwegt. Klein. Kalt. Es passte alles zusammen. Die Menschen selbst verhielten sich ebenfalls so frostig wie das Wetter.

Es sprach sich herum, dass vieles mit den energetischen Portaltagen zusammen hängen soll. Die Menschheit wurde durchgeschüttelt. Gerade die Menschen, die aus einer eingefahrenen Situation selbst keinen Ausgang mehr fanden. Gerade diese Menschen traf es hart. Die derzeitig wirkenden Energien kippten alles und holten altes und verschüttetes wieder nach oben, brachten viel Unruhe mit sich.

Zum neuen Planetenjahr sollte sich alles wieder beruhigt haben. Da das Jahr der Venus zugeordnet wird darf mit viel Harmonie und Liebe gerechnet werden.

Freuen wir uns auf „stürmische Zeiten“ 🙂

©UMW

Zauber in Weiß

Oben auf dem Berg

bleibt der Mensch ein Zwerg.

Zwar dem Himmel ganz nah

Mit dem Gefühl er sei am Polar

Schmeckt er köstliche Kühle

Erschauderernd fühlend frostigen Wind

Tränende Augen machen ganz blind.

Mit ihrem Zauber in Weiß ganz pur

Verzaubert den Mensch die Natur.

©UMW

 

 

Winterzauber

Zauberhafter Winterzauber

In einem bunten Lichtermeer

Fällt Romantik gar nicht schwer.

Staunend schauend

Noch nicht trauend

Tiefer Blick in Glühweintassen

Und hinweg über dichtgedrängte Gassen

Mut gefasst, herangetreten

An den Frauentisch,

Lächelnd sind sie so ganz himmlisch.

Schon hat er um ein Date gebeten

Die eine, welche ihm gefiel.

Sie lässt sich ein auf dieses Spiel

Und später auch nach Hause bringen

Nur bis zur Tür –

schüchtern will ihm mehr noch nicht gelingen.

©UMW

 

Mit der Nase im Wind

Morgens in der Kühle der Nacht

wird sich in eine warme Jacke gepackt

und bei fröhlichem Gestrampel aufgewacht.

Der Wind weht dabei um die Nase,

zerrt flugs die Haare aus dem Schal

um die Sicht zu versperren – suboptimal!

Was soll’s… Es ist ja alles kahl!

Somit in sich selbst zurück gezogen

geglättet werden alle Wogen.

©UMW

Winter Wonderland

Der Schnee hat über Nacht

alles eingedeckt mit Weiß

in eine wundervolle Pracht.

Da melden sich Träume

von Pferdeschlitten

und Glockengebimmel,

von Frieden und Freude,

von Liebe und Licht,

Eine Zeit der Besinnung

auf einfach und schlicht.

©UMW

 

 

Schock am Morgen

Mein Telefon weckt mich mit einer Melodie. Es ist eiskalt im Zimmer. Kälter als die vergangenen Tage. Erst war es so ein Gefühl als wenn es heute ein klarer Tag werden würde. Mein Blick fällt aus dem Fenster – im  wahrsten Sinne des Wortes – denn ich werde mit Schneeflocken überrascht. Dicken Schneeflocken. Und… Es liegt Schnee! Ungefähr zwei Zentimeter liegen auf der Erde.

„Hallo Wettergott!!! Wir haben Ende April. Zeit für Sonne und Wärme. Die Blumen und Bäume blühten doch schon. Also, nimm dieses weiße Zeugs und mach dich vom Acker…“

©UMW

Machtwechsel

Ein Kräftemessen ist’s, was zurzeit betrieben.

Kein Mensch will ihn momentan mehr lieben.

Herr Winter möcht’ jedoch seine Macht behalten!

Über viel mehr Monate will er schalten und walten.

Seit vielen Wochen hat er bereits ein hartes Regiment geführt,

gnadenlos sein Zepter geschwungen.

Für eine kurze Zeit konnten wir seine Tyrannei ertragen,

dafür sind wir dankbar – schließlich war es wichtig für die Welt.

Jedoch Viele sind inzwischen am Klagen,

eine große Anzahl möchte, dass er fällt.

Ein Machtwechsel wird stattfinden, das ist ganz klar.

Der neue Mann steht bereits vor dem Tor.

Sein Name ist als Herr Frühling bekannt,

er ward bereits als Bester gekürt.

Als sanft wird er bezeichnet und ausdauernd bezichtigt.

Seine Stärke und wärmende Kraft wird den Winter erschlagen.

Dadurch wird sich die Erde verwandeln,

wird wärmer, bunter und froh.

©UMW