Alle Jahre wieder…

Ja, es kommt zu Wiederholungen. Vieles bleibt gleich. Und doch ist alles im Wandel. In der Veränderung.

Was gleich bleibt sind die Festtage, die an ein Datum gebunden sind. Weihnachten, Geburtstag und bestimmte Feiertage. Alles was drumherum passiert verläuft anders oder findet gar nicht statt. Da können wir uns noch so sehr etwas wünschen. An den Weihnachtsmann glauben wir nicht mehr und vielleicht haben wir den Glauben an Friede, Freude, Eierkuchen sowieso schon verloren. Es ist vorbei und funktioniert nicht, uns ein X für ein U vorzumachen schon gleich gar nicht.

Vielleicht hilft es an ein Wunder zu glauben. Richtig! Nur das kann noch überzeugen!

In diesem Sinne ein wundervolles letztes Adventswochenende 🙂

©by UMW

Morgenstimmung

Sonnenaufgang nach einer Regennacht

Erstrahlt in seiner schönsten Pracht

Dazu die Vögel fröhlich zwitschern

Raureifdiamanten auf den Wiesen glitzern

Fröhlichkeit öffnet mir mein Herz

Verbannt wird jeder Schmerz

Durch dieses Morgenwunder

©by UMW

 

Wünsche und Wunder…

Es war wieder einmal ein Morgen, der mir alles andere als gut erschien. Ich fühlte mich deprimiert. So sandte ich ein Stoßgebet gen Himmel mit dem Wunsch, dass es wieder einmal an der Zeit wäre mir etwas Gutes geschehen zu lassen. Wie es immer so ist, vergaß ich meinen Wunsch.

Gegen 8.30 Uhr klingelte mein Telefon zum ersten Mal für heute. Mir wurde mitgeteilt, dass mein Motorrad fertig sei und ich es abholen könne. Das Schöne daran ist, dass es tatsächlich nur eine Kleinigkeit war und nicht die prophezeite Lichtmaschine.

Am späten Vormittag dann das nächste Telefonat mit der freudigen Mitteilung, dass mich eine Firma kennenlernen möchte.

Selbige Freude durfte ich kurz nach Mittag noch einmal erfahren.

Hey! Es funktioniert! Mein Tag heute wurde wahrlich gesegnet 🙂 Ein dickes Danke nach oben…

©UMW

Auf der Suche…

Es begab sich zu einer Zeit, da waren eine hochschwangere Frau und ein Mann aus dem Lande Nazareth auf dem Weg nach Bethlehem. Den Weg von 150 km legten sie in etwa fünf Tagen zurück. Es war eine beschwerliche Reise in eine völlig überfüllte Stadt. Sämtliche Zimmer waren belegt, die Menschen unfreundlich und die Türen blieben verschlossen. Die Suche nach einem Schlafplatz hatte ein Ende als ein gütiger Bauer seinen Stall zur Verfügung stellte.

Wie häufig sind wir in der heutigen Zeit auf der Suche? Auf der Suche nach einer anderen Wohnung, einem neuen Arbeitsplatz oder gar nach der „großen“ Liebe. Wie häufig wird uns die Türe vor der Nase zugeschlagen? Wie häufig gibt man auf, weil man keine Möglichkeiten sieht? Wie häufig gibt man auf, weil einem die passende Unterstützung fehlt?

Es wird Zeit wieder an Wunder zu glauben. Irgendwo gibt es auch für uns den gütigen Bauern, der uns Perspektive und Mut gibt, durchzuhalten.

In diesem Sinne bewahrt euch die Weihnachtsgeschichte in euerm Herzen und seid selbst hin und wieder ein „gütiger Bauer“.

©UMW