Zurück in die Zukunft – oder so…

Inzwischen schreiben wir das Jahr 2035. Ich sitze in der Wiese und sehe über den glitzernden See. Hinter mir ist mein Häuschen, ein kleiner Bauwagen. Mein struppiges Pony steht in der Nähe und grast. Mit seinem Schweif verjagt es die Fliegen. Ich döse vor mich hin und wieder einmal erlebe ich 2021, einen Flashback.  

Ein Virus sorgte über ein Jahr dafür, dass alle verrücktspielten. Die Regierung hielt ihren Kurs ein und überhörte Warnungen und Kritiken. Meinungsfreiheit gab es nur noch bedingt, Zensuren in den Sozialen Medien nahmen immer mehr zu. Die Bürger wurden mit Lockdowns und Verlängerungen der Lockdowns, einer nach dem anderen mundtot und gefügig gemacht. Angst macht gefügig. Den meisten viel es gar nicht auf, denn sie wollten den Virus vernichtet sehen. Milliarden wurden für einen Impfstoff investiert, der trotz Risiken und ohne Zertifizierung eingesetzt wurde. Die Standards wurden nicht eingehalten und die Versuche wurden direkt am Menschen ausgeführt. Viele Menschen starben direkt nach der Impfung. Und dann auf einmal wurde das Impfen eingestellt. Von einem Tag auf den anderen. Das gemeine Volk erfuhr das nur durch Zufall. Die Leitmedien verschwiegen das.

Dafür war der erneute Börsencrash großes Thema. Das andauernde Geld drucken konnte ja kein gutes Ende nehmen. Das predigten Finanzexperten schon lange. So war es denn am Tag Zero nichts mehr Wert – weltweit. Wer nicht mit Edelmetallen vorgesorgt und Immobilien hatte, war nun bankrott. Im wahrsten Sinne des Wortes. Durch die Lockdowns war auch die Wirtschaft ruiniert. Nichts lief mehr. Gar nichts mehr. Jeder Zweite war zu diesem Zeitpunkt arbeitslos. Das ging bis zum damaligen Sommer rasend schnell. Mit dem Crash begann in den Städten Anarchie. Supermärkte wurden geplündert. Das große Ego schlug bei den meisten zu und diese um sich. Es gab glücklicherweise noch Menschen, die für den anderen mit sorgten. Doch das waren die Minderheiten. Es bildeten sich Gruppen aus Familien, Freunden und Gleichgesinnten. Das Chaos hielt fast zwei Jahre an. Viele starben in dieser Zeit.

In diesem Schicksalsjahr wurden sämtliche Regierungsmitglieder aus ihren Häusern gezerrt. Die ehemaligen Spezialeinheiten von Polizei und Bundeswehr halfen dabei. Die ehemalige Führungsriege wurde vor ein Tribunal mitten in Berlin gestellt. Keiner von ihnen hatte das überlebt. Nein! Es gab keine Hinrichtungen. Sie mussten bei Wasser und Brot ausharren. Sie waren im Regierungsgebäude eingesperrt. Es gab kein Entkommen. Das Gebäude war verplombt worden, sämtliche Leitungen zur Außenwelt gekappt. Damit konnten sie ihre Debatten noch weiterhin alleine führen. Doch irgendwann brachte keiner mehr Nahrungsmittel, da diese immer knapper wurden. So verendeten sie. Ich hatte es nur gehört. Es muss grauenvoll gewesen sein, als die Leichen nach fast zwei Jahren abtransportiert wurden.

Nachdem dieser Krieg sein Ende gefunden hatte, begann ein neues Leben. Der „Great Reset“, der davor immer angekündigt worden war, fand statt. Jedoch ohne die Planer.

Seitdem ist es friedlicher. Deutschland hat endlich den Friedensvertrag erhalten. Eine neue Regierung sorgt für Recht und Ordnung. Ohne Bezahlung. Die Zeit der hohen Diäten ist vorbei. Das Volk regiert mit. Sobald jemand in der Führungsriege uneinsichtig ist, wird er ausgewechselt. Für jede Veränderung gibt es einen Volksentscheid. Das läuft inzwischen alles online. Hoch gesichert. Nur noch ein Knopfdruck auf dem Mobiltelefon.

Ich bin aufs Land gezogen. Berge vor der Nase und auch verschiedene Seen. Arbeit gibt es überall und dafür werden meine lebensnotwendigen Produkte aufgefüllt und kaputte Sachen repariert.

Während einer schlaflosen Nacht wurde mir klar, dass ich etwas brauche, worauf ich mich freuen kann. Mehr Licht für die Zukunft sehen. Deshalb ist diese Geschichte entstanden. Natürlich wissen wir nicht, was kommt. Mit unseren Gedanken können wir jedoch schon etwas Gutes erschaffen. Wie immer ist alles rein fiktiv…

©by UMW

Abschied

Schau nach vorne, nie zurück!

Vor dir, vor dir liegt das Glück.

Die Vergangenheit, die ist vorbei.

Was war, ist heute einerlei.

imag0173Setze neu deine Segel im Wind,

Segle mit vielen Knoten geschwind

Aus dem Sumpf, der zäh dich umgibt.

Es sind böse Menschen, die gierig sich die Lippen lecken.

Böse sind sie und manipulativ am Pläne hecken.

Lass sie ins Leere laufen!

In hohen Wellen werden sie Dank Neptun ersaufen!

 

 

Nimm das Steuer in deine eigene Hand,

Suche dir dein La-La-Land.

Es ist ganz nah und niemals fern,

Es ist in dir, drum hab dich selber gern.

©by UMW

Das Schreiben

Schreiben heißt sich selber lesen (Max Frisch)

Dieser Satz hat sich mir heute gezeigt und zum Sinnieren angeregt.

Jeder, der seine Worte in Sätze zusammenfasst, weiß um die sprudelnden Gedanken, die eingefangen werden wollen. Häufig geht es um Themen, die uns beschäftigen. Es sind aber auch Phantasiereisen dabei – sowie Träume und Wünsche. Nicht immer dreht es sich dabei um uns selbst, aber doch oft genug.

Schreiben hilft mit Dingen fertig zu werden und unter Umständen klarer zu sehen. Wir können dadurch besser reflektieren. (Oder bilde ich mir das nur ein?) In meiner Jungmädchenzeit habe ich Tagebuch geschrieben. Viele Schräglagen konnte ich dadurch überwinden. Wenn ich heute diese Bücher lese muss ich lächeln. Was mir damals groß erschien, ist heute so unwichtig. Aber es hilft seine eigenen Nachkommen besser zu verstehen. Als Erwachsener mit Verantwortung für Beruf und Kinder darf man mit ganz anderen Sachen klar kommen. Eines habe ich auf jeden Fall festgestellt: Je positiver ich an die Aufgaben herangehe, desto leichter gelingt es.

Mir gefällt es viel besser über schöne Dinge zu schreiben. Sie bringen Licht ins eigene Leben. In den letzten Wochen ist mir das schwer gefallen, sehr schwer. Da habe ich mich selbst vergessen. Ich habe beschlossen: das ist vorbei 😉 Es ist an der Zeit wieder meine Leichtigkeit zu fühlen und zu leben. Da gibt es zwar noch Baustellen, kleinere Hindernisse. Ich habe schon so viel geschafft. Auch das werde ich überwinden. Dankbar bin ich hier meinen Freunden, die mich auffangen und mit mir auch schwierige Passagen überwinden.

Wie habe ich einmal so schön geschrieben? „Den Lauf der Wellen kannst du nicht aufhalten. Du kannst aber lernen darauf zu surfen“. Also lasst uns die Wellen rocken 😀

©UMW

Zukunftspläne

Es ist schon eine Weile her, dass ich mir wirkliche Pläne für die Zukunft gemacht habe. Die letzten Jahre habe ich nach der Prämisse gelebt: Es kommt wie’s kommt. Damit bin ich auch ganz gut gefahren. Hauptsächlich habe ich ja nur für mich „nicht“ geplant. Meine Erfahrung hatte mir auch immer gezeigt, dass es ganz anders kommt als ich mir es immer gewünscht hatte. Also ließ ich es bleiben und mich – mehr oder weniger – treiben.

Meine Ego-Zeiten sind vorbei und ich darf mir als „wir“ Gedanken machen. Und ja, nach meiner langen Einzelzeit fällt es mir schon schwer. Ich spüre aber auch immer mehr, dass mich dieses WIR mit Freude erfüllt. Es ist aufregend sich Gedanken über ein gemeinsames Domizil zu machen. Damit verbunden gehen die Gedanken weiter… Schon ein Jahr weiter! Auslandsjahre! Jetzt wird überlegt und der Gedanke darf reifen. Die Gedanken werden begleitet von Aufregung und Spannung.

Dieses Jahr wird ein Jahr der Entscheidungen!

©UMW

Vertrauen haben

Dabei stellte sich die Frage: Kann man das lernen oder wie kommt man in den Zustand, dass man einer anderen Person vertrauen kann?

Meiner Meinung nach braucht es eine offene und positive Lebenseinstellung.

Sollte man Schwierigkeiten haben zu vertrauen, ist es sinnvoll das WARUM zu hinterfragen und abzuklären, woher dieses Misstrauen stammt. Vielleicht hat man Glück und die Ursache liegt nicht zu weit in der Vergangenheit. Unter Umständen gibt es vielleicht sogar Flashbacks, die einem alte Situationen hochkommen lassen, die mit der Ursache zu tun haben. Es ist mit Sicherheit viel Arbeit selbst zu reflektieren und zu hinterfragen. Deshalb mag es hilfreich sein jemanden dazu zu nehmen, der einen hier unterstützt, jemanden dem man sich anvertrauen mag. Als Gegenüber wäre ein geduldiger Mensch wünschenswert, dem man sich öffnen kann.

Wer im Hier und Jetzt lebt dürfte weniger Schwierigkeiten haben zu vertrauen, denn diese Person lebt meiner Meinung nach bewusster und freier.

Ich glaube jedoch auch, dass ein Mensch, der sich immer wieder alles negativ vorstellt, sich gedanklich bereits das Negative in sein Leben zieht und es dann tatsächlich so passiert – nach dem Resonanzgesetz. Im Umkehrschluss heißt das dann jedoch, mir mein Leben positiv vorzustellen und so zu tun als wenn es genau so schon passiert. Womöglich ist das Selbstbetrug, andererseits ist man aber so positiv eingestellt und lebensfroh, dass kein Platz für schlechte Gedanken bleibt.

©UMW